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Am 1. Januar 2011 wurden hier alle Ausschreibungen, Vorab-Infos und Vorberichte gelöscht. Diese Infos sind aber weiterhin über die Silvesterlauf-Archivseite 2010 abrufbar - die Ausschreibungen allerdings nur noch zum Teil. Hier auf der Seite werden jetzt ”Step by Step” alle verfügbaren Ergebnisse und (Presse)-Berichte veröffentlicht. ****************************************************************************************************************************************************** Neu vom 31.12.: Uenzen (Pressebericht) / Ergebnisse: Hannover / Wolfsburg / Oldenburg / Bernshausen/LG Eichsfeld / Emden Neu vom 01.01.: Ergebnisse: Hasede / Bad Harzburg / Poggenhagen / Stuhr-Fahrenhorst / Mühlen / Lüchow / Neu vom 02.01.: Ergebnisse: Lilienthal Neu vom 03.01.: Presseberichte: Winsen/Aller / Hannover / Lilienthal / Stuhr-Fahrenhorst (2) / Emden (2) / Mühlen (2) / Olden- burg (2) / Lüchow / Bernshausen/LG Eichsfeld / Sögel / Midlum / Ergebnisse: Sögel / Bremen Neu vom 04.01.: Presseberichte: Bernshausen/LG Eichsfeld / Sögel / Ergebnisse: Großburgwedel Neu vom 06.01.: Pressebericht: Bremen Neu vom 07.01.: Ergebnisse: Winsen/Aller ******************************************************************************************************************************************************* 38. Silvester-Crosslauf in Winsen/Luhe am 19.12. Ergebnisse / Presseberichte) 26. Vorsilvesterlauf in Bremerhaven am 19.12. (Ergebnisse / Pressebericht) 26. Vorsilvesterlauf in Uenzen am 30.12. (Ergebnisse / Pressebericht) 38. Silvesterlauf in Drochtersen am 31.12. (Absage) 31. OTB-Silvesterlauf in Osnabrück am 31.12. (Absage) 11. Silvesterlauf der LG Eichsfeld in Bernshausen am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte) 26. Silvesterlauf in Hasede am 31.12. (Ergebnisse) 35. Silvesterlauf in Emmerthal am 31.12. (Absage / Nachholtermin) 28. Silvesterlauf in Bad Harzburg am 31.12. (Ergebnisse) 24. Silvesterlauf in Nordenham am 31.12. (Absage) 23. Silvesterlauf in Poggenhagen am 31.12. (Ergebnisse) 34. Silvesterlauf in Stuhr-Fahrenhorst am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte) 34. Silvesterlauf in Molbergen-Dwergte (Thülsfelder Talsperre) am 31.12. (Absage) 33. Silvesterlauf in Emden am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte) 34. Silvesterlauf in Salzgitter am 31.12. (Absage) 23. Silvesterlauf in Mühlen am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte) 38. Silvesterlauf in Midlum am 31.12. (Pressebericht) 25. Silvesterlauf in Großburgwedel am 31.12. (Ergebnisse) 24. Silvesterlauf in Lüchow am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht) 25. Silvesterlauf in Sögel am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte) 31. Silvesterlauf in Winsen/Aller am 31.12. (Pressebericht / Ergebnisse) 14. Silvesterlauf in Hannover (Maschsee) am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht) 33. Silvesterlauf in Wolfsburg am 31.12. (Ergebnisse) 2. Silvesterlauf in Oldenburg am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte) 2. Silvesterlauf in Bremen am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht) 1. Silvester-Halbmarathon in Wilsche am 31.12. (Absage) 2. Silvester-100 Meilen-Lauf in Lilienthal vom 31.12.2010 - 1.1.2011. (Ergebnisse / Pressebericht) ****************************************************************************************************************************************************** 38. Silvester-Crosslauf in Winsen/Luhe am 19. Dezember 2010
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HAMBURGER ABENDBLATT vom 22. Dezember 2010 (Hier veröffentlicht am 23. Dezember) Ein richtiger Cross am kältesten Tag des Jahres Silvester-Crosslauf der LG Nordheide feiert mit 128 Startern aus 28 Vereinen erfolgreiche Premiere im Winsener Schützengehölz Von Markus Steinbrück Winsen. Dick eingemummelt auf dem Sofa, dazu ein wärmender Tee, leckerer Weihnachtsstollen, und auf dem Tisch brennt die vierte Kerze am Adventskranz. So oder so ähnlich stellen sich die meisten Menschen sicherlich den vierten Adventssonntag vor. Alle? Nein, denn seit fast 20 Jahren gibt es ein bewegungssüchtiges Völkchen, das sich alle Jahre wieder just an diesem vierten Advent zum Silvester-Crosslauf der LG Nordheide in Winsen trifft. Und da herrschen für gewöhnlich alles andere als gemütliche Bedingungen. Diesmal, bei der Premiere im Schützengehölz am Winsener Jahnplatz, waren es Minustemperaturen bis zu zehn Grad und 15 Zentimeter Neuschnee. Immerhin war es einigermaßen windstill. Für Svenja Meier von der LG Wedel-Pinneberg ist die Sache klar: "Eigentlich muss der Termin für den Silvestercross nicht bekannt gegeben werden. Es ist einfach immer der kälteste Tag des Jahres." Die Läufer reagierten unterschiedlich. Während die einen mit Mütze, Schal, Handschuhen und dicker Gesichts- maske auf die 1000-Meter-Runde gingen, trotzen andere in T-Shirt mit kurzem Arm und wehendem Haar den Bedingungen. Für das Organisationsteam der LG Nordheide unter Leitung von Gerd Prüsmann war das Ausweichen vom angestammten Forst Habichtshorst in Borstel in das Schützengehölz hinter der Stadthalle auch ein Testballon. Und der stieg erfolgreich auf. "Jetzt ist es ein richtiger Cross, in Borstel war es mehr ein Laufen durch den Wald", vergleicht die Frauen-Zweite Svenja Meier die beiden Strecken, "auch wenn ein wenig der Charme des Wassergraben fehlt, gefällt es mir hier besser." Lauftrainer Gerd Prüsmann hatte eine Strecke ausgesucht, die die meisten der 128 Starter aus 28 Vereinen überraschte. "Ich hätte nicht gedacht, dass es so an- spruchsvoll sein könnte", meinte ein erschöpfter Läufer. In der Tat präsentierte sich die Strecke durch die ständigen, wenn auch kurzen Bergauf- und Bergab-Passagen als sehr unrhythmisch. "Das hat Gerd optimal gemacht", lobte Spitzenläuferin Jana Suss- mann, die vor einer Woche bei den Crosslauf-Europameisterschaften als beste Deutsche Platz 19 belegt hatte. "In Portugal war es noch etwas schwerer", räumte die 20-Jährige ein, für die der Auftritt in ihrem Trainingsrevier ein "schöner Tempolauf" war. Voll auf ihre Kosten kamen die Zuschauer beim abschließenden 5000-Meter-Lauf. Da bot der erst 15 Jahre alte Tilmann Petersen (MTV Pattensen) den etablierten Läufern couragiert die Stirn. Der deutsche 800-Meter-Jugendmeister Andreas Lange (LG Reinbek- Ohe) musste bald abreißen lassen. Petersens einziger Konkurrent blieb Manuel Perino (Hamburger SV). In der vorletzten von fünf Runden schien auch der 30 Jahre alte Marathonläufer geschlagen. Doch er kämpfte sich wieder an Petersen, den schnellsten deutschen Schüler auf allen Distanzen zwischen 1000 bis 5000 Meter, heran und siegte im Schlussspurt in 16:16 Minuten mit einer Sekunde Vorsprung. Auf Platz drei und vier folgten Matthew Collins (TSG Bergedorf/16:29 min.) und Arne Ziplys (Post SV Uelzen/ 16:40 min.). Die Männer-Langstrecke war eine klare Sache für Titelverteidiger Tim Tomczak (LG Nordheide). Bis auf den Zweiten Dennis Oelert (LG Vulkaneifel) und den Dritten Roland Rohde (LG Nordheide) überrunde Tomczak in 31:32 Minuten für 9000 Meter alle weiteren Läufer mindestens doppelt.
WINSENER ANZEIGER vom 21. Dezember 2010 Schützengehölz bot anspruchsvolle Strecke Winsen. Eine traumhafte Schneelandschaft, ein neuer Austragungsort, hervorragende Laufstrecken und klasse Leistungen bei klirrenden Temperaturen - das waren die Kennzeichen des 38. Silvestercross der LG Nordheide mit den Kreiscrossmeisterschaften. Einige Läufer waren vor dem Umzug vom Borsteler Habichtshorst ins Winsener Schützengehölz noch skeptisch gewesen, aber das Team um Organisator Gerd Prüsmann hatte ganze Arbeit geleistet. “Ich hätte nicht gedacht, dass man hier so eine anspruchsvolle Strecke rausholen kann”, sagte eine, die es wissen muss: Jana Sussmann. Die 20-jährige Tönnhäuserin glänzte in der vergangen- en Woche noch mit Platz 19 bei den Crosslauf-Europameisterschaften. Vor allem die ständigen Richtungswechsel und die immer wieder geschickt in den Streckenverlauf eingebauten Steigungen hatten es in sich. Zudem war die Wahl des richtigen Laufschuhes nicht ganz einfach. In Turnschuhen hatte man wenig Halt, zu lange Spikes hingegen sammelten das Laub von den geräumten Streckenteilen auf. Auch ein alter Silvestercross-Hase pflichtete der jungen Ausnahmeläuferin bei. “Sehr kurvenreich, es ist schwierig zu laufen”, meinte Walter Schmidt. Der 71-jährige Läufer der Stolpertruppe Winsen absolvierte tatsächlich bereits seinen 30. Silvestercross, den er gerne wie die vorherigen 29 in Borstel gelaufen wäre. Dies war aber nicht möglich, da Teile der alten Strecke dort unter Naturschutz gestellt worden waren und nur noch die Waldwege hätten genutzt werden können. Standesgemäß mit der Startnumm- er 30 nahm Schmidt dann seinen “Geburtstagslauf” unter die Laufschuhe. Über diese 5000 m der Männer-Mittelstrecke erlebten die Zuschauer ein begeistertes Rennen an der Spitze: Lange hatte der 15 Jahre alte Tilmann Petersen vom MTV Pattensen geführt, ehe sich Manuel Perino Meter um Meter an den Nachwuchsläufer heran- schlich. In der letzten Runde setzte sich der 30-Jährige vom Hamburger SV dann vor den Youngster aus Pattensen und behauptete die knappe Führung im Ziel nach 16:16 min im Schlussspurt mit einer Sekunde Vorsprung. Während der Rennen hatten die Zuschauer immer wieder von einem zentralen Punkt Gelegenheit, die Läufer anzufeuern und das Renngeschehen zu verfolgen. So konnten sie auch Jana Sussmann bestaunen, die über 4000 m ein einsames Rennen lief und nach 14:05 min fast eineinhalb Minuten vor der B-Jugendlichen Carlotta Meyer-Ranke (15:45 min) ins Ziel kam. Beim Cross der Asse über die 9000 m ließ Tim Tomczak (LG Nordheide/HSV Stöckte) nichts anbrennen. Nach 31:32 min überquerte er vor Dennis Oelert (LG Vulkaneifel, 32:38 min) und Roland Rohde (LG Nordheide/33:52 min) die Ziellinie im Schützengehölz. Einen beeindruck- enden Start-Ziel-Sieg lieferte auch Fynn Timm (M15 / LG Nordheide) bei den Schülern über 3000 Meter.
Presseinformation vom 21. Dezember 2010 (Von Robert Supplieth) Packende Duelle auf neuer Strecke LG Nordheide: Silvestercross mit Kreismeisterschaften Crosslauf Der letzte Startschuss fiel pünktlich um 12:40 Uhr und mittlerweile stand Sarah Prüsmann, Abteilungsleiterin des TSV Winsen für den Bereich Leichtathletik, schon über vier Stunden bei Minus 10 Grad im Schützengehölz und moderierte immer noch voller En- thusiasmus die Kreiscrossmeisterschaften des NLV Kreis Harburg, welche im Rahmen des traditionellen Silvestercrosslaufes der LG Nordheide ausgetragen wurden. Der letzte Startschuss war zugleich auch das Signal für rund 60 Läufer der männlichen Jugend, Männer und Senioren sich auf die 5000m lange Strecke zu machen. Mit dabei waren auch Spitzenläufer wie Marathonläufer Manuel Perino vom Hamburger SV, Tilmann Petersen (MTV Pattensen), Bezirksrekordhalter über 3000m oder Andreas Lange von der LG Reinbeck/Ohe, Deutscher Jugendmeister über 800m. Beide erstgenannten lieferten sich, sehr zur Freude der Zuschauer, von Anfang an ein packendes Duell auf dem 1000 Meter Rundkurs kreuz und quer durch das Schützengehölz neben dem TSV Winsen Platz. Nach vier Runden sah es aus, als könnte sich Lokalmatador Petersen von seinem Verfolger Perino absetzen, doch dieser lies nicht locker und am Ende siegte der 30-jährige Hamburger in einem spannenden Schluss-Sprint vor Petersen. Freuen konnte sich Tilmann Petersen dennoch über den Kreismeistertitel bei der männlichen Jugend B. Ebenfalls ein großes Starterfeld gab es bei den Schüler und Schülerinnen C. Dabei setzen die Geschwister Rico und Lena Helm- boldt gleich zu Beginn des Rennens an die Spitze. Am Ende kam der Bruder nach 2000 Meter und genau 8:00 min ins Ziel. Seine Schwester benötigte nur 27 Sekunden weniger und war damit sogar noch schneller als der Zweite bei den Schülern C. Schon im letzten Jahr dabei und jüngste Teilnehmerin war Lavinia Stein vom MTV Tostedt. Die 7-jährige nimmt regelmäßig an Volksläufen im Landkreis teil und benötigte für die 1400m lange Strecke nur 6.05 min und sicherte sich den Sieg bei den Schülerinnen D. Im Ziel konnte sie sich dann zusammen mit Ihrer 12-jährigen Schwester Laurine, welche kurz vorher bei den Schülerinnen W12 über 3000m den ersten Platz holte, über ein erfolgreiches Adventswochenende freuen. Einen souveränen Start Ziel Sieg bei den Schülern M 15 lief Fynn Timm von der LG Nordheide heraus. Der 15-jährige Lüneburger tauschte erst in diesem Jahr die Fußball- schuhe von Hansa Lüneburg gegen die Laufschuhe. Er lief die 3000 Meter in beachtlichen 10:03 min. Bei den Frauen über 4000 Meter gab es dagegen keinerlei Überraschungen. Hier siegte souverän Jana Sussmann (LG Nordheide) vor Svenja Meyer von der LG Wedel-Pinneberg. Am Ende der Veranstaltung zogen alle Beteiligten ein positives Resümee über den erstmaligen Austragungsort des Silvestercross- laufes im Schützengehölz. Vor allem der Rundkurs, durch den die Zuschauer die Läufer mehrmals innerhalb einer Runde anfeuern konnten, wurde als Bereichung angesehen.
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NORDSEE ZEITUNG vom 22. Dezember 2010 Läufer trotzen dem widrigen Wetter 150 Athleten treten beim Vorsilvesterlauf des OSC Bremerhaven an / Zehn Zentimeter hohe Schneedecke im Park Bremerhaven. Zum Saisonabschluss fand der 26. Vorsilvesterlauf der Leichtathleten im OSC statt. Über 200 Meldungen konnten die Organisatoren Bernd und Roland Koppe verbuchen. Doch aufgrund der Witterungsverhältnisse traten dann ”nur" 150 Läufer an. Es waren harte Witterungsbedingungen, die die Läufer rund um das Nordsee-Stadion und im Speckenbütteler Park erwarteten. Bis zum Park konnte der vorausfahrende Radfahrer und Streckenpilot Michael Margaritis mithalten. Aber vor der zehn Zentimeter hohen Schneedecke ließ er den Läufern den Vortritt. Am Parkausgang nahm Margaritis dann wieder Kontakt mit der Läuferschar und wies den Weg zum Nordseestadion. Doppelte Handschuhe, die Mütze tief ins Gesicht gezogen, aber mit kurzer Laufhose - so trat Jens Koppe seinen Lauf an. ”Die Beine werden schließlich beim Laufen warm, und wenn nicht, dann hilft nur eines: Schneller laufen", sagte er. Koppe gab das Tempo vor, er wurde mit weitem Abstand Sieger über die Meile in 6:19 Minuten. Auch die beiden nächsten Plätze gingen an OSC- Läufer. Patrick Danquah und Joel Sarpong liefen nach 6:58 und 7:00 Minuten ins Ziel. Über die fünf Kilometer gewann Jörg Willig in 19:00 Minuten mit großem Abstand. Frank Kuper (Lusaner SC/20:22) und Ralf Beyer (OSC/20:42) folgten. Tahnee Tietjen (TSV Bremervörde) war trotz anstrengender Autofahrt guter Dinge, ihren Vorjahreserfolg zu wiederholen. Sie lief trotz erschwerter Bedingungen über 20 Sekunden schneller als im Vorjahr und gewann in 22:02 Minuten. Ge- jagt wurde sie von der späteren Zweitplatzierten Sandra Sahlmann vom TSV Neuenwalde, die in 22:17 Zweite vor Meike Hetmann (Nordwind Runners Wremen/24:46) wurde. Die 10 Kilometer waren eine Angelegenheit für Meik Hetmann (Nordwind Runners Wremen). In sehr guten 41:01 Minuten lief er ins Ziel. Zweiter wurde Michael Beisert (FC Hagen/Uthlede) (41:49) vor Holger Bannies (LT Schwanewede/42:02). Bei den Frauen war der Zieleinlauf spannender. Katja Kanditt aus Mönchengladbach konnte schließlich ihre Konkurrentin Dörte Siebke aus Hamburg abschütteln und siegte in 45:26 Minuten vor der Hamburgerin, die 45:44 benötigte. Der dritte Platz blieb in der Seestadt. Schnellste Bremerhavenerin war Melanie Zimmermann-Otte in 48:5S Minuten.
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DIEPHOLZER KREISBLATT vom 31. Dezember 2010 Ruminski bleibt beim Eislauf supercool Senioren-Europameister siegt in Uenzen / “Hätte kontern können” / Christiane Golenia gewinnt bei den Frauen Uenzen (töb). "Ich finde es ganz gut, wenn ich in der einen oder anderen Rekordliste stehe. Heute hat das leider nicht geklappt”, meinte Thomas Ruminski nach seinem gestrigen Sieg beim 26. Vor-Silvesterlauf der Uenzer Sportfreunde über 7,5 Kilometer. Der 50-Jährige, im Vorjahr innerhalb von 21 Stunden zweifacher Senioren-Europameister im Straßen- und Crosslauf geworden, hatte gestern die Konkurrenten locker im Griff, obwohl er im Ziel nach 27:03 Minuten lediglich zwei Sekunden Vorsprung vor Frank Themsen (LG Bremen-Nord) hatte. Bei den Frauen war’s klarer: Christiane Golenia vom LC Hansa Stuhr hatte im Ziel nach 33:39 Minuten mehr als fünf Minuten Vorsprung vor der Zweiten Alyssa Oppermann (LGSD). Die Siegerin hatte damit genug Zeit, sich die Umgebung ganz genau anzuschauen: “Die Winterlandschaft war wirklich sehr schön. Aber der Lauf war schon abenteuerlich, denn teilweise mussten wir auf blankem Eis laufen. Das ist mit Spikes dann so eine Sache. Aber es hat trotzdem viel Spaß gemacht.” Kurz vor dem Ziel noch Smalltalk Warum der Streckenrekord (23:56 Minuten), den Ruminski ja gern gehabt hätte, unangetastet blieb, lag auf der Hand: Die Boden- verhältnisse ließen keinen strammen Lauf zu. “Ich bin mit Spikes gelaufen. Am Rand der Strecke auf dem Pulverschnee war das kein Problem. Als Ausgleich war die Luft klasse. Es war wirklich ein schönes Rennen. Auch deshalb, weil die Organisation gut war und die Leute hier sehr nett sind”, sprudelte es aus Ruminski, der sich ein Wiederkommen im nächsten Jahr durchaus vorstellen kann, nur so heraus. Dass ihm Frank Themsen augenscheinlich noch im Zielbereich im Nacken gesessen hatte, ließ den späteren Sieger ziemlich kalt: “Wir haben uns kurz vorher noch nett unterhalten. Wenn Frank angegriffen hätte, hätte ich jederzeit kontern können.” Und wie sah der Veranstalter das Rennen? Mit 53 Teilnehmern lag die Zahl zwar im unteren Bereich der letzten Jahre, aber Orga- nisator Gert Kracke war dennoch zufrieden: “So ist das eben, wenn das Wetter nicht richtig mitspielt. Aber vielleicht knacken wir ja im nächsten Jahr wieder die Schallmauer von 100 Startern.” Soll heißen: Das Rennen 2011 ist gesichert. Vielleicht reist dann ja auch wieder Thomas Ruminski an - schließlich ist der Streckenrekord noch nicht in seinem Besitz.
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Veranstaltung wurde abgesagt
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Veranstaltung wurde abgesagt
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GÖTTINGER TAGEBLATT vom 4. Januar 2011 Auf Silvesterlauf soll Abendlauf folgen Zusätzlicher Wettbewerb Von Michael Bohl “Der Erfolg einer Veranstaltung misst sich nicht nur an der Teilnehmerzahl”, stellte Hartmut Hublitz, der Vorsitzende der Leichtath- letik-Gemeinschaft Eichsfeld (LGE), nach dem elften Silvesterlauf rund um den Seeburger See fest. Auch ohne neue Starter- und Streckenrekorde war Hublitz rundum zufrieden. Angesichts der ungünstigen Wetterbedingungen bewertete er Beteiligung und Zu- schauerresonanz als sehr gut und freute sich sowohl über die starken Leistungen der heimischen Läuferinnen und Läufer sowie das Lob der Aktiven aus Nah und Fern über die gelungene Organisation. Zuversichtlich blickt Hublitz deshalb auch bereits dem nächsten Projekt entgegen: Im Sommer will die LGE in Duderstadt - als Nachfolgeveranstaltung zum ehemaligen City-Lauf - einen Abendlauf ins Leben rufen. Der City-Lauf war vor zehn Jahren eingestellt worden, weil der organisatorische Aufwand für die wenigen Mitstreiter zu hoch war. Mit der neuen Technik, erklärte Hublitz, sei die Abwicklung aber kein Problem mehr. Die Organisation beim Silvesterlauf klappte jedenfalls reibungslos: Ausdrückliches Lob ernteten die Veranstalter am Silvestertag für die Präparation der Strecke. Die Helfer hatten sich sogar darum bemüht, den Aufstieg aus dem Wäldchen bei Seeburg auf die Kreisstraße nach Bernshausen in Handarbeit “begehbar” zu machen. “Die Laufspur war gut”, lobte Daniel Hublitz, Neffe des Chef- organisators und Triathlet aus Duderstadt. Gerade die Kurven seien gründlich abgestreut gewesen, berichtete der Zehnte des 10 000-Meter-Laufes. Nur leise kam Kritik an den Bodenverhältnissen auf, die auch die vorausfahrenden Radsportler des Velo-Clubs Eichsfeld (Lothar Klein, Manfred Klingebiel, Volker Gieseler) zur Verwendung von Spikes zwangen. “Man hatte nur die schmale Laufspur und konnte kein Vollgas geben”, wies der Duderstädter Daniel Hohenstern auf Probleme beim Überholen hin. Und die Ex-Seniorenweltmeisterin im Marathonlauf, Elisabeth Gebauer aus Tiftlingerode, verzichtete sogar auf den Start. Aus gesundheitlichen Gründen hatte sie sich erst gar nicht angemeldet, erinnerte sich aber daran, dass sie bei Eis und Schnee schon einmal beim Silvesterlauf gestürzt war: “Das brauche ich nicht nochmal.” Aus Gebauers Heimatort Tiftlingerode kam eine der größeren Gruppen, die an der Umrundung des Seeburger Sees teilnahmen. Elf Aktive hatte die Laufgruppe des TT Tiftlingerode aufgeboten, wurde dieses Mal jedoch von anderen Vereinen deutlich übertroffen. Die meisten Teilnehmer stellte die Betriebssportgemeinschaft der Sparkasse Duderstadt mit 43 Sportlerinnen und Sportlern. Die Sparkassenmitarbeiter machten sich für einen guten Zweck auf den Weg: Den Tod eines Kollegen nahmen sie zum Anlass, zu Gunsten der Göttinger Palliativstation zu laufen. Und für jeden absolvierten Kilometer spen- dete der Sparkassenvorstand nach Auskunft von BSG-Sprecher Wolfgang Engelhardt einen Euro. Je einen Kilometer galt es für die Schülerinnen und Schüler zurückzulegen. Wegen Glätte auf dem Pfad unterhalb der Mehrzweck- halle verlegten die Organisatoren den Lauf ganz auf die Straße. Dort trug die Duderstädterin Rebecca Maria Schütte einen klaren Start-Ziel-Sieg davon. Dass der erst siebenjährige Bastian Kurth (LGE) bei den Jungen Vierter wurde, fand Hartmut Hublitz ebenfalls beeindruckend. Eindruck hinterließ bei ihm auch Yannik Engelhardt: Der neunjährige LGE-Läufer mischte bei den Großen mit und kam im Fünf-Kilometer-Lauf nach gut 21 Minuten praktisch zeitgleich mit Trainer Michael Glorius ins Ziel.
GÖTTINGER TAGEBLATT vom 3. Januar 2011 Silvesterlauf: Hanelt siegt knapp vor Kalinowski Von Michael Bohl Schlecht geschlafen haben die Organisatoren des elften Eichsfelder Silvesterlaufes in der Nacht zum letzten Tag des Jahres 2010, doch am Morgen durften sie aufatmen: Das Wetter spielte bei Temperaturen um den Gefrierpunkt mit - das Rennen um den See- burger See konnte stattfinden, während andernorts geplante Läufe, zum Beispiel in Osnabrück, wegen Eisglätte abgesagt werden mussten. Und auch die Aktiven ließen sich sodann von den ungünstigen äußeren Bedingungen nicht großartig abschrecken: Von den 845 angemeldeten Läuferinnen und Läufern gingen 725 an den Start. “Für diese Voraussetzungen ist das ein sehr, sehr gutes Ergebnis”, freute sich Hartmut Hublitz, der Vorsitzende der gastgebenden Leichtathletik-Gemeinschaft Eichsfeld. Auch die erzielten Zeiten waren in Anbetracht der schwierigen Boden- und Wetterverhältnisse sehr gut. Zwar bekamen Zuschauer keine neuen Streckenrekorde geboten, aber knappe Entscheidungen zu sehen. Ausnahme: Im Zehn-Kilometer-Lauf der Frauen be- saß die Göttingerin Naima Madlen Diesner (in Abwesenheit der erkrankten Vorjahressiegerin Sanna Almstedt) einen klaren Vor- sprung. Den Hauptlauf über die 10 000 Meter der Männer gewann nach einem spannenden Zweikampf Sebastian Hanelt von der LG Göttingen vor Lokalmatador Christian Kalinowski (LG Eichsfeld). Der Bilshäuser hatte sich unterwegs zweimal ein Stück abgesetzt, vermochte sich jedoch nicht entscheidend von seinem Kontrahenten zu lösen. “Ich habe meine Chance gesucht, doch dabei ein paar Körner gelassen, die mir am Ende gefehlt haben”, meinte Kalinowski, der nach einem Jahr voller Verletzungen mit dem zweiten Platz zum Jahresausklang aber zufrieden war. Als Langstreckenspezialist, gab der erfolgreiche Hanelt zu, habe er gegen- über dem Mittelstreckler Kalinowski (beim Silvesterlauf 2009 Erster über 5000 Meter) “einfach Vorteile gehabt”. Als Nachfolger Kalinowskis trug sich dessen Vorgänger in die Siegerliste über fünf Kilometer ein: Jonas Kolb vom Ski-Club Hohe- geiß, der bereits 2008 in Bernshausen triumphiert hatte, nahm Paul Lennart Kruse (LG Göttingen) im Duell zweier 18-Jähriger nach rund einem Kilometer die entscheidenden Meter und Sekunden ab, die dieser auf der Zielgeraden trotz aller Bemühungen nicht mehr gut machen konnte. “Mein Gegner war heute einfach besser”, erkannte Kruse Überlegenheit des Triathleten Kolb an. Kolb durfte gleich noch einmal jubeln: Bei den Frauen trug seine ebenfalls für den SC Hohegeiß startende Freundin Svenja Hörnlein den Sieg davon. Die Dritte der Deutschen Meisterschaft im Sprinttriathlon, die wie Kolb am Olympia-Stützpunkt in Neubrandenburg trainiert, entschied das Finish für sich: Die 17-Jährige setzte sich dank ihrer größerer Schrittlänge vor der 13-jährigen Ida-Sophie Hegemann (LG Eichsfeld) durch. Die junge Duderstädterin strahlte über den zweiten Rang, fand es aber “schade”, dass sie so knapp besiegt worden war.
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Veranstaltung wurde abgesagt
Der Silvesterlauf wird am 12. Februar 2011 nachgeholt ==> Alle Infos zur Veranstaltung
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Veranstaltung wurde abgesagt
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REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 3. Januar 2011 Im wahrsten Sinne reingerutscht 34. Silvesterlauf in Fahrenhorst: Oliver Sebrantke und Tobias Kortas vom LC Hansa Stuhr feiern Siege Von Malte Bürger Stuhr-Fahrenhorst. Es wurde reichlich gefachsimpelt im Start- und Zielbereich des 34. Silvesterlaufs in Stuhr-Fahrenhorst. "Du musst unbedingt mit Spikes laufen", empfahl manch Akteur seinem Nebenmann. "Nein, nein. Das geht auch so", kam prompt die Antwort. Dass es auch ohne ging, zeigte beispielsweise Tobias Kortas vom LC Hansa Stuhr, der über die 9,5-Kilometer-Distanz gewann. Es sollte nicht der einzige Erfolg der Stuhrer bleiben, nur wenig später war auch Oliver Sebrantke als Erster durchs Ziel gestürmt - im 17-Kilometer-Rennen. "Die Zeit ist aber völlig egal, auch ob ich gewonnen habe oder nicht", meinte Sebrantke im Anschluss an den Lauf. "Natürlich freut es mich, aber in erster Linie nutze ich Rennen wie diese, um mich auf meinen ersten Marathon im neuen Jahr vorzubereiten." Und Sebrantke hat sich große Ziele gesetzt, wenn er am 6. März an den Start geht. "Dann steht der Marathon in Barcelona an. Dort möchte ich unbedingt bester Deutscher werden." Auf seinen ärgsten Konkurrenten im Kampf um den Sieg beim Silvesterlauf hatte Sebrantke bereits im Vorfeld verzichten müssen. Vorjahressieger Horst Wittmershaus vom SC Weyhe war verhindert, sodass der Stuhrer letztlich ein einsames Rennen lief. "Ich habe bereits am Start gemerkt, dass da keiner mehr nachkommt", klärte Sebrantke dann auch auf. Der erste Verfolger kam dann schließlich aus den eigenen Reihen, Mario Lawendel hatte knapp drei Minuten Rück- stand auf seinen Vereinskollegen. Horst Wittmershaus war nicht der einzige Stammgast, der dieses Mal fehlte. Während bei der Auflage im Vorjahr noch mehr als 450 Teilnehmer dabei waren, hatten sich aktuell nur 379 Läufer eingefunden. Auf Tauwetter gehofft Über die 9,5 Kilometer ging der Sieg ebenfalls nach Stuhr. Tobias Kortas kam mit den äußeren Bedingungen am besten zurecht und lief nach etwas mehr als 35 Minuten über die Ziellinie. "Das war allerdings kein einfaches Rennen", gestand Kortas später. "Ich bin ohne Spikes gelaufen, wodurch es stellenweise sehr schwierig auf dem glatten Boden war." Doch eine Hoffnung, die er im Vor- feld des Wettkampfes gehabt hatte, erfüllte sich glücklicherweise noch. "Ich hatte mir gewünscht, dass es tauen würde, weil ich eigentlich nicht so gern im Schnee laufe. Zum Glück hat das geklappt, deshalb bin ich mit meiner Zeit letztlich auch zufrieden." Bei den Damen gewann Nicol Petermann aus dem Team von Bremen 1860. Das schnellste Rennen des Tages bot derweil Geronimo von Wartburg. Der Akteur der LG Kreis Verden hatte sich zügig auf die 4,5-Kilometer-Sprintstrecke begeben und war nach nicht einmal 15 Minuten schon wieder im Ziel. Dabei hatte auch er dem Unter- grund Tribut zollen müssen, sonst wäre sogar eine noch schnellere Zeit möglich gewesen. "Man rutscht bei jedem Schritt ein bisschen, aber wenn man nicht volles Tempo läuft, geht das ganz gut." Die erste Dame des Feldes folgte nur unwesentlich später. Nach etwas mehr als 19 Minuten jubelte Gabriele Doert vom PSV Holzminden über ihren Triumph. Doch nicht nur die ausgewiesenen Läufer hatten ihren Spaß an der Veranstaltung, auch die Hobbyläufer oder Quereinsteiger kamen auf ihre Kosten. Für einen besonderen Auftritt hatte Klaus Lemcke gesorgt. Der Trainer der Fußball-A-Junioren des TV Stuhr schickte seine Schützlinge nämlich zur allerletzten Trainingseinheit des Jahres. Während die meisten seiner Akteure mit respek- tablen Ergebnissen ins Ziel kamen, ging es für den Coach in erster Linie um die Ehre. Als er dann im hinteren Feld den Zielbereich erreichte, standen seiner Spieler bereits Spalier und klatschten Beifall.
DIEPHOLZER KREISBLATT vom 3. Januar 2011 Freie Bahn für Oliver Sebrantke Stuhrer Lokalmatador deklassiert Konkurrenz bei 17-Kilometer-Premiere / Auch von Wartburg bärenstark Von Gerd Töbelmann Fahrenhorst. Im vergangenen Jahr wurde er von Horst Wittmershaus noch klar distanziert, doch beim 34. Silvesterlauf des LC Hansa Stuhr am Freitag schlug die Stunde von Oliver Sebrantke. Der 34-jährige Lokalmatador setzte sich (in Abwesenheit von Wittmershaus) im erstmals ausgeschriebenen Hauptlauf über 17 Kilometer in 1:04:53 Stunden klar durch und hatte auf Verfolger Mario Lawendel (Tri Wölfe Stuhr) fast drei Minuten Vorsprung. “Schade, dass Horst heute nicht am Start war. Es wäre bestimmt interessant geworden”, meinte Sebrantke unmittelbar nach seinem Zieleinlauf. Wittmershaus musste aus beruflichen Gründen passen, hatte sich aber im Vorfeld kritisch über die Streckenverlängerung von 13,5 auf 17 Kilometer geäußert. “Das hätte er nicht tun sollen. Schließlich ist es Sache des Veranstalters, welche Distanzen er ausschreibt”, meinte Sebrantke. Organisator Jan- Simon Neubauer jedenfalls fühlte sich bestärkt: “Viele Läufer haben uns in den letzten Jahren immer wieder gebeten, eine längere Strecke anzubieten. Danach müssen wir uns auch etwas richten, denn wir benötigen die Startgelder, um über die Runden zu kommen.” Wetterprognosen nicht günstig Dass am Silvestertag nur 390 Teilnehmer den Weg ins Fahrenhorster Badenholz fanden (es waren schon einmal knapp 500), hatte andere Gründe. Lutz Tappert, der zweite Vorsitzende, klärte auf: “Wenn in den Stunden zuvor im Radio von Eisregen und Blitzeis die Rede ist, dann überlegen sich einige eben, ob sie ins Auto steigen sollen. Unter den gegebenen Umständen sind wir mit dem Nennungsergebnis zufrieden.” Unmut kam hingegen auf, als die Rede auf die Sperrung des Sportplatzes durch die Gemeinde kam, so dass das Start- und Zielgebiet verlegt werden musste. “Wir haben uns bei einem Gartenbaubetrieb informiert. Wir hätten die neue Ansaat durch unseren Lauf keineswegs gefährdet”, erklärte Tappert. Sebrantke war das egal. Er lief ziemlich schnell ein einsames Rennen und war als Marathon-Spezialist ein Profiteur der Strecken- verlängerung. Kein Wunder also, dass der 34-Jährige in diesem Jahr auch die ganz langen “Kanten” als seine Highlights ansieht: “Bei den Marathons in Barcelona und Rotterdam möchte ich der beste Deutsche sein - und im Herbst in Bremen vielleicht sogar gewinnen.” Ein Gewinner in Fahrenhorst war einmal mehr auch Geronimo von Wartburg von der LG Kreis Verden. Der 22-Jährige pulverisierte die Konkurrenz über 4,5 Kilometer und raste schon nach 14:58 Minuten ins Ziel. Vielleicht lief der Seriensieger aber auch deshalb so schnell ins Ziel, um nicht auszukühlen, denn von Wartburg trat bei Temperaturen um den Gefrierpunkt in kurzer Hose und ärmellosem Laufshirt an.
Nach oben ****************************************************************************************************************************************************** 34. Silvesterlauf ”Rund um die Thülsfelder Talsperre” in Molbergen-Dwergte am 31. Dezember 2010
Veranstaltung wurde abgesagt
Nach oben ****************************************************************************************************************************************************** 33. Silvesterlauf in Emden am 31. Dezember 2010
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EMDER ZEITUNG vom 3. Januar 2011 Die Sonne rettete den Silvesterlauf 2010 ! Emden. Unsichtbar sind sie oft in diesem Winter, scheinen überall und nirgends nur darauf zu warten, die Beine allzu sorgloser Fußgänger blitzschnell in Spaghetti zu verwandeln. Vorsicht, Glatteis, Rutschgefahr! Auch die Emder Silvesterläufer mussten sich in Acht nehmen, so wie alle, die in diesen Tagen zu Fuß unterwegs waren und über gefrorene Wasserstellen schlitterten. Verteilt auf zwei Hauptstrecken versammelten sich die Silvesterläufer zunächst wieder alle direkt am Delft, um dann so, wie es eben am besten ging, die letzten, aber nun wirklich allerletzten Kilometer im alten Jahr zu absolvieren. Trotz großer Bedenken noch am frühen Morgen, bei der die Veranstaltung noch auf der Kippe stand, kamen mehr als 400 Teilnehmer alle gesund ins Ziel. Die Sonne hatte im richtigen Moment noch heilsam eingegriffen und die beiden Strecken doch deutlich entschärft. Rutschgefahr ”Man muss heute mit den Augen laufen”, meinte einer vor dem Start, einer jener Läufer, die schon oft dabei waren und von ihren Ortskenntnissen profitieren konnten. Der Mann wusste: Aufgepasst im Wäldchen und in der Petkumer Straße! Die Glatteis-Lage blieb ja, trotz der abtauenden Wirkung der Sonnenstrahlen, schon heikel. Insgesamt aber hatten die Veranstalter Michael Janssen und Michael Dannecker ein Riesenglück. Denn ungefähr zweieinhalb Stunden vor dem Start um zwölf Uhr zeigte die liebe Sonne dem heimtückischen Winter noch mal so richtig, wo es lang geht. Als prächtiger Feuerball hatte sich der Stern schon am Morgen über dem Emder Hafen erhoben, um dann ganz schnell die riesengroßen Bedenken der Veranstalter, vor allem aber genau jene Menge an Eis schmelzen zu lassen, die den diesjährigen Silvesterlauf noch leicht hätte verhindern können. ”Ich hatte noch den Wetten Dass-Unfall im Hinterkopf und hab' mir diesmal soviel Sorgen gemacht, wie noch nie. Wenn es so geblieben wäre wie am Vortag, hätten wir den Lauf wahrscheinlich abgesagt,” sagte ein überglücklicher Michael Dannecker nach der Siegerehrung. So wurde auch dieser Silvesterlauf wieder zu einem ziemlich eindrucksvollen, sportlich-geselligen Emder Wintervergnügen. Insgesamt 480 Teilnehmer machten mit, dazu kamen noch zehn Kinder im Kinderlauf und einige Walker. Angesichts der kritischen Wetterlage ein noch gutes Ergebnis. Von den über 800 Teilnehmern im Jahre 2008 ist der Emder Silvesterlauf allerdings zur Zeit weit entfernt. Aber er hat offensichtlich seinen festen und treuen Stamm an Hunderten von aktiven Sportlerinnen und Sportlern, dazu auch wieder Hunderte von neugierigen Zuschauern in der Innenstadt. Vom Zieleinlauf Am Delft bis unmittelbar vor dem Rathaus reichte wieder das Spalier der Zuschauer und bot den Aktiven ein ziemlich eindrucksvolles Bild. Welche Zielgrade in Deutschland hat schon ein Rathaus, ein Feuerschiff, einen Weihnachtsmarkt und eine zweimastige Brigg zu bieten? So also doch noch ein überraschend entspannter und sonniger Lauf mit viel weniger Glatteis als befürchtet, allerdings mit einigen prekären Stellen, wie eben beim Anstieg zur Seeschleuse, beim be- rüchtigten Wäldchen am Seedeich und besonders auch auf dem Bürgersteig der Petkumer Straße. Und im Wäldchen am Jarssumer Hafen wäre es beinah zum Super-Gau gekommen: Ein Leeraner PKW schoss plötzlich hinter der zweiten Kurve hervor und kam den beiden einsam führenden Läufern entgegen. Wer weiß, was passiert wäre, wenn Stephan Immega nicht noch unwill- kürlich den rechten Arm hochgerissen hätte, um auf sich aufmerksam zu machen? Der Wagen konnte noch ausweichen, aber es war sehr knapp! Den Veranstaltern darf man raten, doch noch mehr mit Schildern und Plakaten auf den Volkslauf hinzuweisen und die Autofahrer so zu warnen. Zum Zeitpunkt des Beinahe-Unfalls hatten sich Stephan Immega und der Leipziger Christian Teich schon einen großen Vorsprung an der Spitze erkämpft. Die Verfolger Joachim Groenhagen und Holger Grigat, die zunächst mit den beiden Führenden eine Spitzengruppe gebildet hatten, waren nun schon abgeschlagen, wobei Grigat am Ende noch mal zulegte. Vorn aber lief bereits der von Immega konsequent betriebene Zermürbungskampf um den Sieg: ”Ich bin nicht gut im Endspurt, muss also schon auf der Strecke immer mal wieder Tempo machen.” Genau das tat Ostfrieslands bester Langstreckenläufer und mehrfache Matjes- und Ostfrieslandlauf-Gewinner, nachdem das Rennen zunächst doch recht langsam begonnen hatte. Immega zog das Tempo eingangs der Straße am Seedeich zum ersten Mal heftig an, wobei Christian Teich zunächst noch mitgehen konnte. Groenhagen und Grigat aber wurden im Zeichen des großen Windrades regelrecht abgehängt. Der Favorit zeigte hier eindrucksvoll seine Überlegenheit. Die zweite Tempoverschärfung an der Spitze vollzog sich an der Einmündung zur Petkumer Straße. Nun löste sich der leichtgewichtige Immega endgültig von seinem bärenstarken Verfolger, der von Haus aus eigentlich Orientierungsläufer ist, was seinen etwas schwerfälligen, aber sehr kraftvollen Laufstil erklärt. Holger Grigat aber schaffte es auf den letzten Drücker noch, den lange Zeit drittplatzierten Groenhagen in Höhe der Martin-Faber-Straße zu überholen. Bei den Frauen sicherte sich Inga Jürrens vom TV Norden einen ungefährdeten Sieg auf der Langstrecke. Auf der Kurzstrecke war bei den Männern Stephan Voskuhl von Germania Leer der Schnellste, bei den Frauen war dies die Favoritin Sonja Hoogestraat. Die größte Mannschaft, die nicht aus Emden kam, stellte wie jedes Jahr der TV Norden mit 25 Aktiven. Auch die Emder Laufgemein- schaft war traditionell wieder stark vertreten. Viele gute Plazierungen erreichten die Aktiven vom VfL Germania Leer.
OSTFRIESEN ZEITUNG vom 3. Januar 2011 Leipziger treibt Ostfriesen zur Höchstleistung Silvesterlauf: Ossiloop-Sieger Stephan Immega gewinnt in Emden über 11,5 Kilometer knapp vor Christian Teich Von Karsten Gleich Emden. Mehr als 450 Teilnehmer kamen zum 33. Emder Silvesterlauf, um das Jahr 2010 sportlich ausklingen zu lassen. Aufgrund der winterlichen Verhältnisse waren die Voranmeldungen deutlich geringer als in den Vorjahren. Dank vieler Kurzentschlossener wurden es dann doch wieder fast 500 Teilnehmer. Sportlich war die 33. Auflage des Laufs äußerst interessant, weil ein “Überrasch- ungsgast” für Tempo und Spannung sorgte. Dabei hatte Ossiloop-Seriensieger Stephan Immega (LG Harlingerland) auf einen ent- spannten Siegeslauf über 11,5 Kilometer gehofft. “Dazu kam es aber nicht. Stattdessen wurde ich zum Gejagten”, sagte Immega. Der Leipziger Christian Teich war ... [weiter...] (PDF - 424 KB)
Nach oben ****************************************************************************************************************************************************** 34. Silvesterlauf in Salzgitter am 31. Dezember 2010
Veranstaltung wurde abgesagt
Nach oben ****************************************************************************************************************************************************** 23. Silvesterlauf in Mühlen am 31. Dezember 2010
Ergebnisse
OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 3. Januar 2011 Jana Geerken überrascht alle Mühlen. Neue Männer braucht das Land - so lautete der Kultsong von Ina Deter während der Neuen Deutschen Welle. Neue Männer finden sich nicht an der Spitze des Mühlener Silvesterlaufes, den Vorjahressieger Andreas Kuhlen (Garrel) souverän ge- wann. Aber eine neue Frau ist schon da: Die 19-jährige Jana Geerken (Vechta) gewann völlig überraschend den 10-km-Lauf bei den Damen vor den bekannten Größen Claudia Wahls und Silvia Koditek von den Lohner Waldschleichern. In der hiesigen Laufszene war die Versicherungskauffrau noch ein unbeschriebenes Blatt. Bislang kannte man sie als Tennisspielerin beim TV Visbek, doch nach mehreren Schulteroperationen verabschiedete sie sich aus diesem Sport. "Heute laufe ich zweimal die Woche für mich allein, ich musste ja was machen", sagt Jana Geerken. Vor einem Jahr lief sie in Mühlen auf Platz fünf, jetzt ganz nach vorne. Damals finishte sie in 44:59 Minuten, jetzt folgte die Steigerung auf 41:04 min. Damit blieb sie vor Claudia Wahls (41:23) und Silvia Koditek (42:56). Das Waldschleicher-Duo ließ Jana Geerken hinter sich, doch nach dem Mühlen-Lauf bahnen sich auch hier Gemeinsam- keiten an. Zukünftig wird die 19-Jährige verstärkt mit ihren Konkurrentinnen in einer Gruppe trainieren. Bei den Männern stürmte wie erwartet Andreas Kuhlen an die Spitze. Der 27-jährige Kaderläufer des Deutschen Leichtathletik-Ver- bandes verbesserte seine Siegerzeit aus dem Vorjahr um mehr als zwei Minuten und lief mit 32:05 Minuten eine absolute Topzeit, doch die Jagd auf den Streckenrekord des Dammers Jörg Wieferig aus dem Jahre 1994 (31:06) blieb bei diesen Bedingungen ein unmögliches Unterfangen. Kuhlen war aber so schnell, dass selbst Lukas Kröger auf dem Führungsfahrrad nicht mithalten konnte. Der 17-jährige Sohn von Klubchef Ralf Kröger musste bei Schnee und Eis einmal absteigen und holte Kuhlen nicht wieder ein. Hinter dem aufstrebenden Sebastian Franke (Diepholz/34:08) kletterte der Dümmerlohausener Ralf Schomaker (34:39) als Dritter aufs Siegerpodest, das 2008-Sieger Michael Reise (34:56) wie im Vorjahr hauchdünn verpasste. "Zweimal knapp daneben ist voll daneben", ärgerte sich der Langfördener. Ein Podestplatz wäre für ihn ein schöner Abschluss seines erfolgreichsten Jahres ge- wesen. Aber er sah ein: "Andreas Kuhlen hier, das ist wie 2. Bundesliga gegen Kreisliga. Ich bin mir aber sicher: Der Viktor Kuk hätte ihn gepackt", meinte Michael Reise. Der genannte Dammer Mittelstreckler, der sich auf einem Heimaturlaub vom Studium in den USA befand, wählte die 6,5-km-Distanz, die er locker gewann. Für die Masse der Läufer ist und bleibt Mühlen ein schönes Lauferlebnis. Wo bei Weltmeisterschaften kurz vor der Ziellinie die Nationalflagge aus den Zuschauerrängen geholt wird, da schnappte sich Frank "Tengel" Trenkamp schnell seine kleine Tochter Lisa-Marie und lief mit ihr im Arm über die Linie. Hinter seinem dreijährigen Sohn Hugo erreichte "Didi" Krogmann das Ziel. Mutter Susanne berichtete von einem kleinen Streit zu Hause: Die Söhne Hinnerk (6 Jahre) und Hannes (8) hatten wie der Vater frühzeitig echte Startnummern nach Hause gebracht, da wollte der Kleinste auch eine haben. Es wurde für ihn auch eine gemalt: Beim Start lief Hugo die ersten Meter mit, bei der Zielankunft stieg der Dreijährige beim Eingangstor zum Schützenplatz wieder ein. Für viele Läufer ist die Teilnahme eine Pflicht. Beate Stuntebeck, mit dem 18. Mühlen-Start die Rekordfrau, versprach während der Ab- schlussrunde im Festzelt, dass sie mit 70 Jahren auf jeden Fall noch die 3-km-Strecke laufen wolle. Rekordmann Walter Koldehoff aus Bakum stellte nach seinem 22. Silvesterlauf fest: "Die zehn Kilometer werden immer länger."
OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 3. Januar 2011 Mühlener ziehen gegen Schnee und Eis alle Register Von Franz-Josef Schlömer und Volker Kläne Mühlen. Es war ein Lauf der Extreme. Rundherum fielen Silvesterläufe wegen Eis und Schnee aus, in Mühlen aber nicht. Den un- bändigen Willen, mit dem der Sportverein Grün-Weiß gegen die weiße Pracht ankämpfte, verdeutlichte Moderator Ewald Wernke direkt vor dem Start: "Ein Helfer sagte zu mir, ausfallen lassen wir das Ding hier nicht. Notfalls arbeiten wir mit der Zahnbürste an der Strecke." Weil alle Mühlener in die Hände spuckten, ging der 23. Silvesterlauf für die OV/KSB-Aktion "Sportler gegen Hunger" programmgemäß über die Bühne. Der kleine Besen kam nicht zum Einsatz, stattdessen wurde stundenlang überall mit schwerem Gerät gekämpft. So saß Schützenkönig Josef Olberding noch bis 12.00 Uhr selbst auf einem Radlader seines Lohnunternehmens, schob Schnee und Eis zur Seite, verteilte Salz und Sand. Pünktlich um 14.00 Uhr feuerte Olberding dann den Startschuss für 615 Läufer und über 150 Wanderer und Walker ab, um dann selbst mit seinem Schützenthron an der Wanderung teilzunehmen. "So einen Aufwand wie diesmal haben wir noch nie betrieben", erklärte Streckenwart Franz Sprehe. Nach dem Lauf erkundigte er sich im Festzelt, wie die Aktiven die Strecke empfunden hatten, und erhielt durchweg positive Reaktionen. Die Läufer fanden für diese Wetterverhältnisse absolut akzeptable Bedingungen vor. Besser hätte man die Strecken nicht präparieren können. Lob gab´s deshalb aus berufenem Munde. "Es war sehr anstrengend, aber noch besser als im letzten Jahr bei dem Schneetreiben. Die Mühlener haben sich sehr viel Mühe gegeben, etwa mit dem Sand auf der Strecke. Das war alles okay", erklärte der Dümmerlo- hausener Ralf Schomaker, der nach zwei zweiten Plätzen in den vergangenen Jahren diesmal als Dritter des 10-km-Hauptlaufes die Ziellinie überquerte. Am Ende waren auch die Sorgenfalten im Gesicht von Ralf Kröger geglättet. Vor seinem ersten Silvesterlauf als GWM-Chef hatte er kaum schlafen können. Nachts um halb zwei sei er noch mal aufgestanden und nach draußen gegangen. "Überall blankes Eis, spiegelglatt", lautete sein Fazit des nächtlichen Bodentestes vor seinem Haus. Blitzeis. Aber den Mühlenern blieben noch einige Stunden, in denen sie schweres Gerät und unbändigen Willen auspackten. Der Einsatz lohnte sich. "Ich habe keine große Kritik gehört. Aus unserer Sicht ist es gut gelaufen", sagte Kröger, als alle Aufräumarbeiten und der Abschluss-Frühschoppen hinter ihm lagen. Insgesamt hatten wieder über 50 Helfer aus dem gesamten Klub mitangepackt. Zufrieden war der neue Klubchef auch mit der Wanderung. 150 Wanderer gingen die Sonderstrecke mit Boxenstopp im Heuerhaus Herzog ab - eine Steigerung zum Vorjahr. An die Läufer appellierten Kröger und Mitorganisator Klaus Wolking, sich über www.erfundaus.de zu melden, falls mit der gemess- enen Zeit etwas nicht stimmen sollte. Die Mühlener wollen schließlich alle Silvesterläufer zufrieden stellen. Notfalls würden sie mit der Zahnbürste die Strecke bearbeiten.
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Ergebnisse (Siehe Pressebericht / Eine Ergebnisliste wird es - wie in Midlum üblich - nicht geben)
NORDSEE ZEITUNG vom 3. Januar 2011 Prill und Sahlmann rutschen nicht aus Über 40 Sportler wagen sich beim 38. Silvesterlauf von Dorum nach Midlum auf das glatte Parkett Midlum. Nico Prill (TSV Altenbruch) und Sandra Sahlmann (TSV Neuenwalde) konnten sich in die Siegerliste beim 38. Silvester- lauf eintragen. Bester Midlumer war Rex Meyer. Der Lauf über 6,3 Kilometer fand auf eis- und schneeglattem Geläuf statt. “Ich bin zwei Jahre keinen Wettkampf gelaufen und ganz schön ausgepumpt", gestand der 34-jährige Altenbrucher im Ziel. Zwei Kilometer vor dem Ziel habe er das Tempo verschärft und seine Widersacher abgeschüttelt. “Ich habe im Vorjahr auch gewonnen", schmun- zelte Sandra Sahlmann. Das wollte aus dem Organisationsteam niemand glauben. Die Neuenwalderin klärte auf: “Damals noch als Sandra Schröder. Ich habe geheiratet." Die schlechten Witterungsbedingungen ließen von vornherein keine guten Zeiten zu. “Der Untergrund ist an manchen Stellen sehr vereist", stellten die Athleten fest, die sich von Midlum nach Dorum, wo der Lauf am Bahnhof gestartet wurde, warmgelaufen hatten. Über 40 Athleten gingen an den Start. “Vor 35 Jahren habe ich die Hälfte der Zeit benötigt. Aber es macht mir immer noch viel Spaß, hier mitzulaufen", sagte Harald Kirchner (TV Langen), inzwischen 75 Jahre alt. Auch Reinhard Roloff (TSG Nordholz) muss seinem Alter allmählich Tribut zollen. “Aber ich war immer noch schneller als meine Enkel", sagte der 64-Jährige grinsend. Nico Prill lief nach 23:46 Minuten als Erster über die Ziellinie. Er hatte auf den beiden letzten Kilometern immerhin zehn Sekunden gegenüber Lüder Schulz-Nigmann herausgelaufen. Sandra Sahlmann benötigte 25:57 Minuten für die 6,3 Kilometer lange Strecke. “Viel schlechter als im Vorjahr, aber mehr war auf diesem Boden nicht drin", stellte sie fest. (jm) Ergebnisse: Männer, 18 bis 39 Jahre: 1. Nico Prill (Altenbruch), 23:46; 2. Lüder Schulz-Nigmann (23:56); 3. Torsten Krempe (Dorum), 29:31. 40 Jahre und älter: 1. Erwin Plumeier (Braunschweig), 24:04; 2. Andrè Scheidt (OSC Bremerhaven), 24:24; 3. Reinhard Roloff (TSG Nordholz), 25:19. Frauen, 18 bis 39 Jahre: 1. Sandra Sahlmann (TSV Neuenwalde), 25:57; 2. Wiebke Mangels (LAV Bokel), 30:22. 40 Jahre und älter: 1. Birgit Grewe (TSV Neuenwalde), 29:26; 2. Iris Burghardt (OSC Bremerhaven), 31:21; 3. Heike Groß (TSV Neuenwalde). Männliche Jugend: 1. David Winkler (TSG Nordholz), 24:35; 2. Jan Niklas Kersten (OSC Bremerhaven), 27:22; 3. Timo Horeis (TSG Nordholz), 33:08. Weibliche Jugend: 1. Alicia Kersten (OSC), 35:05; 2. Laura Wersien (40:15).
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Ergebnisse
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Ergebnisse (Stand: 2. Januar 2011)
ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 3. Januar 2011 Schneller Lauf statt Rutschpartie 233 Teilnehmer im Ziel Lüchow (jw). Petrus meinte es gut mit den Organisatoren des Lüchower Silvesterlaufes. Er schickte am Freitagmorgen ein Tief über der Ostsee mit milder Seeluft, das für Tauwetter sorgte und ein Großteil der Strecke des traditionellen 5-km-Laufes durch Lüchow vom gröbsten Eis und Schnee der Vortage befreite. Statt der tags zuvor noch zu befürchtenden Rutschpartie gab es des- halb am letzen Tag des Jahres 2010 auch bei der 24. Auflage des beliebten Laufes des SC Lüchow durch Innenstadt, Amtsgarten und Kirchviertel einen ansehnlichen Wettkampf: mit vielen Startern - knapp 250 an der Zahl -, vielen Zuschauern - geschätzt knapp 1000 - und viel Spaß - wohin man blickte. Das war nicht überall so, denn zum Beispiel in Drochtersen, Osnabrück oder Emmerthal wurden Silversterläufe aus Sicherheitsgründen gestrichen. In Lüchow war der Spaß gewohnt groß, dafür sorgten unter anderem die Kostüm- und Mannschaftswertungen. Wider Erwarten waren auch die Zeiten vor allem bei den favorisierten Startern top. Allen voran sorgte Arne Ziplys vom Post-SV Uelzen, der Anfang November die Hitzacker-Herbst-Härte über 10 km gewonnen hatte, für einiges Erstaunen unter anderem bei Mitorganisator und Streckensprecher Jens Feuerriegel vom SCL. Denn in starken 16:28 Min. blieb der 20-Jährige trotz der immer noch widrigen Ver- hältnisse auf einem Teil der Strecke deutlich unter der 17-Minuten-Marke und holte sich vor Kersten Jäkel (Post-SV Uezen/16:40 Min.) seinen ersten Silvesterlaufsieg. "In der ersten Runde bin ich noch mit Kersten gelaufen, einfach um abzuschätzen, wie es geht", berichtete Ziplys nachher im Siegerinterview. "In der zweiten Runde hab' ich dann einfach nur noch Gas gegeben, ohne auf die Uhr zu schauen, und es hat gereicht." Im Zielbereich in der Langen Straße wurden Ziplys und die anderen Teilnehmer lautstark angefeuert und bejubelt. "Eine tolle Atmos- phäre", schwärmte beispielsweise Jonathan Hunger von der IGAS Wendland, der in 17:48 Min. Gesamtvierter und wie im Vorjahr schnellster Lüchow-Dannenberger Läufer war. Der aus Hitzacker stammende und für die LG Braunschweig laufende Ole Marggraf durfte sich als Dritter in 17:10 Min. ebenfalls über eine starke Silvesterlaufvorstellung freuen. Von den jüngeren Lüchow-Dannenberger Aktiven schaffte Jannis Hillebrand (IGAS) in 19:25 Min. als Sieger der männlichen Jugend B den Sprung in die Top-10-Gesamtwertung. Und auch die noch jüngeren Läufer Luca Jagow als Sieger der Altersklasse M13 (IGAS/21:05 Min.) oder Marten Kracke als Sieger der M12 (IGAS/21:56) mischten im Feld der Männer weit vorne mit. Bei den Frauen lieferten sich Titelverteidigerin Meike Köhler (SV Rosche/W45) und Lisa Feuerherdt (Post-SV/Frauen) lange einen Zweikampf. Am Schluss hatte Feuerherdt mehr zuzusetzen und holte sich in 20:33 Min. den Sieg vor Köhler (20:59 Min.). Ein be- herztes Rennen lief Tanja Schulz von der SV Lemgow/Dangenstorf (W45), die in 22:36 Min. als Gesamtdritte beste hiesige Starter- in war. Ebenfalls gut: Als Sechste durfte die B-Jugendliche Simone Richter vom SCL mit ihrer Zeit von 24:36 zufrieden sein. Ganz starke Auftritte legten zwei Nachwuchstalente in der Altersklasse W10 hin: Jasmina Dippe wurde in 25:37 Min. Gesamt-Zehnte im Feld der 59 Frauen und Lea Schilling in 26:03 Min. Zwölfte.
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Ergebnisse
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 4. Januar 2011 Deters und Boven top im Schneematsch 25. Sögeler Silvesterlauf gut besucht Sögel. Bei Temperaturen über 0 Grad, Glatteis und auch weicher Schneedecke starteten 191 Läufer aus 34 Klubs bei der 25. Auflage des Sögeler Silvesterlaufes. Als herausragende Akteure über zehn Kilometer und sehr schwierigem Geläuf erwiesen sich Franziska Deters vom LAV Meppen und Michael Boven (TuS Haren) in 38:42 und 42:42 Minuten. Die LG Papenburg-Aschendorf und der SV Germania Twist glänzten einmal mehr und konnten insgesamt je fünf Siege verbuchen. Auf vier Siegerpokale kamen der LAV Meppen, der gastgebende SV Sigiltra Sögel und der TuS Haren. SV Grün-Weiß Spahnharrenstätte folgte in der inoffiziellen Vereinswertung auf Rang sechs mit drei Erfolgen. Weiterhin zählte der VfL Lingen mit zwei Siegen zu den erfolgreichsten Teams. Aktive aus 22 Vereinen holten zumindest einen Sieg. Die Schülerinnen und Schüler gingen über 2500 m an den Start. Hier wurde wie im Vorjahr die 14-jährige Ann-Sophie Temmen vom SC Osterbrock in 10:49 Minuten Einlaufsiegerin, gefolgt von der gleichaltrigen Vereinskollegin Verena Niemann und Lara Schulte vom LAV Meppen. Auch bei den Jungen wiederholte der starke 15-jährige Marek Kusber von der LG Papenburg/Aschendorf seinen Sieg und benötigte 9:55 Minuten. Als Zweiter kam der gleichaltrige Daniel Temmen (LAV Meppen) vor Jan Hildebrand (14/LG Papenburg/ASD) ins Ziel. Die 5000 m waren wieder bei Weitem nicht so stark besetzt wie die doppelte Distanz. Als Einlaufsieger wurden Laura Niehaus (20:53 Min./LAV Meppen) und Carl Gerlitz von der LG Papenburg/Aschendorf in 20:05 Minuten mit einem besonderem Pokal ge- ehrt. Während Laura Niehaus sich deutlich überlegen zeigte, ging es bei den Männern wesentlich enger zu. Der Zweitplatzierte, der B-Jugendliche Daniel Gorseck vom Marathon-Club Menden, lief nur fünf und der Vorjahreszweite Jan Brümmer (TuS Haren) 15 Se- kunden hinterher. 90 Läufer begaben sich auf den zweifachen Rundkurs, die zehn Kilometer. Sehr stark schlug sich hier wieder das Team des TuS Haren mit Einlaufsieger Michael Boven und dem Drittplatzierten Dirk Gerdelmann (39:39 Min.). Rang zwei belegte Manfred Herzog (M40/39:39 Min.) von den Triandertalern Mettmann. Als beste Langstreckenfrau imponierte die B-Jugendliche Franziska Deters vom LAV Meppen vor der stark laufenden Elke Vedder (Germania Twist), die in 43:16 Minuten in Ziel kam.
NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 3. Januar 2011 191 Läufer starteten in Sögel Sögel. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und auf schwierigem Geläuf starteten beim 25. Silvesterlauf des SV Sigiltra Sögel insgesamt 191 Teilnehmer. Die langjährige und letztmalige Organisatorin in Sögel, Siegrid Jäger, war zufrieden mit der guten Be- teiligung trotz widrigen Wetters: “Während der Lauf an der Thülsfelder Talsperre sogar abgesagt wurde, konnten wir uns über zehn Starter mehr als im Vorjahr freuen!” Vorjahressieger Matthias Strotmann musste allerdings verletzungsbedingt absagen: “Ich hoffe, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein!” Auch ohne den für Braunschweig startenden Herzlaker gab es ordentliche Resultate. Über 10 000 Meter waren Franziska Deters vom LAV Meppen in 42:42 und Michael Boven vom TuS Haren in 38:42 Minuten herausragend. Über 5000 m waren Carl Gerlitz von der LG Papenburg-Aschendorf in 20:05 sowie Laura Niehaus vom LAV Meppen in 20:53 Minuten am schnellsten. Über 2500 m be- haupteten sich Marek Kusber (M 15) LG Papenburg-Aschendorf in 9:55 und Ann-Sophie Temmen (W 14) SC Osterbrock in 10:49 Minuten. Ein ausführlicher Bericht folgt am Dienstag.
Nach oben ****************************************************************************************************************************************************** 31. Silvesterlauf des MTV Fichte in Winsen/Aller am 31. Dezember 2010
Ergebnisse
CELLESCHE ZEITUNG vom 3. Januar 2011 Debütant aus Nienhagen triumphiert bei Winser Silvesterlauf Winsen. 327 Läufer zwischen 3 und 75 Jahren trotzten beim 31. Silvesterlauf in Winsen dem Winter und ließen das Jahr sportlich ausklingen. Bei den Männern siegte Debütant Alexander Brennecke aus Nienhagen über 10 300 Meter, bei den Frauen war Christina Wilkens aus Visselhövede die Schnellste. Bestzeiten waren auf der rutschigen Strecke nicht drin, aber das änderte nichts an einer wieder mal gelungenen Veranstaltung. Der Debütant zeigte es allen. Beim 31. Silvesterlauf des MTV Fichte Winsen siegte mit dem Nienhäger Alexander Brennecke über 10 300 Meter in 43:33 Minuten ein Läufer, den niemand auf dem Zettel haben konnte. Zum einen, weil Brennecke erstmals am Start war, zum anderen, weil er eigentlich im Schwimmbecken zu Hause ist. “Ich will Triathlet werden, daher war das eine gute Übung”, freute sich Brennecke über den überraschenden Sieg. Dabei hatte der Gewinner wie die anderen Läufer mit dem rutschigen Geläuf zu kämpfen. “Guter Rutsch passt ja zu Silvester”, nahm es der angehende Triathlet mit Humor. Nach der Zielankunft bedankte er sich artig beim Zweiten, Heinz Koslowski. “Er hat gut Tempo gemacht”, lobte Brennecke. Koslowski hatte vor dem Start eine weise Entscheidung getroffen. Er lief mit sechs Millimeter langen Spikes und hatte auf der durchs Tauwetter rutschigen Strecke einen sicheren Stand. Erst auf dem asphaltierten Schlussstück musste Koslowski, der zum 13. Mal in Winsen am Start war, den deut- lich jüngeren Brennecke den Vortritt lassen. “Das waren die schwierigsten Bedingungen überhaupt”, sagte der Läufer vom Mara- thonclub Walsrode, “das hat doppelt Kraft gekostet.” Er war sicherlich nicht der einzige, der am Silvesterabend schwere Beine hatte. “Gerade die ungeübten Läufer merken das”, so Organisator Klaus Köhler, der sich über die geringe Teilnehmerzahl von nur 327 Startern enttäuscht zeigte. “Ich hatte schon auf 400 Läufer gehofft”, gab Köhler zu. Zumal das Wetter deutlich besser war als im Vorjahr, als Neuschnee für extreme Bedingungen gesorgt hatte. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt sah Köhler gute Laufbedingungen. Die Strecke war mit einem Trecker freigeschoben worden. Bei den Frauen siegte über 10 300 Meter in 48:22 Minuten Christina Wilkens aus Visselhövede. Die Langstreckenläuferin hatte am Frühstückstisch entschieden, am Traditionslauf teilzunehmen. “Ich war vor ein paar Jahren schon einmal hier und habe eine Flasche Sekt gewonnen”, erklärt die Siegerin, “heute morgen hat mein Mann gefragt, ob ich nicht wieder eine Flasche holen kann.” Gesagt - getan. “Die Strecke war aber sehr anspruchsvoll”, so die Läuferin. Der erste Sieger des Tages war der sechsjährige Henri Flick aus Meißendorf, der den Kinderlauf über 1500 Meter souverän gewann. “Ich halte mich mit Fußball und Karate fit”, erklärte der Triumphator. Mit dabei waren auch wieder 16 Kinder des Bewegungskinder- gartens “Allerstraße”. “Wir sind seit 2004 immer dabei”, sagte die Leiterin Ursula Lange, die in ein Eisbärenkostüm geschlüpft war, “Bewegung ist wichtig.” Und das fängt früh an. Der jüngeste Teilnehmer war gerade einmal drei Jahre alt. Die ältesten Starter waren der 75-jährige Albert Bruenig und die ein Jahr jüngere Eva Kohls.
Nach oben ****************************************************************************************************************************************************** 14. Silvesterlauf in Hannover (Maschsee) am 31. Dezember 2010
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HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG vom 3. Januar 2011 3000 Läufer trotzen am Maschsee in Hannover dem Winter Es war ein Überraschungscoup. 150 Meter vor dem Ziel spurtete ein junger Mann, an dessen Sieg außer ihm selbst wohl keiner geglaubt hatte, am Favoriten Florian Reichert vom TSV Kirchdorf vorbei: Vereinskollege Philip Champignon, der beim Maschsee- Silvesterlauf in Hannover im Vorjahr nur Sechster geworden war. Diesmal waren die traditionellen Gewinner Dirk Schwarzbach und Thomas Bartholome wegen Urlaubs und Knieoperation nicht mit von der Partie. Da schien der 1. Platz dem bis kurz vor Schluss führenden “ewigen Zweiten” Reichert schon sicher. Doch der sechs Jahre jüngere Mittelstreckler Champignon zeigte bei der 14. Auflage am Maschsee die eindeutig bessere Sprintqualität. “Sprints von 30, 40 Metern habe ich zuletzt besonders trainiert”, sagte der 22-Jährige strahlend. “Ich wusste, dass ich gut drauf bin.” Mit 18:16 Minuten lag er letztlich drei Sekunden vor Reichert; Dritter wurde Timo Kuhlmann von der LG Hannover in 18:36 Minuten. Bei den Frauen ging die Sache eindeutig aus: Favoritin Ulrike Dreißigacker von Hannover 96 verbuchte in 21:13 Minuten einen klaren Vorsprung vor Triathletin Lena Brunkhorst und der früheren Profiradfahrerin Eva Lutz. Die Medizinstudentin Brunkhorst hatte sich im vergangenen Vierteljahr auf ihre Prüfungen konzentriert, ihr machte der 56-Sekunden-Rückstand daher offensichtlich nichts aus. “Es ist immer wieder schön, hier zu laufen”, sagte sie am Siegertreppchen. “Das gehört zu Silvester einfach dazu.” Das finden auch der von einer Mandelentzündung genesene hannoversche Radprofi Grischa Niermann (22:53 Minuten) und Oberbürgermeister Stephan Weil, mit 28:40 Minuten erneut gut in Form. Den widrigen Wegverhältnissen, die Streckenrekorde nahezu unmöglich machten, hatten am letzten Tag des Jahres an die 3000 Läufer und Walker getrotzt; außerdem liefen 133 Kinder am Ostufer um die Wette. Mit dem Winter hatten die Hobbysportler in den vergangenen Wochen reichlich Erfahrung gesammelt, die Unsicherheit ließ einige auf eine Anmeldung verzichten. Im Gegensatz zu den Vorjahren, wo die zu einem der größten deutschen Silvesterläufe aufgerückte Maschseerunde früh ausgebucht war, blieben 100 Startnummern ungenutzt. Ein bisschen mulmig war auch vielen Angemeldeten zumute, als sie sich am letzten Morgen des Jahres zum Maschsee aufmachten: Es taute, schneebedeckte Bürgersteige waren über Nacht zu Rutschbahnen geworden. “Spiegelglatt” sei es vor seiner Haustür in Bothfeld gewesen, erzählte Hobbyläufer Frank Wagner (48). “Ich dachte, die sagen den Silvesterlauf ab.” Doch anders als die Veranstalter etwa in Osnabrück oder Emmerthal kamen die Organisatoren von der “Agentur eichels: Event” zum Ergebnis, die Teilnehmer sicher auf die 5,8 Kilometer lange Strecke schicken zu können. “Wir haben mit der Stadt und ,aha‘ die Wege überprüft”, sagte Sprecher Michael Kramer. “Grund zur Sorge gibt es hier nicht.” Immerhin: Es war angenehm mild. Und ohnehin kommt zum Silvesterlauf kaum jemand, um Hochleistung zu zeigen. Im Vorder- grund stehen der Spaß und das gute Gefühl, das Jahr sportlich ausklingen zu lassen. So traf Moderator Christoph Dannowski mit seiner Aufforderung, der Gesundheit den Vorrang vor Schnelligkeit zu geben, auf offene Ohren. “Just for fun” sei er dabei, sagte vorne im Startfeld der Arzt und Laufbuchautor Matthias Marquardt, er hatte sich noch am Vortag mit einem Kollegen durch knie- tiefen Schnee in der Heide gekämpft. “Das ist keine Jahreszeit für die Topform.” Den Maschsee hatte der 33-Jährige zum ersten Mal für seinen Silvesterlauf ausgesucht - sonst war er immer bei familiären “Dorfläufen” angetreten. Die gute Stimmung beim Massenlauf um den See hat sich weit über die Stadtgrenzen hinaus herumgesprochen. “Ich bin gekomm- en, weil ein Bekannter davon geschwärmt hat”, sagte Friedrich Gärling (48) aus dem schaumburgischen Auetal. Lisa Krage aus Hildesheim hoffte nicht zuletzt auf besseren Windschutz als ein Jahr zuvor beim Schneetreiben in der Haseder Feldmark. Vor- sichtshalber hatte die 16-Jährige Spikes mitgebracht. Die musste sie nicht einsetzen, denn die Läufer konnten häufig auf uner- wartet schneefreie Radwege ausweichen. Besondere Obacht war eigentlich nur im Startgedränge, in den Kurven am Strandbad und beim Zieleinlauf am Nordufer geboten. Vorsicht ließen alle Teilnehmer walten: Kein einziger musste von den Johannitern verarztet werden. Stattdessen strömten die Läufer nach ihrem sportlichen Jahresabschluss fröhlich zu Krapfen- und Sektständen. Auch mehr als drei Dutzend Teilnehmer der HAZ-Vorbereitungsgruppe für den Hannover-Marathon im Mai hatten am Maschsee Wettkampf- atmosphäre geschnuppert. Trainer Markus Pingpank bilanzierte erfreut: “Alle sind gut und mit einem Lächeln ins Ziel gekommen.”
Nach oben ****************************************************************************************************************************************************** 33. Silvesterlauf in Wolfsburg am 31. Dezember 2010
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Nach oben ****************************************************************************************************************************************************** 2. Silvesterlauf in Oldenburg am 31. Dezember 2010
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NORDWEST ZEITUNG vom 3. Januar 2011 Starter trotzen Eis und Schnee Silvesterlauf: Viele Oldenburger erfolgreich - Organisatoren des VfL zufrieden Oldenburg. Und sie liefen doch: Bis zum Schluss hatten die Organisatoren des VfL am Freitag bangen müssen, ob der 2. Olden- burger Silvesterlauf überhaupt stattfinden kann. Fast alle anderen Silvesterläufe in der Region waren zuvor wegen der widrigen Witterungs- und Straßenverhältnisse bereits kurzfristig abgesagt worden. “Gut, dass wir den Lauf nicht abgesagt haben”, lautete am Ende das wichtigste Fazit von Jost Schütte, Abteilungsleiter Leichtathletik des VfL Oldenburg. “Wir sind das Risiko eingegang- en, der Wettervorhersage zu trauen und haben am Vortag sowie am Silvestertag auch alles getan, die Strecke entsprechend zu präparieren.” Aufgrund von Schnee und Eis in den vergangenen Wochen hatten die Voranmeldungen noch unter den Erwartungen gelegen. Umso größer war jedoch der Ansturm bei den Nachmeldungen am Lauftag. Wie im Vorjahr kamen letztlich mehr als 500 Aktive ins Ziel. Doppelerfolg bei Frauen Bei den Frauen gab es über 10 km einen Oldenburger Doppelerfolg. Die Vorjahresdritte Anita Ehrhardt gewann in 43:09 Min. am Ende klar vor Ute Deters (44:18 Min.) von TuS Eversten. “Das war ein schöner Abschluss nach einem sehr zufrieden stellenden Laufjahr. So kann es weitergehen”, sagte Ehrhardt, die in 2011 ihren Wanderpokal verteidigen will und auch ihren Sieg im März beim Straßenlauf des VfL über 25 km gerne wiederholen möchte. Dritte wurde Thea Klaaßen (45:50) aus Leer vor Judith Rohner (46:07) vom TuS Ofen. Wie erwartet gewann der aus Osnabrück angereiste Europameister von 2006, Jan Fitschen (TV Watten- scheid), die 10 km bei den Männern in 31:05 Min. mit deutlichem Vorsprung. Die Plätze zwei und drei gingen an Christoph Paetzke (34:29 Min.) und Gerold Struß (35:20 Min.) vom DSC Oldenburg, die lange gemeinsam das Verfolgerfeld angeführt hatten. Vierter wurde Lars Bathke-Lüers vor Henning Frerichs vom VfL. Für den ältesten Läufer im Feld, Günter Witte vom 1. TCO “Die Bären”, der wenige Tage zuvor seinen 76. Geburtstag gefeiert hatte, war es nach langer Verletzungspause ein guter Jahresabschluss, mit einer Zeit wieder deutlich unter 60 Minuten. “Die Strecke war sehr gut, sie war gut zu laufen”, sagte er. Die knappste Entscheidung des Tages gab es über 5 km. Im Sprint um den Sieg wurde Leonard Hartung (17:19 Min.) vom DSC Oldenburg um nur eine Sekunde von Jakob Günther vom SSV Jeddeloh geschlagen. Dritter wurde Alexander Korzuschnik (17:42) vom VTB Triathlon Varel. Bei den Frauen gewann die 13-jährige B-Schülerin Lea Meyer vom VfL Löningen in 19:40 Min. vor Heike Piotrowski (20:09 Min.) von der LG Wilhelmshaven und der A-Schülerin Neele Harms (21:12 Min.) vom TuS Ofen. Gute Stimmung an Strecke Für gute Stimmung an der Strecke sorgten viele Zuschauer und die Sambatruppe der Sambaschule Eversten. Auch einen Bambini- und Schülerlauf gab es im Streckenangebot des VfL. “Mit der großen Teilnehmerzahl und dem Ablauf der Veranstaltung sind wir sehr zufrieden. Mein besonderer Dank gilt Michael Meincke und seinem Organisationsteam”, sagte Schütte zum Abschluss.
NORDWEST ZEITUNG vom 3. Januar 2011 Zum Jahreswechsel alle im Ziel Silvesterlauf: Mehr als 500 Teilnehmer lassen das Jahr 2010 sportlich ausklingen Von Oliver Bloch Oldenburg. Mehr Sport treiben - das haben sich viele Menschen für das neue Jahr vorgenommen. In Oldenburg wollten mehr als 500 Aktive aber nicht so lange warten und schnürten vorher noch einmal die Turnschuhe. Beim 2. Oldenburger Silvesterlauf rund um die Universität ließen sie 2010 sportlich ausklingen und waren trotz der teilweise matschigen und vereisten Strecke sowie nasser Füße bester Laune. “Bringt die Sohlen zum Glühen”, hatte Schirmherr Kurt Bernhardt den Teilnehmern zugerufen, ehe der Grünen- Ratsherr und Fraktionsvorsitzende gut neun Stunden vor dem Silvesterfeuerwerk den Startschuss gab. Begleitet von südamerika- nischen Rhythmen der Sambaschule Eversten starteten die Läufer über die verschiedenen Distanzen und atmeten auf: Denn anders als im Vorjahr blieb das Schneetreiben dieses Mal aus. Mit Beifall bedachten die Zuschauer eine Handvoll Nordic Walker, die das Motto “Gemeinsam ins neue Jahr laufen” ebenfalls mit viel Leben füllten. “Es geht hier nicht um Bestzeiten und Rekorde”, hatte Veranstalter Michael Meincke vom VfL Oldenburg bereits im Vorfeld ange- kündigt. Die meisten Sportler hielten sich daran, erreichten aber selbstverständlich alle vor dem Jahreswechsel das Ziel. Andreas Scheinert zum Beispiel machte sich einen Spaß daraus, mit Anzug und Krawatte ins Rennen über fünf Kilometer zu gehen. “Sil- vester ist für mich ein Feiertag, da ziehe ich mich eben festlich an”, flachste der Küster der Kirchengemeinde Ofenerdiek und brach kurz danach zum Silvestergottesdienst auf, nicht ohne die Veranstalter zu loben: “Der Lauf war gut organisiert, die Strecke so gut wie möglich präpariert.” Rund 100 Sportler hatten noch am Silvestertag nachgemeldet, zumal einige Läufe in der Umgebung dem Winterwetter zum Opfer fielen. Planmäßig startete jedoch der ehemalige 10 000-Meter-Europameister Jan Fitschen in Oldenburg, der der Konkurrenz wie erwartet enteilte. Völlig außer Atem erreichte er nach rund 31 Minuten das Ziel: “Das war bei diesen Bedingungen ein sehr an- spruchsvolles Rennen. Oldenburg kann stolz auf diese Veranstaltung sein”, sagte er und gratulierte seinem ersten Verfolger, Christoph Paetzke vom DSC. “Jan konnte ich natürlich nicht einholen”, berichtete der Lokalmatador und zeigte sich mit Platz zwei zufrieden: “Silvester zu laufen hat Tradition und ist für mich Pflichtprogramm.” Im Ziel tauschten die Läufer dann bei einem Heiß- oder Kaltgetränk ihre Erfahrungen aus und wurden im Mensa-Foyer der Universi- tät musikalisch vom Trio Christopher und Alexander Baum sowie Mascha Naro unterhalten. Veranstalter und Sportler waren sich einig: Der Silvesterlauf 2010 war ein gelungener Abschluss des Oldenburger Laufjahres.
Nach oben ****************************************************************************************************************************************************** 2. Silvesterlauf in Bremen am 31. Dezember 2010
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STADTTEIL-KURIER (Weser Kurier) vom 6. Januar 2011 Der letzte Aktivitäts-Schub des Jahres Mehr als 200 Laufbegeisterte starten beim zweiten Waterfront-Silvesterlauf Von Anne Gerling Bremen-Industriehäfen. Mit einem letzten Aktivitäts-Schub zum Jahresende ein sportliches Ausrufezeichen in Richtung der guten Vorsätze für 2011 setzen: Wer das gemeinsam mit vielen Gleichgesinnten tun möchte, hat dazu zum Beispiel bei einem Silvester- lauf die perfekte Gelegenheit. Rund 100 Silvesterläufe gibt es inzwischen in Deutschland - seit 2009 knüpft auch der Waterfront- Silvesterlauf über eine Strecke von zehn Kilometern an diese Tradition an. Dort traten am vorigen Freitag immerhin deutlich über 200 Laufbegeisterte im Alter von 13 bis 70 Jahren an; darunter etliche Kurzentschlossene, die sich noch spontan vor Ort für die Veranstaltung anmeldeten. "Dabei sein ist alles" - der olympische Grundgedanke reichte den meisten Teilnehmern dabei übrigens definitiv nicht, wie sich sofort nach dem Startschuss um 11 Uhr an der Waterfront-Promenade zeigte. Schnell entzerrte sich der Läufer-Lindwurm und es kam zum "Gegenverkehr" auf der schneegesäumten Strecke entlang des nebelverhangenen alten Hafenbeckens über den Weserboule- vard in Richtung Pier 2, vorbei am historischen Getreidespeicher zum Wendepunkt in der Gustav-Böhrnsen-Straße und anschließ- end über den Weserboulevard und am Cinespace-Kino vorbei zurück zum Wendepunkt am Waterfront-Haupteingang. Etliche Läufer schienen dabei noch ein letztes Mal um ihre persönlichen Jahres-Bestzeit zu kämpfen - angefeuert von Familie und Freunden am Wegesrand. Und die Ergebnisse konnten sich absolut sehen lassen: In nur 24 Minuten und 19 Sekunden brachte etwa als schnellster männlicher Starter der 21-jährige Christoph Mahr von der LG Bremen-Nord die Strecke hinter sich, der schon beim swb-Marathon 2010 Viertschnellster war. Bei den Frauen siegte Fakja Hofmann mit einer Zeit von 26 Minuten und 44 Se- kunden; die 30-Jährige ist deutsche Vizemeisterin im Marathon. Beim Wettlauf mit der Zeit allerdings nahmen manche Läufer durchaus auch in Kauf, dass sie etwa beim Anschneiden von Kurven entgegen kommenden Sportlern schon mal in die Quere kamen. Mit einem "gemütlichen" und lockeren Volkslauf hatte das wenig zu tun. Wieso es keinen Rundkurs gab, erklärt Tina Grashoff von der Waterfront: "Wir legen auf die Sicherheit unserer Teilnehmer großen Wert - nur auf unserem Gelände können wir dabei zu 100 Prozent sicherstellen, dass die Strecke auch bei plötzlichem Schneefall oder Blitzeis einwandfrei geräumt ist. Zudem sind unsere Geschäfte auch an Silvester bis 14 Uhr geöffnet - eine Straßensperrung würde die Verkehrssicherheit für Läufer und Autofahrer - grade bei Eis und Schnee - zusätzlich gefährlich machen. Auch dieses Risiko wollten wir nicht eingehen. Daher mussten wir uns leider dazu entscheiden, bei dem Wunsch nach einer ab- wechslungsreichen Strecke zugunsten der Sicherheit Abstriche zu machen". Ganz genau zehn Kilometer übrigens maß die Strecke nicht. Wieso, das ist auf der Webseite des Veranstalters Fitness Consult Bremen nachzulesen: "Ohne den intensiven Räum- und Streueinsatz bereits am Vortag der Veranstaltung und am Veranstaltungs- tag ununterbrochen ab 7 Uhr, wäre der Lauf nur auf Gleitschuhen durchzuführen gewesen", heißt es dort. "Dennoch haben wir kurz vor Rennbeginn entschieden, zu Gunsten der Gesundheit die Strecke außerhalb des Waterfrontgeländes zu verkürzen. Da wir am Wasser entlang gegenüber der ursprünglichen Planung etwas verlängern konnten, fielen pro Runde in etwa 350 Meter weg. Die ge- samte Streckenlänge belief sich also auf circa 8,95 Kilometer". Und auch diese Distanz war lang genug dafür, dass sich die Läufer beim Zieleinlauf über warme Getränke und eine kleine Stärkung freuten, nachdem sie die markierte Strecke dreimal durchlaufen hatten. Das Schönste aber war wohl für alle die kleine Medaille mit den Bremer Stadtmusikanten und dem Waterfront-Logo am grün-weißen Band, die das freundliche Organisationsteam beim Zieleinlauf jedem Aktiven mit einem Glückwunsch um den Hals hängte. Sie wird die Teilnehmer im neuen Jahr an ihre guten sportlichen Vorsätze von 2010 erinnern.
Nach oben ****************************************************************************************************************************************************** 1. Silvester-Halbmarathon in Wilsche am 31. Dezember 2010
Veranstaltung wurde abgesagt
Nach oben ****************************************************************************************************************************************************** 2. Silvester-100 Meilen-Lauf in Lilienthal am 31. Dezember 2010 - 1. Januar 2011
Ergebnisse
OSTERHOLZER KREISBLATT vom 3. Januar 2011 Mit Bier und Bratwurst über 160 Kilometer Beim 2. Lilienthaler Silvester-Lauf hat jeder der zwölf Starter sein eigenes Geheimrezept für den Sieg Von Christian Markwort Lilienthal. Von Laufen konnten die Teilnehmer des 2. Lilienthaler Silvester-100-Meilen-Laufs in der letzten Nacht des Jahres ledig- lich träumen - die Strecke war zu Beginn des Ausdauer-Festivals spiegelglatt gefroren und verlangte den zwölf Startern über ihre insgesamt 161 Kilometer alles ab. "Damit ist tatsächlich der befürchtete Worst Case eingetroffen", zeigte sich Organisator Carsten A. Mattejiet zwar betrübt, aber nicht erschüttert. Gegen sechs Uhr morgens wollte Lilienthals Bürgermeister Willy Hollatz am Schöpfwerk den Startschuss für die lange Laufnacht geben. Eigentlich - der laufbegeisterte Politiker, der selbst ebenfalls einige Runden absolvieren wollte, musste allerdings schon vor dem Start aufgeben, nachdem er während der Vorbereitung auf einer glatten Stelle ausgerutscht war und sich dabei so stark verletzt hatte, dass an Laufen nicht mehr zu denken war. Also schickte Mattejiet die Läufer los und ging gegen zehn Uhr zu seinem 15. Marathon innerhalb von nur 15 Tagen selbst an die Startlinie. Die Teilnehmer der drei Disziplinen (Marathon, 50 und 100 Meilen) mussten einen Rundkurs von rund acht Kilometern bewältigen. "Dies ist zwar nicht der längste oder anstrengendste Ultralauf", scherzte Mattejiet beim Start, "aber es ist mit Abstand der flachste": Die Läufer mussten es auf ihrem Weg hinter dem Wümmedeich entlang in Richtung Ritterhude mit vielen Widrigkeiten aufnehmen und dabei die unglaubliche "Höhendifferenz" von knapp 20 Zentimetern überwinden. Wirklich anstrengend waren jedoch die Bodenverhältnisse. Einige Läufer hatten sich zu Rennbeginn mit Spikes gegen den glitschigen Untergrund zu wehren versucht, bekamen bei später einsetzendem Tauwetter jedoch ordentlich Druck auf die Fußsohlen "Ich hatte noch nie Blasen unter meinem Fußballen", wunderte sich zum Beispiel Andrea Baschin, eine von zwei Starterinnen auf den beiden Langstrecken. Die Wolfs- burgerin musste später aufgeben - allerdings wegen starker Magenprobleme. Probleme mit der Pünktlichkeit bekam dagegen der streng gläubige Stefano Molteni. Um göttlichen Beistand zu erhalten, kehrte der Italiener vor dem Start noch schnell in der Truper Kirche ein und ging erst mit knapp zwei Stunden Rückstand auf den späteren Sieger Jens Vieler die 100 Meilen an. "Von der reinen Laufzeit her war Stefano klar der Beste", erklärte Mattejiet. Der religiös be- dingte Rückstand auf den Sieger war für ihn allerdings nicht mehr wett zu machen. Im beheizten Zelt der DLRG, das den Läufern zum Aufwärmen und Erholen zur Verfügung stand, sorgten zahlreiche Helfer vor allem für warme Getränke. "Einige", so der Veranstalter, "lassen sich sogar alkoholfreies Weizenbier erwärmen." Andere bevorzugten während ihrer fünf- bis zehnminütigen Verschnaufpause lieber Tee oder Kaffee. Heinrich Schütte nahm sogar auf jeder vierten Runde eine Bratwurst zu sich. "Hat halt jeder sein Geheimrezept", kommentierte Ernährungsberater Mattejiet diese ungewöhnliche, aber durchaus hilfreiche Sportlernahrung. "Bei solchen Temperaturen muss der Körper in erster Linie Proteine statt Kohlehydrate be- kommen." ****************************************************************************************************************************************************** Nach obenN Zurück zur vorherigen Seite Zur Startseite
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