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Ergebnisse /
(Presse)-Berichte
 

(Vor)-Silvesterläufe 2010
- Nur Niedersachsen und Bremen -

Stand:
7. Januar 2011
 

Am 1. Januar 2011 wurden hier alle Ausschreibungen, Vorab-Infos und Vorberichte gelöscht. Diese Infos sind aber
weiterhin über die Silvesterlauf-Archivseite 2010 abrufbar - die Ausschreibungen allerdings nur noch zum Teil. Hier
auf der Seite werden jetzt ”Step by Step” alle verfügbaren Ergebnisse und (Presse)-Berichte veröffentlicht.

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Neu vom 31.12.: Uenzen (Pressebericht) / Ergebnisse: Hannover / Wolfsburg / Oldenburg / Bernshausen/LG Eichsfeld / Emden
Neu vom 01.01.: Ergebnisse: Hasede / Bad Harzburg / Poggenhagen / Stuhr-Fahrenhorst / Mühlen / Lüchow /
Neu vom 02.01.: Ergebnisse: Lilienthal
Neu vom 03.01.: Presseberichte: Winsen/Aller / Hannover / Lilienthal / Stuhr-Fahrenhorst (2) / Emden (2) / Mühlen (2) / Olden-
burg
(2) / Lüchow / Bernshausen/LG Eichsfeld / Sögel / Midlum / Ergebnisse: Sögel / Bremen
Neu vom 04.01.:
Presseberichte: Bernshausen/LG Eichsfeld / Sögel / Ergebnisse: Großburgwedel
Neu vom 06.01.: Pressebericht: Bremen 
Neu vom 07.01.: Ergebnisse: Winsen/Aller
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38. Silvester-Crosslauf in Winsen/Luhe am 19.12. Ergebnisse / Presseberichte)
26. Vorsilvesterlauf in Bremerhaven am 19.12. (Ergebnisse / Pressebericht) 
26. Vorsilvesterlauf in Uenzen am 30.12. (Ergebnisse / Pressebericht) 
38. Silvesterlauf in Drochtersen am 31.12. (Absage) 
31. OTB-Silvesterlauf in Osnabrück am 31.12. (Absage)
11. Silvesterlauf der LG Eichsfeld in Bernshausen am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte)
26. Silvesterlauf in Hasede am 31.12. (Ergebnisse)
35. Silvesterlauf in Emmerthal am 31.12. (Absage / Nachholtermin) 
28. Silvesterlauf in Bad Harzburg am 31.12. (Ergebnisse)
24. Silvesterlauf in Nordenham am 31.12. (Absage)
23. Silvesterlauf in Poggenhagen am 31.12. (Ergebnisse)
34. Silvesterlauf in Stuhr-Fahrenhorst am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte)
34. Silvesterlauf in Molbergen-Dwergte (Thülsfelder Talsperre) am 31.12. (Absage
33. Silvesterlauf in Emden am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte) 
34. Silvesterlauf in Salzgitter am 31.12. (Absage)
23. Silvesterlauf in Mühlen am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte)
38. Silvesterlauf in Midlum am 31.12. (Pressebericht)
25. Silvesterlauf in Großburgwedel am 31.12. (Ergebnisse)
24. Silvesterlauf in Lüchow am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht)  
25. Silvesterlauf in Sögel am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte)
31. Silvesterlauf in Winsen/Aller am 31.12. (Pressebericht / Ergebnisse)
14. Silvesterlauf in Hannover (Maschsee) am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht)
33. Silvesterlauf in Wolfsburg am 31.12. (Ergebnisse)
2. Silvesterlauf in Oldenburg am 31.12. (Ergebnisse / Presseberichte)
2. Silvesterlauf in Bremen am 31.12. (Ergebnisse / Pressebericht)
1. Silvester-Halbmarathon in Wilsche am 31.12. (Absage)
2. Silvester-100 Meilen-Lauf in Lilienthal vom 31.12.2010 - 1.1.2011. (Ergebnisse / Pressebericht)
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38. Silvester-Crosslauf in Winsen/Luhe am 19. Dezember 2010

Ergebnisse / Bilder   

HAMBURGER ABENDBLATT vom 22. Dezember 2010 (Hier veröffentlicht am 23. Dezember)
Ein richtiger Cross am kältesten Tag des Jahres
Silvester-Crosslauf der LG Nordheide feiert mit 128 Startern aus 28 Vereinen erfolgreiche Premiere im Winsener
Schützengehölz

Von Markus Steinbrück
Winsen. Dick eingemummelt auf dem Sofa, dazu ein wärmender Tee, leckerer Weihnachtsstollen, und auf dem Tisch brennt die
vierte Kerze am Adventskranz. So oder so ähnlich stellen sich die meisten Menschen sicherlich den vierten Adventssonntag vor.
Alle? Nein, denn seit fast 20 Jahren gibt es ein bewegungssüchtiges Völkchen, das sich alle Jahre wieder just an diesem vierten
Advent zum Silvester-Crosslauf der LG Nordheide in Winsen trifft. Und da herrschen für gewöhnlich alles andere als gemütliche
Bedingungen. Diesmal, bei der Premiere im Schützengehölz am Winsener Jahnplatz, waren es Minustemperaturen bis zu zehn
Grad und 15 Zentimeter Neuschnee. Immerhin war es einigermaßen windstill. Für Svenja Meier von der LG Wedel-Pinneberg ist die
Sache klar: "Eigentlich muss der Termin für den Silvestercross nicht bekannt gegeben werden. Es ist einfach immer der kälteste
Tag des Jahres." Die Läufer reagierten unterschiedlich. Während die einen mit Mütze, Schal, Handschuhen und dicker Gesichts-
maske auf die 1000-Meter-Runde gingen, trotzen andere in T-Shirt mit kurzem Arm und wehendem Haar den Bedingungen.
Für das Organisationsteam der LG Nordheide unter Leitung von Gerd Prüsmann war das Ausweichen vom angestammten Forst
Habichtshorst in Borstel in das Schützengehölz hinter der Stadthalle auch ein Testballon. Und der stieg erfolgreich auf. "Jetzt ist es
ein richtiger Cross, in Borstel war es mehr ein Laufen durch den Wald", vergleicht die Frauen-Zweite Svenja Meier die beiden
Strecken, "auch wenn ein wenig der Charme des Wassergraben fehlt, gefällt es mir hier besser." Lauftrainer Gerd Prüsmann hatte
eine Strecke ausgesucht, die die meisten der 128 Starter aus 28 Vereinen überraschte. "Ich hätte nicht gedacht, dass es so an-
spruchsvoll sein könnte", meinte ein erschöpfter Läufer. In der Tat präsentierte sich die Strecke durch die ständigen, wenn auch
kurzen Bergauf- und Bergab-Passagen als sehr unrhythmisch. "Das hat Gerd optimal gemacht", lobte Spitzenläuferin Jana Suss-
mann, die vor einer Woche bei den Crosslauf-Europameisterschaften als beste Deutsche Platz 19 belegt hatte. "In Portugal war es
noch etwas schwerer", räumte die 20-Jährige ein, für die der Auftritt in ihrem Trainingsrevier ein "schöner Tempolauf" war.
Voll auf ihre Kosten kamen die Zuschauer beim abschließenden 5000-Meter-Lauf. Da bot der erst 15 Jahre alte Tilmann Petersen
(MTV Pattensen) den etablierten Läufern couragiert die Stirn. Der deutsche 800-Meter-Jugendmeister Andreas Lange (LG Reinbek-
Ohe) musste bald abreißen lassen. Petersens einziger Konkurrent blieb Manuel Perino (Hamburger SV). In der vorletzten von fünf
Runden schien auch der 30 Jahre alte Marathonläufer geschlagen. Doch er kämpfte sich wieder an Petersen, den schnellsten
deutschen Schüler auf allen Distanzen zwischen 1000 bis 5000 Meter, heran und siegte im Schlussspurt in 16:16 Minuten mit einer
Sekunde Vorsprung. Auf Platz drei und vier folgten Matthew Collins (TSG Bergedorf/16:29 min.) und Arne Ziplys (Post SV Uelzen/
16:40 min.).
Die Männer-Langstrecke war eine klare Sache für Titelverteidiger Tim Tomczak (LG Nordheide). Bis auf den Zweiten Dennis Oelert
(LG Vulkaneifel) und den Dritten Roland Rohde (LG Nordheide) überrunde Tomczak in 31:32 Minuten für 9000 Meter alle weiteren
Läufer mindestens doppelt.

WINSENER ANZEIGER vom 21. Dezember 2010 
Schützengehölz bot anspruchsvolle Strecke
Winsen
. Eine traumhafte Schneelandschaft, ein neuer Austragungsort, hervorragende Laufstrecken und klasse Leistungen bei
klirrenden Temperaturen - das waren die Kennzeichen des 38. Silvestercross der LG Nordheide mit den Kreiscrossmeisterschaften.
Einige Läufer waren vor dem Umzug vom Borsteler Habichtshorst ins Winsener Schützengehölz noch skeptisch gewesen, aber das
Team um Organisator Gerd Prüsmann hatte ganze Arbeit geleistet. “Ich hätte nicht gedacht, dass man hier so eine anspruchsvolle
Strecke rausholen kann”, sagte eine, die es wissen muss: Jana Sussmann. Die 20-jährige Tönnhäuserin glänzte in der vergangen-
en Woche noch mit Platz 19 bei den Crosslauf-Europameisterschaften. Vor allem die ständigen Richtungswechsel und die immer
wieder geschickt in den Streckenverlauf eingebauten Steigungen hatten es in sich. Zudem war die Wahl des richtigen Laufschuhes
nicht ganz einfach. In Turnschuhen hatte man wenig Halt, zu lange Spikes hingegen sammelten das Laub von den geräumten
Streckenteilen auf.
Auch ein alter Silvestercross-Hase pflichtete der jungen Ausnahmeläuferin bei. “Sehr kurvenreich, es ist schwierig zu laufen”,
meinte Walter Schmidt. Der 71-jährige Läufer der Stolpertruppe Winsen absolvierte tatsächlich bereits seinen 30. Silvestercross,
den er gerne wie die vorherigen 29 in Borstel gelaufen wäre. Dies war aber nicht möglich, da Teile der alten Strecke dort unter
Naturschutz gestellt worden waren und nur noch die Waldwege hätten genutzt werden können. Standesgemäß mit der Startnumm-
er 30 nahm Schmidt dann seinen “Geburtstagslauf” unter die Laufschuhe.
Über diese 5000 m der Männer-Mittelstrecke erlebten die Zuschauer ein begeistertes Rennen an der Spitze: Lange hatte der 15
Jahre alte Tilmann Petersen vom MTV Pattensen geführt, ehe sich Manuel Perino Meter um Meter an den Nachwuchsläufer heran-
schlich. In der letzten Runde setzte sich der 30-Jährige vom Hamburger SV dann vor den Youngster aus Pattensen und behauptete
die knappe Führung im Ziel nach 16:16 min im Schlussspurt mit einer Sekunde Vorsprung.
Während der Rennen hatten die Zuschauer immer wieder von einem zentralen Punkt Gelegenheit, die Läufer anzufeuern und das
Renngeschehen zu verfolgen. So konnten sie auch Jana Sussmann bestaunen, die über 4000 m ein einsames Rennen lief und
nach 14:05 min fast eineinhalb Minuten vor der B-Jugendlichen Carlotta Meyer-Ranke (15:45 min) ins Ziel kam. Beim Cross der
Asse über die 9000 m ließ Tim Tomczak (LG Nordheide/HSV Stöckte) nichts anbrennen. Nach 31:32 min überquerte er vor Dennis
Oelert (LG Vulkaneifel, 32:38 min) und Roland Rohde (LG Nordheide/33:52 min) die Ziellinie im Schützengehölz. Einen beeindruck-
enden Start-Ziel-Sieg lieferte auch Fynn Timm (M15 / LG Nordheide) bei den Schülern über 3000 Meter.

Presseinformation vom 21. Dezember 2010 (Von Robert Supplieth)
Packende Duelle auf neuer Strecke
LG Nordheide: Silvestercross mit Kreismeisterschaften Crosslauf

Der letzte Startschuss fiel pünktlich um 12:40 Uhr und mittlerweile stand Sarah Prüsmann, Abteilungsleiterin des TSV Winsen für
den Bereich Leichtathletik, schon über vier Stunden bei Minus 10 Grad im Schützengehölz und moderierte immer noch voller En-
thusiasmus die Kreiscrossmeisterschaften des NLV Kreis Harburg, welche im Rahmen des traditionellen Silvestercrosslaufes der
LG Nordheide ausgetragen wurden.
Der letzte Startschuss war zugleich auch das Signal für rund 60 Läufer der männlichen Jugend, Männer und Senioren sich auf die
5000m lange Strecke zu machen. Mit dabei waren auch Spitzenläufer wie Marathonläufer Manuel Perino vom Hamburger SV,
Tilmann Petersen (MTV Pattensen), Bezirksrekordhalter über 3000m oder Andreas Lange von der LG Reinbeck/Ohe, Deutscher
Jugendmeister über 800m. Beide erstgenannten lieferten sich, sehr zur Freude der Zuschauer, von Anfang an ein packendes Duell
auf dem 1000 Meter Rundkurs kreuz und quer durch das Schützengehölz neben dem TSV Winsen Platz. Nach vier Runden sah es
aus, als könnte sich Lokalmatador Petersen von seinem Verfolger Perino absetzen, doch dieser lies nicht locker und am Ende
siegte der 30-jährige Hamburger in einem spannenden Schluss-Sprint vor Petersen. Freuen konnte sich Tilmann Petersen dennoch
über den Kreismeistertitel bei der männlichen Jugend B.
Ebenfalls ein großes Starterfeld gab es bei den Schüler und Schülerinnen C. Dabei setzen die Geschwister Rico und Lena Helm-
boldt gleich zu Beginn des Rennens an die Spitze. Am Ende kam der Bruder nach 2000 Meter und genau 8:00 min ins Ziel. Seine
Schwester benötigte nur 27 Sekunden weniger und war damit sogar noch schneller als der Zweite bei den Schülern C. Schon im
letzten Jahr dabei und jüngste Teilnehmerin war Lavinia Stein vom MTV Tostedt. Die 7-jährige nimmt regelmäßig an Volksläufen im
Landkreis teil und benötigte für die 1400m lange Strecke nur 6.05 min und sicherte sich den Sieg bei den Schülerinnen D. Im Ziel
konnte sie sich dann zusammen mit Ihrer 12-jährigen Schwester Laurine, welche kurz vorher bei den Schülerinnen W12 über
3000m den ersten Platz holte, über ein erfolgreiches Adventswochenende freuen. Einen souveränen Start Ziel Sieg bei den
Schülern M 15 lief Fynn Timm von der LG Nordheide heraus. Der 15-jährige Lüneburger tauschte erst in diesem Jahr die Fußball-
schuhe von Hansa Lüneburg gegen die Laufschuhe. Er lief die 3000 Meter in beachtlichen 10:03 min. Bei den Frauen über 4000
Meter gab es dagegen keinerlei Überraschungen. Hier siegte souverän Jana Sussmann (LG Nordheide) vor Svenja Meyer von der
LG Wedel-Pinneberg.
Am Ende der Veranstaltung zogen alle Beteiligten ein positives Resümee über den erstmaligen Austragungsort des Silvestercross-
laufes im Schützengehölz. Vor allem der Rundkurs, durch den die Zuschauer die Läufer mehrmals innerhalb einer Runde anfeuern
konnten, wurde als Bereichung angesehen.

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26. Vor-Silvesterlauf in Bremerhaven am 19. Dezember 2010

Ergebnisse 

NORDSEE ZEITUNG vom 22. Dezember 2010
Läufer trotzen dem widrigen Wetter
150 Athleten treten beim Vorsilvesterlauf des OSC Bremerhaven an / Zehn Zentimeter hohe Schneedecke im Park
Bremerhaven
. Zum Saisonabschluss fand der 26. Vorsilvesterlauf der Leichtathleten im OSC statt. Über 200 Meldungen konnten
die Organisatoren Bernd und Roland Koppe verbuchen. Doch aufgrund der Witterungsverhältnisse traten dann ”nur" 150 Läufer an.
Es waren harte Witterungsbedingungen, die die Läufer rund um das Nordsee-Stadion und im Speckenbütteler Park erwarteten. Bis
zum Park konnte der vorausfahrende Radfahrer und Streckenpilot Michael Margaritis mithalten. Aber vor der zehn Zentimeter hohen
Schneedecke ließ er den Läufern den Vortritt. Am Parkausgang nahm Margaritis dann wieder Kontakt mit der Läuferschar und wies
den Weg zum Nordseestadion.
Doppelte Handschuhe, die Mütze tief ins Gesicht gezogen, aber mit kurzer Laufhose - so trat Jens Koppe seinen Lauf an. ”Die
Beine werden schließlich beim Laufen warm, und wenn nicht, dann hilft nur eines: Schneller laufen", sagte er. Koppe gab das
Tempo vor, er wurde mit weitem Abstand Sieger über die Meile in 6:19 Minuten. Auch die beiden nächsten Plätze gingen an OSC-
Läufer. Patrick Danquah und Joel Sarpong liefen nach 6:58 und 7:00 Minuten ins Ziel.
Über die fünf Kilometer gewann Jörg Willig in 19:00 Minuten mit großem Abstand. Frank Kuper (Lusaner SC/20:22) und Ralf Beyer
(OSC/20:42) folgten. Tahnee Tietjen (TSV Bremervörde) war trotz anstrengender Autofahrt guter Dinge, ihren Vorjahreserfolg zu
wiederholen. Sie lief trotz erschwerter Bedingungen über 20 Sekunden schneller als im Vorjahr und gewann in 22:02 Minuten. Ge-
jagt wurde sie von der späteren Zweitplatzierten Sandra Sahlmann vom TSV Neuenwalde, die in 22:17 Zweite vor Meike Hetmann
(Nordwind Runners Wremen/24:46) wurde.
Die 10 Kilometer waren eine Angelegenheit für Meik Hetmann (Nordwind Runners Wremen). In sehr guten 41:01 Minuten lief er ins
Ziel. Zweiter wurde Michael Beisert (FC Hagen/Uthlede) (41:49) vor Holger Bannies (LT Schwanewede/42:02). Bei den Frauen war
der Zieleinlauf spannender. Katja Kanditt aus Mönchengladbach konnte schließlich ihre Konkurrentin Dörte Siebke aus Hamburg
abschütteln und siegte in 45:26 Minuten vor der Hamburgerin, die 45:44 benötigte. Der dritte Platz blieb in der Seestadt. Schnellste
Bremerhavenerin war Melanie Zimmermann-Otte in 48:5S Minuten.

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26. Vor-Silvesterlauf in Uenzen am 30. Dezember 2010

Ergebnisse 

DIEPHOLZER KREISBLATT vom 31. Dezember 2010  
Ruminski bleibt beim Eislauf supercool
Senioren-Europameister siegt in Uenzen / “Hätte kontern können” / Christiane Golenia gewinnt bei den Frauen
Uenzen
(töb). "Ich finde es ganz gut, wenn ich in der einen oder anderen Rekordliste stehe. Heute hat das leider nicht geklappt”,
meinte Thomas Ruminski nach seinem gestrigen Sieg beim 26. Vor-Silvesterlauf der Uenzer Sportfreunde über 7,5 Kilometer. Der
50-Jährige, im Vorjahr innerhalb von 21 Stunden zweifacher Senioren-Europameister im Straßen- und Crosslauf geworden, hatte
gestern die Konkurrenten locker im Griff, obwohl er im Ziel nach 27:03 Minuten lediglich zwei Sekunden Vorsprung vor Frank
Themsen (LG Bremen-Nord) hatte. Bei den Frauen war’s klarer: Christiane Golenia vom LC Hansa Stuhr hatte im Ziel nach 33:39
Minuten mehr als fünf Minuten Vorsprung vor der Zweiten Alyssa Oppermann (LGSD). Die Siegerin hatte damit genug Zeit, sich die
Umgebung ganz genau anzuschauen: “Die Winterlandschaft war wirklich sehr schön. Aber der Lauf war schon abenteuerlich, denn
teilweise mussten wir auf blankem Eis laufen. Das ist mit Spikes dann so eine Sache. Aber es hat trotzdem viel Spaß gemacht.”
Kurz vor dem Ziel noch Smalltalk
Warum der Streckenrekord (23:56 Minuten), den Ruminski ja gern gehabt hätte, unangetastet blieb, lag auf der Hand: Die Boden-
verhältnisse ließen keinen strammen Lauf zu. “Ich bin mit Spikes gelaufen. Am Rand der Strecke auf dem Pulverschnee war das
kein Problem. Als Ausgleich war die Luft klasse. Es war wirklich ein schönes Rennen. Auch deshalb, weil die Organisation gut war
und die Leute hier sehr nett sind”, sprudelte es aus Ruminski, der sich ein Wiederkommen im nächsten Jahr durchaus vorstellen
kann, nur so heraus. Dass ihm Frank Themsen augenscheinlich noch im Zielbereich im Nacken gesessen hatte, ließ den späteren
Sieger ziemlich kalt: “Wir haben uns kurz vorher noch nett unterhalten. Wenn Frank angegriffen hätte, hätte ich jederzeit kontern
 können.”
Und wie sah der Veranstalter das Rennen? Mit 53 Teilnehmern lag die Zahl zwar im unteren Bereich der letzten Jahre, aber Orga-
nisator Gert Kracke war dennoch zufrieden: “So ist das eben, wenn das Wetter nicht richtig mitspielt. Aber vielleicht knacken wir ja
im nächsten Jahr wieder die Schallmauer von 100 Startern.” Soll heißen: Das Rennen 2011 ist gesichert. Vielleicht reist dann ja
auch wieder Thomas Ruminski an - schließlich ist der Streckenrekord noch nicht in seinem Besitz.

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38. Silvesterlauf in Drochtersen am 31. Dezember 2010

Veranstaltung wurde abgesagt  

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31. OTB-Silvesterlauf in Osnabrück am 31. Dezember 2010

Veranstaltung wurde abgesagt


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11. Silvesterlauf der LG Eichsfeld in Bernshausen am 31. Dezember 2010

Ergebnisse 

GÖTTINGER TAGEBLATT vom 4. Januar 2011 
Auf Silvesterlauf soll Abendlauf folgen
Zusätzlicher Wettbewerb

Von Michael Bohl
“Der Erfolg einer Veranstaltung misst sich nicht nur an der Teilnehmerzahl”, stellte Hartmut Hublitz, der Vorsitzende der Leichtath-
letik-Gemeinschaft Eichsfeld (LGE), nach dem elften Silvesterlauf rund um den Seeburger See fest. Auch ohne neue Starter- und
Streckenrekorde war Hublitz rundum zufrieden. Angesichts der ungünstigen Wetterbedingungen bewertete er Beteiligung und Zu-
schauerresonanz als sehr gut und freute sich sowohl über die starken Leistungen der heimischen Läuferinnen und Läufer sowie
das Lob der Aktiven aus Nah und Fern über die gelungene Organisation. Zuversichtlich blickt Hublitz deshalb auch bereits dem
nächsten Projekt entgegen: Im Sommer will die LGE in Duderstadt - als Nachfolgeveranstaltung zum ehemaligen City-Lauf - einen
Abendlauf ins Leben rufen. Der City-Lauf war vor zehn Jahren eingestellt worden, weil der organisatorische Aufwand für die wenigen
Mitstreiter zu hoch war. Mit der neuen Technik, erklärte Hublitz, sei die Abwicklung aber kein Problem mehr.
Die Organisation beim Silvesterlauf klappte jedenfalls reibungslos: Ausdrückliches Lob ernteten die Veranstalter am Silvestertag für
die Präparation der Strecke. Die Helfer hatten sich sogar darum bemüht, den Aufstieg aus dem Wäldchen bei Seeburg auf die
Kreisstraße nach Bernshausen in Handarbeit “begehbar” zu machen. “Die Laufspur war gut”, lobte Daniel Hublitz, Neffe des Chef-
organisators und Triathlet aus Duderstadt. Gerade die Kurven seien gründlich abgestreut gewesen, berichtete der Zehnte des
10 000-Meter-Laufes.
Nur leise kam Kritik an den Bodenverhältnissen auf, die auch die vorausfahrenden Radsportler des Velo-Clubs Eichsfeld (Lothar
Klein, Manfred Klingebiel, Volker Gieseler) zur Verwendung von Spikes zwangen. “Man hatte nur die schmale Laufspur und konnte
kein Vollgas geben”, wies der Duderstädter Daniel Hohenstern auf Probleme beim Überholen hin. Und die Ex-Seniorenweltmeisterin
im Marathonlauf, Elisabeth Gebauer aus Tiftlingerode, verzichtete sogar auf den Start. Aus gesundheitlichen Gründen hatte sie sich
erst gar nicht angemeldet, erinnerte sich aber daran, dass sie bei Eis und Schnee schon einmal beim Silvesterlauf gestürzt war:
“Das brauche ich nicht nochmal.” Aus Gebauers Heimatort Tiftlingerode kam eine der größeren Gruppen, die an der Umrundung
des Seeburger Sees teilnahmen. Elf Aktive hatte die Laufgruppe des TT Tiftlingerode aufgeboten, wurde dieses Mal jedoch von
anderen Vereinen deutlich übertroffen. Die meisten Teilnehmer stellte die Betriebssportgemeinschaft der Sparkasse Duderstadt mit
43 Sportlerinnen und Sportlern. Die Sparkassenmitarbeiter machten sich für einen guten Zweck auf den Weg: Den Tod eines
Kollegen nahmen sie zum Anlass, zu Gunsten der Göttinger Palliativstation zu laufen. Und für jeden absolvierten Kilometer spen-
dete der Sparkassenvorstand nach Auskunft von BSG-Sprecher Wolfgang Engelhardt einen Euro.
Je einen Kilometer galt es für die Schülerinnen und Schüler zurückzulegen. Wegen Glätte auf dem Pfad unterhalb der Mehrzweck-
halle verlegten die Organisatoren den Lauf ganz auf die Straße. Dort trug die Duderstädterin Rebecca Maria Schütte einen klaren
Start-Ziel-Sieg davon. Dass der erst siebenjährige Bastian Kurth (LGE) bei den Jungen Vierter wurde, fand Hartmut Hublitz ebenfalls
beeindruckend. Eindruck hinterließ bei ihm auch Yannik Engelhardt: Der neunjährige LGE-Läufer mischte bei den Großen mit und
kam im Fünf-Kilometer-Lauf nach gut 21 Minuten praktisch zeitgleich mit Trainer Michael Glorius ins Ziel.

GÖTTINGER TAGEBLATT vom 3. Januar 2011 
Silvesterlauf: Hanelt siegt knapp vor Kalinowski

Von Michael Bohl
Schlecht geschlafen haben die Organisatoren des elften Eichsfelder Silvesterlaufes in der Nacht zum letzten Tag des Jahres 2010,
doch am Morgen durften sie aufatmen: Das Wetter spielte bei Temperaturen um den Gefrierpunkt mit - das Rennen um den See-
burger See konnte stattfinden, während andernorts geplante Läufe, zum Beispiel in Osnabrück, wegen Eisglätte abgesagt werden
mussten. Und auch die Aktiven ließen sich sodann von den ungünstigen äußeren Bedingungen nicht großartig abschrecken: Von
den 845 angemeldeten Läuferinnen und Läufern gingen 725 an den Start. “Für diese Voraussetzungen ist das ein sehr, sehr gutes
Ergebnis”, freute sich Hartmut Hublitz, der Vorsitzende der gastgebenden Leichtathletik-Gemeinschaft Eichsfeld.
Auch die erzielten Zeiten waren in Anbetracht der schwierigen Boden- und Wetterverhältnisse sehr gut. Zwar bekamen Zuschauer
keine neuen Streckenrekorde geboten, aber knappe Entscheidungen zu sehen. Ausnahme: Im Zehn-Kilometer-Lauf der Frauen be-
saß die Göttingerin Naima Madlen Diesner (in Abwesenheit der erkrankten Vorjahressiegerin Sanna Almstedt) einen klaren Vor-
sprung. Den Hauptlauf über die 10 000 Meter der Männer gewann nach einem spannenden Zweikampf Sebastian Hanelt von der LG
Göttingen vor Lokalmatador Christian Kalinowski (LG Eichsfeld). Der Bilshäuser hatte sich unterwegs zweimal ein Stück abgesetzt,
vermochte sich jedoch nicht entscheidend von seinem Kontrahenten zu lösen. “Ich habe meine Chance gesucht, doch dabei ein
paar Körner gelassen, die mir am Ende gefehlt haben”, meinte Kalinowski, der nach einem Jahr voller Verletzungen mit dem
zweiten Platz zum Jahresausklang aber zufrieden war. Als Langstreckenspezialist, gab der erfolgreiche Hanelt zu, habe er gegen-
über dem Mittelstreckler Kalinowski (beim Silvesterlauf 2009 Erster über 5000 Meter) “einfach Vorteile gehabt”.
Als Nachfolger Kalinowskis trug sich dessen Vorgänger in die Siegerliste über fünf Kilometer ein: Jonas Kolb vom Ski-Club Hohe-
geiß, der bereits 2008 in Bernshausen triumphiert hatte, nahm Paul Lennart Kruse (LG Göttingen) im Duell zweier 18-Jähriger nach
rund einem Kilometer die entscheidenden Meter und Sekunden ab, die dieser auf der Zielgeraden trotz aller Bemühungen nicht
mehr gut machen konnte. “Mein Gegner war heute einfach besser”, erkannte Kruse Überlegenheit des Triathleten Kolb an.
Kolb durfte gleich noch einmal jubeln: Bei den Frauen trug seine ebenfalls für den SC Hohegeiß startende Freundin Svenja Hörnlein
den Sieg davon. Die Dritte der Deutschen Meisterschaft im Sprinttriathlon, die wie Kolb am Olympia-Stützpunkt in Neubrandenburg
trainiert, entschied das Finish für sich: Die 17-Jährige setzte sich dank ihrer größerer Schrittlänge vor der 13-jährigen Ida-Sophie
Hegemann (LG Eichsfeld) durch. Die junge Duderstädterin strahlte über den zweiten Rang, fand es aber “schade”, dass sie so
knapp besiegt worden war.

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26. Silvesterlauf in Hasede am 31. Dezember 2010

Ergebnisse 

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35. Silvesterlauf in Emmerthal am 31. Dezember 2010

Veranstaltung wurde abgesagt

Der Silvesterlauf wird am 12. Februar 2011 nachgeholt
==> Alle Infos zur Veranstaltung 

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28. Silvesterlauf in Bad Harzburg am 31. Dezember 2010

Ergebnisse 

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24. Silvesterlauf in Nordenham am 31. Dezember 2010

Veranstaltung wurde abgesagt

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23. Silvesterlauf in Poggenhagen am 31. Dezember 2010

Ergebnisse 

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34. Silvesterlauf in Stuhr-Fahrenhorst am 31. Dezember 2010

Ergebnisse 

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 3. Januar 2011  
Im wahrsten Sinne reingerutscht
34. Silvesterlauf in Fahrenhorst: Oliver Sebrantke und Tobias Kortas vom LC Hansa Stuhr feiern Siege

Von Malte Bürger
Stuhr-Fahrenhorst. Es wurde reichlich gefachsimpelt im Start- und Zielbereich des 34. Silvesterlaufs in Stuhr-Fahrenhorst. "Du
musst unbedingt mit Spikes laufen", empfahl manch Akteur seinem Nebenmann. "Nein, nein. Das geht auch so", kam prompt die
Antwort. Dass es auch ohne ging, zeigte beispielsweise Tobias Kortas vom LC Hansa Stuhr, der über die 9,5-Kilometer-Distanz
gewann. Es sollte nicht der einzige Erfolg der Stuhrer bleiben, nur wenig später war auch Oliver Sebrantke als Erster durchs Ziel
gestürmt - im 17-Kilometer-Rennen.
"Die Zeit ist aber völlig egal, auch ob ich gewonnen habe oder nicht", meinte Sebrantke im Anschluss an den Lauf. "Natürlich freut
es mich, aber in erster Linie nutze ich Rennen wie diese, um mich auf meinen ersten Marathon im neuen Jahr vorzubereiten." Und
Sebrantke hat sich große Ziele gesetzt, wenn er am 6. März an den Start geht. "Dann steht der Marathon in Barcelona an. Dort
möchte ich unbedingt bester Deutscher werden." Auf seinen ärgsten Konkurrenten im Kampf um den Sieg beim Silvesterlauf hatte
Sebrantke bereits im Vorfeld verzichten müssen. Vorjahressieger Horst Wittmershaus vom SC Weyhe war verhindert, sodass der
Stuhrer letztlich ein einsames Rennen lief. "Ich habe bereits am Start gemerkt, dass da keiner mehr nachkommt", klärte Sebrantke
dann auch auf. Der erste Verfolger kam dann schließlich aus den eigenen Reihen, Mario Lawendel hatte knapp drei Minuten Rück-
stand auf seinen Vereinskollegen. Horst Wittmershaus war nicht der einzige Stammgast, der dieses Mal fehlte. Während bei der
Auflage im Vorjahr noch mehr als 450 Teilnehmer dabei waren, hatten sich aktuell nur 379 Läufer eingefunden.
Auf Tauwetter gehofft
Über die 9,5 Kilometer ging der Sieg ebenfalls nach Stuhr. Tobias Kortas kam mit den äußeren Bedingungen am besten zurecht
und lief nach etwas mehr als 35 Minuten über die Ziellinie. "Das war allerdings kein einfaches Rennen", gestand Kortas später. "Ich
bin ohne Spikes gelaufen, wodurch es stellenweise sehr schwierig auf dem glatten Boden war." Doch eine Hoffnung, die er im Vor-
feld des Wettkampfes gehabt hatte, erfüllte sich glücklicherweise noch. "Ich hatte mir gewünscht, dass es tauen würde, weil ich
eigentlich nicht so gern im Schnee laufe. Zum Glück hat das geklappt, deshalb bin ich mit meiner Zeit letztlich auch zufrieden." Bei
den Damen gewann Nicol Petermann aus dem Team von Bremen 1860.
Das schnellste Rennen des Tages bot derweil Geronimo von Wartburg. Der Akteur der LG Kreis Verden hatte sich zügig auf die
4,5-Kilometer-Sprintstrecke begeben und war nach nicht einmal 15 Minuten schon wieder im Ziel. Dabei hatte auch er dem Unter-
grund Tribut zollen müssen, sonst wäre sogar eine noch schnellere Zeit möglich gewesen. "Man rutscht bei jedem Schritt ein
bisschen, aber wenn man nicht volles Tempo läuft, geht das ganz gut." Die erste Dame des Feldes folgte nur unwesentlich später.
Nach etwas mehr als 19 Minuten jubelte Gabriele Doert vom PSV Holzminden über ihren Triumph.
Doch nicht nur die ausgewiesenen Läufer hatten ihren Spaß an der Veranstaltung, auch die Hobbyläufer oder Quereinsteiger kamen
auf ihre Kosten. Für einen besonderen Auftritt hatte Klaus Lemcke gesorgt. Der Trainer der Fußball-A-Junioren des TV Stuhr
schickte seine Schützlinge nämlich zur allerletzten Trainingseinheit des Jahres. Während die meisten seiner Akteure mit respek-
tablen Ergebnissen ins Ziel kamen, ging es für den Coach in erster Linie um die Ehre. Als er dann im hinteren Feld den Zielbereich
erreichte, standen seiner Spieler bereits Spalier und klatschten Beifall.

DIEPHOLZER KREISBLATT vom 3. Januar 2011 
Freie Bahn für Oliver Sebrantke
Stuhrer Lokalmatador deklassiert Konkurrenz bei 17-Kilometer-Premiere / Auch von Wartburg bärenstark

Von Gerd Töbelmann
Fahrenhorst. Im vergangenen Jahr wurde er von Horst Wittmershaus noch klar distanziert, doch beim 34. Silvesterlauf des LC
Hansa Stuhr am Freitag schlug die Stunde von Oliver Sebrantke. Der 34-jährige Lokalmatador setzte sich (in Abwesenheit von
Wittmershaus) im erstmals ausgeschriebenen Hauptlauf über 17 Kilometer in 1:04:53 Stunden klar durch und hatte auf Verfolger
Mario Lawendel (Tri Wölfe Stuhr) fast drei Minuten Vorsprung. “Schade, dass Horst heute nicht am Start war. Es wäre bestimmt
interessant geworden”, meinte Sebrantke unmittelbar nach seinem Zieleinlauf. Wittmershaus musste aus beruflichen Gründen
passen, hatte sich aber im Vorfeld kritisch über die Streckenverlängerung von 13,5 auf 17 Kilometer geäußert. “Das hätte er nicht
tun sollen. Schließlich ist es Sache des Veranstalters, welche Distanzen er ausschreibt”, meinte Sebrantke. Organisator Jan-
Simon Neubauer jedenfalls fühlte sich bestärkt: “Viele Läufer haben uns in den letzten Jahren immer wieder gebeten, eine längere
Strecke anzubieten. Danach müssen wir uns auch etwas richten, denn wir benötigen die Startgelder, um über die Runden zu
kommen.”
Wetterprognosen nicht günstig
Dass am Silvestertag nur 390 Teilnehmer den Weg ins Fahrenhorster Badenholz fanden (es waren schon einmal knapp 500), hatte
andere Gründe. Lutz Tappert, der zweite Vorsitzende, klärte auf: “Wenn in den Stunden zuvor im Radio von Eisregen und Blitzeis
die Rede ist, dann überlegen sich einige eben, ob sie ins Auto steigen sollen. Unter den gegebenen Umständen sind wir mit dem
Nennungsergebnis zufrieden.” Unmut kam hingegen auf, als die Rede auf die Sperrung des Sportplatzes durch die Gemeinde kam,
so dass das Start- und Zielgebiet verlegt werden musste. “Wir haben uns bei einem Gartenbaubetrieb informiert. Wir hätten die
neue Ansaat durch unseren Lauf keineswegs gefährdet”, erklärte Tappert.
Sebrantke war das egal. Er lief ziemlich schnell ein einsames Rennen und war als Marathon-Spezialist ein Profiteur der Strecken-
verlängerung. Kein Wunder also, dass der 34-Jährige in diesem Jahr auch die ganz langen “Kanten” als seine Highlights ansieht:
“Bei den Marathons in Barcelona und Rotterdam möchte ich der beste Deutsche sein - und im Herbst in Bremen vielleicht sogar
gewinnen.” Ein Gewinner in Fahrenhorst war einmal mehr auch Geronimo von Wartburg von der LG Kreis Verden. Der 22-Jährige
pulverisierte die Konkurrenz über 4,5 Kilometer und raste schon nach 14:58 Minuten ins Ziel. Vielleicht lief der Seriensieger aber
auch deshalb so schnell ins Ziel, um nicht auszukühlen, denn von Wartburg trat bei Temperaturen um den Gefrierpunkt in kurzer
Hose und ärmellosem Laufshirt an.

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34. Silvesterlauf ”Rund um die Thülsfelder Talsperre” in Molbergen-Dwergte am 31. Dezember 2010

Veranstaltung wurde abgesagt
 

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33. Silvesterlauf in Emden am 31. Dezember 2010

Ergebnisse  

EMDER ZEITUNG vom 3. Januar 2011 
Die Sonne rettete den Silvesterlauf 2010 !
Emden
. Unsichtbar sind sie oft in diesem Winter, scheinen überall und nirgends nur darauf zu warten, die Beine allzu sorgloser
Fußgänger blitzschnell in Spaghetti zu verwandeln. Vorsicht, Glatteis, Rutschgefahr! Auch die Emder Silvesterläufer mussten sich
in Acht nehmen, so wie alle, die in diesen Tagen zu Fuß unterwegs waren und über gefrorene Wasserstellen schlitterten. Verteilt
auf zwei Hauptstrecken versammelten sich die Silvesterläufer zunächst wieder alle direkt am Delft, um dann so, wie es eben am
besten ging, die letzten, aber nun wirklich allerletzten Kilometer im alten Jahr zu absolvieren. Trotz großer Bedenken noch am
frühen Morgen, bei der die Veranstaltung noch auf der Kippe stand, kamen mehr als 400 Teilnehmer alle gesund ins Ziel. Die
Sonne hatte im richtigen Moment noch heilsam eingegriffen und die beiden Strecken doch deutlich entschärft.
Rutschgefahr
”Man muss heute mit den Augen laufen”, meinte einer vor dem Start, einer jener Läufer, die schon oft dabei waren und von ihren
Ortskenntnissen profitieren konnten. Der Mann wusste: Aufgepasst im Wäldchen und in der Petkumer Straße! Die Glatteis-Lage
blieb ja, trotz der abtauenden Wirkung der Sonnenstrahlen, schon heikel. Insgesamt aber hatten die Veranstalter Michael Janssen
und Michael Dannecker ein Riesenglück. Denn ungefähr zweieinhalb Stunden vor dem Start um zwölf Uhr zeigte die liebe Sonne
dem heimtückischen Winter noch mal so richtig, wo es lang geht. Als prächtiger Feuerball hatte sich der Stern schon am Morgen
über dem Emder Hafen erhoben, um dann ganz schnell die riesengroßen Bedenken der Veranstalter, vor allem aber genau jene
Menge an Eis schmelzen zu lassen, die den diesjährigen Silvesterlauf noch leicht hätte verhindern können. ”Ich hatte noch den
Wetten Dass-Unfall im Hinterkopf und hab' mir diesmal soviel Sorgen gemacht, wie noch nie. Wenn es so geblieben wäre wie am
Vortag, hätten wir den Lauf wahrscheinlich abgesagt,” sagte ein überglücklicher Michael Dannecker nach der Siegerehrung. So
wurde auch dieser Silvesterlauf wieder zu einem ziemlich eindrucksvollen, sportlich-geselligen Emder Wintervergnügen. Insgesamt
480 Teilnehmer machten mit, dazu kamen noch zehn Kinder im Kinderlauf und einige Walker. Angesichts der kritischen Wetterlage
ein noch gutes Ergebnis.
Von den über 800 Teilnehmern im Jahre 2008 ist der Emder Silvesterlauf allerdings zur Zeit weit entfernt. Aber er hat offensichtlich
seinen festen und treuen Stamm an Hunderten von aktiven Sportlerinnen und Sportlern, dazu auch wieder Hunderte von neugierigen
Zuschauern in der Innenstadt. Vom Zieleinlauf Am Delft bis unmittelbar vor dem Rathaus reichte wieder das Spalier der Zuschauer
und bot den Aktiven ein ziemlich eindrucksvolles Bild. Welche Zielgrade in Deutschland hat schon ein Rathaus, ein Feuerschiff,
einen Weihnachtsmarkt und eine zweimastige Brigg zu bieten? So also doch noch ein überraschend entspannter und sonniger Lauf
mit viel weniger Glatteis als befürchtet, allerdings mit einigen prekären Stellen, wie eben beim Anstieg zur Seeschleuse, beim be-
rüchtigten Wäldchen am Seedeich und besonders auch auf dem Bürgersteig der Petkumer Straße. Und im Wäldchen am
Jarssumer Hafen wäre es beinah zum Super-Gau gekommen: Ein Leeraner PKW schoss plötzlich hinter der zweiten Kurve hervor
und kam den beiden einsam führenden Läufern entgegen. Wer weiß, was passiert wäre, wenn Stephan Immega nicht noch unwill-
kürlich den rechten Arm hochgerissen hätte, um auf sich aufmerksam zu machen? Der Wagen konnte noch ausweichen, aber es
war sehr knapp! Den Veranstaltern darf man raten, doch noch mehr mit Schildern und Plakaten auf den Volkslauf hinzuweisen und
die Autofahrer so zu warnen.
Zum Zeitpunkt des Beinahe-Unfalls hatten sich Stephan Immega und der Leipziger Christian Teich schon einen großen Vorsprung
an der Spitze erkämpft. Die Verfolger Joachim Groenhagen und Holger Grigat, die zunächst mit den beiden Führenden eine
Spitzengruppe gebildet hatten, waren nun schon abgeschlagen, wobei Grigat am Ende noch mal zulegte. Vorn aber lief bereits der
von Immega konsequent betriebene Zermürbungskampf um den Sieg: ”Ich bin nicht gut im Endspurt, muss also schon auf der
Strecke immer mal wieder Tempo machen.” Genau das tat Ostfrieslands bester Langstreckenläufer und mehrfache Matjes- und
Ostfrieslandlauf-Gewinner, nachdem das Rennen zunächst doch recht langsam begonnen hatte. Immega zog das Tempo eingangs
der Straße am Seedeich zum ersten Mal heftig an, wobei Christian Teich zunächst noch mitgehen konnte. Groenhagen und Grigat
aber wurden im Zeichen des großen Windrades regelrecht abgehängt. Der Favorit zeigte hier eindrucksvoll seine Überlegenheit. Die
zweite Tempoverschärfung an der Spitze vollzog sich an der Einmündung zur Petkumer Straße. Nun löste sich der leichtgewichtige
Immega endgültig von seinem bärenstarken Verfolger, der von Haus aus eigentlich Orientierungsläufer ist, was seinen etwas
schwerfälligen, aber sehr kraftvollen Laufstil erklärt. Holger Grigat aber schaffte es auf den letzten Drücker noch, den lange Zeit
drittplatzierten Groenhagen in Höhe der Martin-Faber-Straße zu überholen.
Bei den Frauen sicherte sich Inga Jürrens vom TV Norden einen ungefährdeten Sieg auf der Langstrecke. Auf der Kurzstrecke war
bei den Männern Stephan Voskuhl von Germania Leer der Schnellste, bei den Frauen war dies die Favoritin Sonja Hoogestraat. Die
größte Mannschaft, die nicht aus Emden kam, stellte wie jedes Jahr der TV Norden mit 25 Aktiven. Auch die Emder Laufgemein-
schaft war traditionell wieder stark vertreten. Viele gute Plazierungen erreichten die Aktiven vom VfL Germania Leer.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 3. Januar 2011 
Leipziger treibt Ostfriesen zur Höchstleistung
Silvesterlauf: Ossiloop-Sieger Stephan Immega gewinnt in Emden über 11,5 Kilometer knapp vor Christian Teich

Von Karsten Gleich
Emden. Mehr als 450 Teilnehmer kamen zum 33. Emder Silvesterlauf, um das Jahr 2010 sportlich ausklingen zu lassen. Aufgrund
der winterlichen Verhältnisse waren die Voranmeldungen deutlich geringer als in den Vorjahren. Dank vieler Kurzentschlossener
wurden es dann doch wieder fast 500 Teilnehmer. Sportlich war die 33. Auflage des Laufs äußerst interessant, weil ein “Überrasch-
ungsgast” für Tempo und Spannung sorgte. Dabei hatte Ossiloop-Seriensieger Stephan Immega (LG Harlingerland) auf einen ent-
spannten Siegeslauf über 11,5 Kilometer gehofft. “Dazu kam es aber nicht. Stattdessen wurde ich zum Gejagten”, sagte Immega.
Der Leipziger Christian Teich war ... [weiter...] (PDF - 424 KB)

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34. Silvesterlauf in Salzgitter am 31. Dezember 2010

Veranstaltung wurde abgesagt

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23. Silvesterlauf in Mühlen am 31. Dezember 2010

Ergebnisse 

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 3. Januar 2011  
Jana Geerken überrascht alle
Mühlen
. Neue Männer braucht das Land - so lautete der Kultsong von Ina Deter während der Neuen Deutschen Welle. Neue
Männer finden sich nicht an der Spitze des Mühlener Silvesterlaufes, den Vorjahressieger Andreas Kuhlen (Garrel) souverän ge-
wann. Aber eine neue Frau ist schon da: Die 19-jährige Jana Geerken (Vechta) gewann völlig überraschend den 10-km-Lauf bei den
Damen vor den bekannten Größen Claudia Wahls und Silvia Koditek von den Lohner Waldschleichern. In der hiesigen Laufszene
war die Versicherungskauffrau noch ein unbeschriebenes Blatt. Bislang kannte man sie als Tennisspielerin beim TV Visbek, doch
nach mehreren Schulteroperationen verabschiedete sie sich aus diesem Sport. "Heute laufe ich zweimal die Woche für mich allein,
ich musste ja was machen", sagt Jana Geerken. Vor einem Jahr lief sie in Mühlen auf Platz fünf, jetzt ganz nach vorne. Damals
finishte sie in 44:59 Minuten, jetzt folgte die Steigerung auf 41:04 min. Damit blieb sie vor Claudia Wahls (41:23) und Silvia Koditek
(42:56). Das Waldschleicher-Duo ließ Jana Geerken hinter sich, doch nach dem Mühlen-Lauf bahnen sich auch hier Gemeinsam-
keiten an. Zukünftig wird die 19-Jährige verstärkt mit ihren Konkurrentinnen in einer Gruppe trainieren.
Bei den Männern stürmte wie erwartet Andreas Kuhlen an die Spitze. Der 27-jährige Kaderläufer des Deutschen Leichtathletik-Ver-
bandes verbesserte seine Siegerzeit aus dem Vorjahr um mehr als zwei Minuten und lief mit 32:05 Minuten eine absolute Topzeit,
doch die Jagd auf den Streckenrekord des Dammers Jörg Wieferig aus dem Jahre 1994 (31:06) blieb bei diesen Bedingungen ein
unmögliches Unterfangen. Kuhlen war aber so schnell, dass selbst Lukas Kröger auf dem Führungsfahrrad nicht mithalten konnte.
Der 17-jährige Sohn von Klubchef Ralf Kröger musste bei Schnee und Eis einmal absteigen und holte Kuhlen nicht wieder ein.
Hinter dem aufstrebenden Sebastian Franke (Diepholz/34:08) kletterte der Dümmerlohausener Ralf Schomaker (34:39) als Dritter
aufs Siegerpodest, das 2008-Sieger Michael Reise (34:56) wie im Vorjahr hauchdünn verpasste. "Zweimal knapp daneben ist voll
daneben", ärgerte sich der Langfördener. Ein Podestplatz wäre für ihn ein schöner Abschluss seines erfolgreichsten Jahres ge-
wesen. Aber er sah ein: "Andreas Kuhlen hier, das ist wie 2. Bundesliga gegen Kreisliga. Ich bin mir aber sicher: Der Viktor Kuk
hätte ihn gepackt", meinte Michael Reise. Der genannte Dammer Mittelstreckler, der sich auf einem Heimaturlaub vom Studium in
den USA befand, wählte die 6,5-km-Distanz, die er locker gewann.
Für die Masse der Läufer ist und bleibt Mühlen ein schönes Lauferlebnis. Wo bei Weltmeisterschaften kurz vor der Ziellinie die
Nationalflagge aus den Zuschauerrängen geholt wird, da schnappte sich Frank "Tengel" Trenkamp schnell seine kleine Tochter
Lisa-Marie und lief mit ihr im Arm über die Linie. Hinter seinem dreijährigen Sohn Hugo erreichte "Didi" Krogmann das Ziel. Mutter
Susanne berichtete von einem kleinen Streit zu Hause: Die Söhne Hinnerk (6 Jahre) und Hannes (8) hatten wie der Vater frühzeitig
echte Startnummern nach Hause gebracht, da wollte der Kleinste auch eine haben. Es wurde für ihn auch eine gemalt: Beim Start
lief Hugo die ersten Meter mit, bei der Zielankunft stieg der Dreijährige beim Eingangstor zum Schützenplatz wieder ein. Für viele
Läufer ist die Teilnahme eine Pflicht. Beate Stuntebeck, mit dem 18. Mühlen-Start die Rekordfrau, versprach während der Ab-
schlussrunde im Festzelt, dass sie mit 70 Jahren auf jeden Fall noch die 3-km-Strecke laufen wolle. Rekordmann Walter Koldehoff
aus Bakum stellte nach seinem 22. Silvesterlauf fest: "Die zehn Kilometer werden immer länger."

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 3. Januar 2011
Mühlener ziehen gegen Schnee und Eis alle Register

Von Franz-Josef Schlömer und Volker Kläne
Mühlen. Es war ein Lauf der Extreme. Rundherum fielen Silvesterläufe wegen Eis und Schnee aus, in Mühlen aber nicht. Den un-
bändigen Willen, mit dem der Sportverein Grün-Weiß gegen die weiße Pracht ankämpfte, verdeutlichte Moderator Ewald Wernke
direkt vor dem Start: "Ein Helfer sagte zu mir, ausfallen lassen wir das Ding hier nicht. Notfalls arbeiten wir mit der Zahnbürste an
der Strecke." Weil alle Mühlener in die Hände spuckten, ging der 23. Silvesterlauf für die OV/KSB-Aktion "Sportler gegen Hunger"
programmgemäß über die Bühne. Der kleine Besen kam nicht zum Einsatz, stattdessen wurde stundenlang überall mit schwerem
Gerät gekämpft. So saß Schützenkönig Josef Olberding noch bis 12.00 Uhr selbst auf einem Radlader seines Lohnunternehmens,
schob Schnee und Eis zur Seite, verteilte Salz und Sand. Pünktlich um 14.00 Uhr feuerte Olberding dann den Startschuss für 615
Läufer und über 150 Wanderer und Walker ab, um dann selbst mit seinem Schützenthron an der Wanderung teilzunehmen.
"So einen Aufwand wie diesmal haben wir noch nie betrieben", erklärte Streckenwart Franz Sprehe. Nach dem Lauf erkundigte er
sich im Festzelt, wie die Aktiven die Strecke empfunden hatten, und erhielt durchweg positive Reaktionen. Die Läufer fanden für
diese Wetterverhältnisse absolut akzeptable Bedingungen vor. Besser hätte man die Strecken nicht präparieren können. Lob gab´s
deshalb aus berufenem Munde. "Es war sehr anstrengend, aber noch besser als im letzten Jahr bei dem Schneetreiben. Die
Mühlener haben sich sehr viel Mühe gegeben, etwa mit dem Sand auf der Strecke. Das war alles okay", erklärte der Dümmerlo-
hausener Ralf Schomaker, der nach zwei zweiten Plätzen in den vergangenen Jahren diesmal als Dritter des 10-km-Hauptlaufes
die Ziellinie überquerte.
Am Ende waren auch die Sorgenfalten im Gesicht von Ralf Kröger geglättet. Vor seinem ersten Silvesterlauf als GWM-Chef hatte
er kaum schlafen können. Nachts um halb zwei sei er noch mal aufgestanden und nach draußen gegangen. "Überall blankes Eis,
spiegelglatt", lautete sein Fazit des nächtlichen Bodentestes vor seinem Haus. Blitzeis. Aber den Mühlenern blieben noch einige
Stunden, in denen sie schweres Gerät und unbändigen Willen auspackten. Der Einsatz lohnte sich. "Ich habe keine große Kritik
gehört. Aus unserer Sicht ist es gut gelaufen", sagte Kröger, als alle Aufräumarbeiten und der Abschluss-Frühschoppen hinter ihm
lagen. Insgesamt hatten wieder über 50 Helfer aus dem gesamten Klub mitangepackt. Zufrieden war der neue Klubchef auch mit
der Wanderung. 150 Wanderer gingen die Sonderstrecke mit Boxenstopp im Heuerhaus Herzog ab - eine Steigerung zum Vorjahr.
An die Läufer appellierten Kröger und Mitorganisator Klaus Wolking, sich über www.erfundaus.de zu melden, falls mit der gemess-
enen Zeit etwas nicht stimmen sollte. Die Mühlener wollen schließlich alle Silvesterläufer zufrieden stellen. Notfalls würden sie mit
der Zahnbürste die Strecke bearbeiten.

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38. Silvesterlauf in Midlum (bei Bremerhaven) am 31. Dezember 2010

Ergebnisse (Siehe Pressebericht / Eine Ergebnisliste wird es - wie in Midlum üblich - nicht geben)

NORDSEE ZEITUNG vom 3. Januar 2011 
Prill und Sahlmann rutschen nicht aus
Über 40 Sportler wagen sich beim 38. Silvesterlauf von Dorum nach Midlum auf das glatte Parkett
Midlum
. Nico Prill (TSV Altenbruch) und Sandra Sahlmann (TSV Neuenwalde) konnten sich in die Siegerliste beim 38. Silvester-
lauf eintragen. Bester Midlumer war Rex Meyer. Der Lauf über 6,3 Kilometer fand auf eis- und schneeglattem Geläuf statt. “Ich bin
zwei Jahre keinen Wettkampf gelaufen und ganz schön ausgepumpt", gestand der 34-jährige Altenbrucher im Ziel. Zwei Kilometer
vor dem Ziel habe er das Tempo verschärft und seine Widersacher abgeschüttelt. “Ich habe im Vorjahr auch gewonnen", schmun-
zelte Sandra Sahlmann. Das wollte aus dem Organisationsteam niemand glauben. Die Neuenwalderin klärte auf: “Damals noch als
Sandra Schröder. Ich habe geheiratet."
Die schlechten Witterungsbedingungen ließen von vornherein keine guten Zeiten zu. “Der Untergrund ist an manchen Stellen sehr
vereist", stellten die Athleten fest, die sich von Midlum nach Dorum, wo der Lauf am Bahnhof gestartet wurde, warmgelaufen hatten.
Über 40 Athleten gingen an den Start. “Vor 35 Jahren habe ich die Hälfte der Zeit benötigt. Aber es macht mir immer noch viel
Spaß, hier mitzulaufen", sagte Harald Kirchner (TV Langen), inzwischen 75 Jahre alt. Auch Reinhard Roloff (TSG Nordholz) muss
seinem Alter allmählich Tribut zollen. “Aber ich war immer noch schneller als meine Enkel", sagte der 64-Jährige grinsend.
Nico Prill lief nach 23:46 Minuten als Erster über die Ziellinie. Er hatte auf den beiden letzten Kilometern immerhin zehn Sekunden
gegenüber Lüder Schulz-Nigmann herausgelaufen. Sandra Sahlmann benötigte 25:57 Minuten für die 6,3 Kilometer lange Strecke.
“Viel schlechter als im Vorjahr, aber mehr war auf diesem Boden nicht drin", stellte sie fest. (jm)
Ergebnisse:
Männer, 18 bis 39 Jahre:
1. Nico Prill (Altenbruch), 23:46; 2. Lüder Schulz-Nigmann (23:56); 3. Torsten Krempe (Dorum), 29:31.
40 Jahre und älter: 1. Erwin Plumeier (Braunschweig), 24:04; 2. Andrè Scheidt (OSC Bremerhaven), 24:24; 3. Reinhard Roloff
(TSG Nordholz), 25:19.
Frauen, 18 bis 39 Jahre: 1. Sandra Sahlmann (TSV Neuenwalde), 25:57; 2. Wiebke Mangels (LAV Bokel), 30:22.
40 Jahre und älter: 1. Birgit Grewe (TSV Neuenwalde), 29:26; 2. Iris Burghardt (OSC Bremerhaven), 31:21; 3. Heike Groß (TSV
Neuenwalde).
Männliche Jugend: 1. David Winkler (TSG Nordholz), 24:35; 2. Jan Niklas Kersten (OSC Bremerhaven), 27:22; 3. Timo Horeis
(TSG Nordholz), 33:08.
Weibliche Jugend: 1. Alicia Kersten (OSC), 35:05; 2. Laura Wersien (40:15). 

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25. Silvesterlauf in Großburgwedel am 31. Dezember 2010

Ergebnisse 

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24. Silvesterlauf in Lüchow am 31. Dezember 2010

Ergebnisse (Stand: 2. Januar 2011)

ELBE-JEETZEL-ZEITUNG vom 3. Januar 2011 
Schneller Lauf statt Rutschpartie
233 Teilnehmer im Ziel
Lüchow
(jw). Petrus meinte es gut mit den Organisatoren des Lüchower Silvesterlaufes. Er schickte am Freitagmorgen ein Tief
über der Ostsee mit milder Seeluft, das für Tauwetter sorgte und ein Großteil der Strecke des traditionellen 5-km-Laufes durch
Lüchow vom gröbsten Eis und Schnee der Vortage befreite. Statt der tags zuvor noch zu befürchtenden Rutschpartie gab es des-
halb am letzen Tag des Jahres 2010 auch bei der 24. Auflage des beliebten Laufes des SC Lüchow durch Innenstadt, Amtsgarten
und Kirchviertel einen ansehnlichen Wettkampf: mit vielen Startern - knapp 250 an der Zahl -, vielen Zuschauern - geschätzt knapp
1000 - und viel Spaß - wohin man blickte. Das war nicht überall so, denn zum Beispiel in Drochtersen, Osnabrück oder Emmerthal
wurden Silversterläufe aus Sicherheitsgründen gestrichen.
In Lüchow war der Spaß gewohnt groß, dafür sorgten unter anderem die Kostüm- und Mannschaftswertungen. Wider Erwarten
waren auch die Zeiten vor allem bei den favorisierten Startern top. Allen voran sorgte Arne Ziplys vom Post-SV Uelzen, der Anfang
November die Hitzacker-Herbst-Härte über 10 km gewonnen hatte, für einiges Erstaunen unter anderem bei Mitorganisator und
Streckensprecher Jens Feuerriegel vom SCL. Denn in starken 16:28 Min. blieb der 20-Jährige trotz der immer noch widrigen Ver-
hältnisse auf einem Teil der Strecke deutlich unter der 17-Minuten-Marke und holte sich vor Kersten Jäkel (Post-SV Uezen/16:40
Min.) seinen ersten Silvesterlaufsieg. "In der ersten Runde bin ich noch mit Kersten gelaufen, einfach um abzuschätzen, wie es
geht", berichtete Ziplys nachher im Siegerinterview. "In der zweiten Runde hab' ich dann einfach nur noch Gas gegeben, ohne auf
die Uhr zu schauen, und es hat gereicht."
Im Zielbereich in der Langen Straße wurden Ziplys und die anderen Teilnehmer lautstark angefeuert und bejubelt. "Eine tolle Atmos-
phäre", schwärmte beispielsweise Jonathan Hunger von der IGAS Wendland, der in 17:48 Min. Gesamtvierter und wie im Vorjahr
schnellster Lüchow-Dannenberger Läufer war. Der aus Hitzacker stammende und für die LG Braunschweig laufende Ole Marggraf
durfte sich als Dritter in 17:10 Min. ebenfalls über eine starke Silvesterlaufvorstellung freuen.
Von den jüngeren Lüchow-Dannenberger Aktiven schaffte Jannis Hillebrand (IGAS) in 19:25 Min. als Sieger der männlichen Jugend
B den Sprung in die Top-10-Gesamtwertung. Und auch die noch jüngeren Läufer Luca Jagow als Sieger der Altersklasse M13
(IGAS/21:05 Min.) oder Marten Kracke als Sieger der M12 (IGAS/21:56) mischten im Feld der Männer weit vorne mit.
Bei den Frauen lieferten sich Titelverteidigerin Meike Köhler (SV Rosche/W45) und Lisa Feuerherdt (Post-SV/Frauen) lange einen
Zweikampf. Am Schluss hatte Feuerherdt mehr zuzusetzen und holte sich in 20:33 Min. den Sieg vor Köhler (20:59 Min.). Ein be-
herztes Rennen lief Tanja Schulz von der SV Lemgow/Dangenstorf (W45), die in 22:36 Min. als Gesamtdritte beste hiesige Starter-
in war. Ebenfalls gut: Als Sechste durfte die B-Jugendliche Simone Richter vom SCL mit ihrer Zeit von 24:36 zufrieden sein. Ganz
starke Auftritte legten zwei Nachwuchstalente in der Altersklasse W10 hin: Jasmina Dippe wurde in 25:37 Min. Gesamt-Zehnte im
Feld der 59 Frauen und Lea Schilling in 26:03 Min. Zwölfte.

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25. Silvesterlauf in Sögel am 31. Dezember 2010

Ergebnisse  

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 4. Januar 2011 
Deters und Boven top im Schneematsch
25. Sögeler Silvesterlauf gut besucht
Sögel
. Bei Temperaturen über 0 Grad, Glatteis und auch weicher Schneedecke starteten 191 Läufer aus 34 Klubs bei der 25.
Auflage des Sögeler Silvesterlaufes. Als herausragende Akteure über zehn Kilometer und sehr schwierigem Geläuf erwiesen sich
Franziska Deters vom LAV Meppen und Michael Boven (TuS Haren) in 38:42 und 42:42 Minuten. Die LG Papenburg-Aschendorf
und der SV Germania Twist glänzten einmal mehr und konnten insgesamt je fünf Siege verbuchen. Auf vier Siegerpokale kamen
der LAV Meppen, der gastgebende SV Sigiltra Sögel und der TuS Haren. SV Grün-Weiß Spahnharrenstätte folgte in der inoffiziellen
Vereinswertung auf Rang sechs mit drei Erfolgen. Weiterhin zählte der VfL Lingen mit zwei Siegen zu den erfolgreichsten Teams.
Aktive aus 22 Vereinen holten zumindest einen Sieg.
Die Schülerinnen und Schüler gingen über 2500 m an den Start. Hier wurde wie im Vorjahr die 14-jährige Ann-Sophie Temmen vom
SC Osterbrock in 10:49 Minuten Einlaufsiegerin, gefolgt von der gleichaltrigen Vereinskollegin Verena Niemann und Lara Schulte
vom LAV Meppen. Auch bei den Jungen wiederholte der starke 15-jährige Marek Kusber von der LG Papenburg/Aschendorf seinen
Sieg und benötigte 9:55 Minuten. Als Zweiter kam der gleichaltrige Daniel Temmen (LAV Meppen) vor Jan Hildebrand (14/LG
Papenburg/ASD) ins Ziel.
Die 5000 m waren wieder bei Weitem nicht so stark besetzt wie die doppelte Distanz. Als Einlaufsieger wurden Laura Niehaus
(20:53 Min./LAV Meppen) und Carl Gerlitz von der LG Papenburg/Aschendorf in 20:05 Minuten mit einem besonderem Pokal ge-
ehrt. Während Laura Niehaus sich deutlich überlegen zeigte, ging es bei den Männern wesentlich enger zu. Der Zweitplatzierte, der
B-Jugendliche Daniel Gorseck vom Marathon-Club Menden, lief nur fünf und der Vorjahreszweite Jan Brümmer (TuS Haren) 15 Se-
kunden hinterher.
90 Läufer begaben sich auf den zweifachen Rundkurs, die zehn Kilometer. Sehr stark schlug sich hier wieder das Team des TuS
Haren mit Einlaufsieger Michael Boven und dem Drittplatzierten Dirk Gerdelmann (39:39 Min.). Rang zwei belegte Manfred Herzog
(M40/39:39 Min.) von den Triandertalern Mettmann. Als beste Langstreckenfrau imponierte die B-Jugendliche Franziska Deters vom
LAV Meppen vor der stark laufenden Elke Vedder (Germania Twist), die in 43:16 Minuten in Ziel kam.

NEUE OSNABRÜCKER ZEITUNG vom 3. Januar 2011
191 Läufer starteten in Sögel
Sögel
. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und auf schwierigem Geläuf starteten beim 25. Silvesterlauf des SV Sigiltra Sögel
insgesamt 191 Teilnehmer. Die langjährige und letztmalige Organisatorin in Sögel, Siegrid Jäger, war zufrieden mit der guten Be-
teiligung trotz widrigen Wetters: “Während der Lauf an der Thülsfelder Talsperre sogar abgesagt wurde, konnten wir uns über zehn
Starter mehr als im Vorjahr freuen!” Vorjahressieger Matthias Strotmann musste allerdings verletzungsbedingt absagen: “Ich hoffe,
im nächsten Jahr wieder dabei zu sein!”
Auch ohne den für Braunschweig startenden Herzlaker gab es ordentliche Resultate. Über 10 000 Meter waren Franziska Deters
vom LAV Meppen in 42:42 und Michael Boven vom TuS Haren in 38:42 Minuten herausragend. Über 5000 m waren Carl Gerlitz von
der LG Papenburg-Aschendorf in 20:05 sowie Laura Niehaus vom LAV Meppen in 20:53 Minuten am schnellsten. Über 2500 m be-
haupteten sich Marek Kusber (M 15) LG Papenburg-Aschendorf in 9:55 und Ann-Sophie Temmen (W 14) SC Osterbrock in 10:49
Minuten. Ein ausführlicher Bericht folgt am Dienstag.

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31. Silvesterlauf des MTV Fichte in Winsen/Aller am 31. Dezember 2010

Ergebnisse 

CELLESCHE ZEITUNG vom 3. Januar 2011 
Debütant aus Nienhagen triumphiert bei Winser Silvesterlauf
Winsen
. 327 Läufer zwischen 3 und 75 Jahren trotzten beim 31. Silvesterlauf in Winsen dem Winter und ließen das Jahr sportlich
ausklingen. Bei den Männern siegte Debütant Alexander Brennecke aus Nienhagen über 10 300 Meter, bei den Frauen war
Christina Wilkens aus Visselhövede die Schnellste. Bestzeiten waren auf der rutschigen Strecke nicht drin, aber das änderte nichts
an einer wieder mal gelungenen Veranstaltung.
Der Debütant zeigte es allen. Beim 31. Silvesterlauf des MTV Fichte Winsen siegte mit dem Nienhäger Alexander Brennecke über
10 300 Meter in 43:33 Minuten ein Läufer, den niemand auf dem Zettel haben konnte. Zum einen, weil Brennecke erstmals am Start
war, zum anderen, weil er eigentlich im Schwimmbecken zu Hause ist. “Ich will Triathlet werden, daher war das eine gute Übung”,
freute sich Brennecke über den überraschenden Sieg. Dabei hatte der Gewinner wie die anderen Läufer mit dem rutschigen Geläuf
zu kämpfen. “Guter Rutsch passt ja zu Silvester”, nahm es der angehende Triathlet mit Humor. Nach der Zielankunft bedankte er
sich artig beim Zweiten, Heinz Koslowski. “Er hat gut Tempo gemacht”, lobte Brennecke. Koslowski hatte vor dem Start eine weise
Entscheidung getroffen. Er lief mit sechs Millimeter langen Spikes und hatte auf der durchs Tauwetter rutschigen Strecke einen
sicheren Stand. Erst auf dem asphaltierten Schlussstück musste Koslowski, der zum 13. Mal in Winsen am Start war, den deut-
lich jüngeren Brennecke den Vortritt lassen. “Das waren die schwierigsten Bedingungen überhaupt”, sagte der Läufer vom Mara-
thonclub Walsrode, “das hat doppelt Kraft gekostet.”
Er war sicherlich nicht der einzige, der am Silvesterabend schwere Beine hatte. “Gerade die ungeübten Läufer merken das”, so
Organisator Klaus Köhler, der sich über die geringe Teilnehmerzahl von nur 327 Startern enttäuscht zeigte. “Ich hatte schon auf
400 Läufer gehofft”, gab Köhler zu. Zumal das Wetter deutlich besser war als im Vorjahr, als Neuschnee für extreme Bedingungen
gesorgt hatte. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt sah Köhler gute Laufbedingungen. Die Strecke war mit einem
Trecker freigeschoben worden.
Bei den Frauen siegte über 10 300 Meter in 48:22 Minuten Christina Wilkens aus Visselhövede. Die Langstreckenläuferin hatte am
Frühstückstisch entschieden, am Traditionslauf teilzunehmen. “Ich war vor ein paar Jahren schon einmal hier und habe eine
Flasche Sekt gewonnen”, erklärt die Siegerin, “heute morgen hat mein Mann gefragt, ob ich nicht wieder eine Flasche holen kann.”
Gesagt - getan. “Die Strecke war aber sehr anspruchsvoll”, so die Läuferin.
Der erste Sieger des Tages war der sechsjährige Henri Flick aus Meißendorf, der den Kinderlauf über 1500 Meter souverän gewann.
“Ich halte mich mit Fußball und Karate fit”, erklärte der Triumphator. Mit dabei waren auch wieder 16 Kinder des Bewegungskinder-
gartens “Allerstraße”. “Wir sind seit 2004 immer dabei”, sagte die Leiterin Ursula Lange, die in ein Eisbärenkostüm geschlüpft war,
“Bewegung ist wichtig.” Und das fängt früh an. Der jüngeste Teilnehmer war gerade einmal drei Jahre alt. Die ältesten Starter waren
der 75-jährige Albert Bruenig und die ein Jahr jüngere Eva Kohls.

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14. Silvesterlauf in Hannover (Maschsee) am 31. Dezember 2010

Ergebnisse  

HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG vom 3. Januar 2011 
3000 Läufer trotzen am Maschsee in Hannover dem Winter

Es war ein Überraschungscoup. 150 Meter vor dem Ziel spurtete ein junger Mann, an dessen Sieg außer ihm selbst wohl keiner
geglaubt hatte, am Favoriten Florian Reichert vom TSV Kirchdorf vorbei: Vereinskollege Philip Champignon, der beim Maschsee-
Silvesterlauf in Hannover im Vorjahr nur Sechster geworden war. Diesmal waren die traditionellen Gewinner Dirk Schwarzbach und
Thomas Bartholome wegen Urlaubs und Knieoperation nicht mit von der Partie. Da schien der 1. Platz dem bis kurz vor Schluss
führenden “ewigen Zweiten” Reichert schon sicher. Doch der sechs Jahre jüngere Mittelstreckler Champignon zeigte bei der 14.
Auflage am Maschsee die eindeutig bessere Sprintqualität. “Sprints von 30, 40 Metern habe ich zuletzt besonders trainiert”, sagte
der 22-Jährige strahlend. “Ich wusste, dass ich gut drauf bin.” Mit 18:16 Minuten lag er letztlich drei Sekunden vor Reichert; Dritter
wurde Timo Kuhlmann von der LG Hannover in 18:36 Minuten.
Bei den Frauen ging die Sache eindeutig aus: Favoritin Ulrike Dreißigacker von Hannover 96 verbuchte in 21:13 Minuten einen
klaren Vorsprung vor Triathletin Lena Brunkhorst und der früheren Profiradfahrerin Eva Lutz. Die Medizinstudentin Brunkhorst hatte
sich im vergangenen Vierteljahr auf ihre Prüfungen konzentriert, ihr machte der 56-Sekunden-Rückstand daher offensichtlich nichts
aus. “Es ist immer wieder schön, hier zu laufen”, sagte sie am Siegertreppchen. “Das gehört zu Silvester einfach dazu.” Das finden
auch der von einer Mandelentzündung genesene hannoversche Radprofi Grischa Niermann (22:53 Minuten) und Oberbürgermeister
Stephan Weil, mit 28:40 Minuten erneut gut in Form.
Den widrigen Wegverhältnissen, die Streckenrekorde nahezu unmöglich machten, hatten am letzten Tag des Jahres an die 3000
Läufer und Walker getrotzt; außerdem liefen 133 Kinder am Ostufer um die Wette. Mit dem Winter hatten die Hobbysportler in den
vergangenen Wochen reichlich Erfahrung gesammelt, die Unsicherheit ließ einige auf eine Anmeldung verzichten. Im Gegensatz zu
den Vorjahren, wo die zu einem der größten deutschen Silvesterläufe aufgerückte Maschseerunde früh ausgebucht war, blieben 100
Startnummern ungenutzt. Ein bisschen mulmig war auch vielen Angemeldeten zumute, als sie sich am letzten Morgen des Jahres
zum Maschsee aufmachten: Es taute, schneebedeckte Bürgersteige waren über Nacht zu Rutschbahnen geworden. “Spiegelglatt”
sei es vor seiner Haustür in Bothfeld gewesen, erzählte Hobbyläufer Frank Wagner (48). “Ich dachte, die sagen den Silvesterlauf
ab.” Doch anders als die Veranstalter etwa in Osnabrück oder Emmerthal kamen die Organisatoren von der “Agentur eichels: Event”
zum Ergebnis, die Teilnehmer sicher auf die 5,8 Kilometer lange Strecke schicken zu können. “Wir haben mit der Stadt und ,aha‘
die Wege überprüft”, sagte Sprecher Michael Kramer. “Grund zur Sorge gibt es hier nicht.”
Immerhin: Es war angenehm mild. Und ohnehin kommt zum Silvesterlauf kaum jemand, um Hochleistung zu zeigen. Im Vorder-
grund stehen der Spaß und das gute Gefühl, das Jahr sportlich ausklingen zu lassen. So traf Moderator Christoph Dannowski mit
seiner Aufforderung, der Gesundheit den Vorrang vor Schnelligkeit zu geben, auf offene Ohren. “Just for fun” sei er dabei, sagte
vorne im Startfeld der Arzt und Laufbuchautor Matthias Marquardt, er hatte sich noch am Vortag mit einem Kollegen durch knie-
tiefen Schnee in der Heide gekämpft. “Das ist keine Jahreszeit für die Topform.” Den Maschsee hatte der 33-Jährige zum ersten
Mal für seinen Silvesterlauf ausgesucht - sonst war er immer bei familiären “Dorfläufen” angetreten.
Die gute Stimmung beim Massenlauf um den See hat sich weit über die Stadtgrenzen hinaus herumgesprochen. “Ich bin gekomm-
en, weil ein Bekannter davon geschwärmt hat”, sagte Friedrich Gärling (48) aus dem schaumburgischen Auetal. Lisa Krage aus
Hildesheim hoffte nicht zuletzt auf besseren Windschutz als ein Jahr zuvor beim Schneetreiben in der Haseder Feldmark. Vor-
sichtshalber hatte die 16-Jährige Spikes mitgebracht. Die musste sie nicht einsetzen, denn die Läufer konnten häufig auf uner-
wartet schneefreie Radwege ausweichen. Besondere Obacht war eigentlich nur im Startgedränge, in den Kurven am Strandbad und
beim Zieleinlauf am Nordufer geboten. Vorsicht ließen alle Teilnehmer walten: Kein einziger musste von den Johannitern verarztet
werden. Stattdessen strömten die Läufer nach ihrem sportlichen Jahresabschluss fröhlich zu Krapfen- und Sektständen. Auch mehr
als drei Dutzend Teilnehmer der HAZ-Vorbereitungsgruppe für den Hannover-Marathon im Mai hatten am Maschsee Wettkampf-
atmosphäre geschnuppert. Trainer Markus Pingpank bilanzierte erfreut: “Alle sind gut und mit einem Lächeln ins Ziel gekommen.”

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33. Silvesterlauf in Wolfsburg am 31. Dezember 2010

Ergebnisse 

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2. Silvesterlauf in Oldenburg am 31. Dezember 2010

Ergebnisse 

NORDWEST ZEITUNG vom 3. Januar 2011 
Starter trotzen Eis und Schnee
Silvesterlauf: Viele Oldenburger erfolgreich - Organisatoren des VfL zufrieden
Oldenburg
. Und sie liefen doch: Bis zum Schluss hatten die Organisatoren des VfL am Freitag bangen müssen, ob der 2. Olden-
burger Silvesterlauf überhaupt stattfinden kann. Fast alle anderen Silvesterläufe in der Region waren zuvor wegen der widrigen
Witterungs- und Straßenverhältnisse bereits kurzfristig abgesagt worden. “Gut, dass wir den Lauf nicht abgesagt haben”, lautete
am Ende das wichtigste Fazit von Jost Schütte, Abteilungsleiter Leichtathletik des VfL Oldenburg. “Wir sind das Risiko eingegang-
en, der Wettervorhersage zu trauen und haben am Vortag sowie am Silvestertag auch alles getan, die Strecke entsprechend zu
präparieren.” Aufgrund von Schnee und Eis in den vergangenen Wochen hatten die Voranmeldungen noch unter den Erwartungen
gelegen. Umso größer war jedoch der Ansturm bei den Nachmeldungen am Lauftag. Wie im Vorjahr kamen letztlich mehr als 500
Aktive ins Ziel.
Doppelerfolg bei Frauen
Bei den Frauen gab es über 10 km einen Oldenburger Doppelerfolg. Die Vorjahresdritte Anita Ehrhardt gewann in 43:09 Min. am
Ende klar vor Ute Deters (44:18 Min.) von TuS Eversten. “Das war ein schöner Abschluss nach einem sehr zufrieden stellenden
Laufjahr. So kann es weitergehen”, sagte Ehrhardt, die in 2011 ihren Wanderpokal verteidigen will und auch ihren Sieg im März
beim Straßenlauf des VfL über 25 km gerne wiederholen möchte. Dritte wurde Thea Klaaßen (45:50) aus Leer vor Judith Rohner
(46:07) vom TuS Ofen. Wie erwartet gewann der aus Osnabrück angereiste Europameister von 2006, Jan Fitschen (TV Watten-
scheid), die 10 km bei den Männern in 31:05 Min. mit deutlichem Vorsprung. Die Plätze zwei und drei gingen an Christoph Paetzke
(34:29 Min.) und Gerold Struß (35:20 Min.) vom DSC Oldenburg, die lange gemeinsam das Verfolgerfeld angeführt hatten. Vierter
wurde Lars Bathke-Lüers vor Henning Frerichs vom VfL. Für den ältesten Läufer im Feld, Günter Witte vom 1. TCO “Die Bären”, der
wenige Tage zuvor seinen 76. Geburtstag gefeiert hatte, war es nach langer Verletzungspause ein guter Jahresabschluss, mit einer
Zeit wieder deutlich unter 60 Minuten. “Die Strecke war sehr gut, sie war gut zu laufen”, sagte er.
Die knappste Entscheidung des Tages gab es über 5 km. Im Sprint um den Sieg wurde Leonard Hartung (17:19 Min.) vom DSC
Oldenburg um nur eine Sekunde von Jakob Günther vom SSV Jeddeloh geschlagen. Dritter wurde Alexander Korzuschnik (17:42)
vom VTB Triathlon Varel. Bei den Frauen gewann die 13-jährige B-Schülerin Lea Meyer vom VfL Löningen in 19:40 Min. vor Heike
Piotrowski (20:09 Min.) von der LG Wilhelmshaven und der A-Schülerin Neele Harms (21:12 Min.) vom TuS Ofen.
Gute Stimmung an Strecke
Für gute Stimmung an der Strecke sorgten viele Zuschauer und die Sambatruppe der Sambaschule Eversten. Auch einen Bambini-
und Schülerlauf gab es im Streckenangebot des VfL. “Mit der großen Teilnehmerzahl und dem Ablauf der Veranstaltung sind wir
sehr zufrieden. Mein besonderer Dank gilt Michael Meincke und seinem Organisationsteam”, sagte Schütte zum Abschluss.

NORDWEST ZEITUNG vom 3. Januar 2011
Zum Jahreswechsel alle im Ziel
Silvesterlauf: Mehr als 500 Teilnehmer lassen das Jahr 2010 sportlich ausklingen

Von Oliver Bloch
Oldenburg. Mehr Sport treiben - das haben sich viele Menschen für das neue Jahr vorgenommen. In Oldenburg wollten mehr als
500 Aktive aber nicht so lange warten und schnürten vorher noch einmal die Turnschuhe. Beim 2. Oldenburger Silvesterlauf rund um
die Universität ließen sie 2010 sportlich ausklingen und waren trotz der teilweise matschigen und vereisten Strecke sowie nasser
Füße bester Laune. “Bringt die Sohlen zum Glühen”, hatte Schirmherr Kurt Bernhardt den Teilnehmern zugerufen, ehe der Grünen-
Ratsherr und Fraktionsvorsitzende gut neun Stunden vor dem Silvesterfeuerwerk den Startschuss gab. Begleitet von südamerika-
nischen Rhythmen der Sambaschule Eversten starteten die Läufer über die verschiedenen Distanzen und atmeten auf: Denn anders
als im Vorjahr blieb das Schneetreiben dieses Mal aus. Mit Beifall bedachten die Zuschauer eine Handvoll Nordic Walker, die das
Motto “Gemeinsam ins neue Jahr laufen” ebenfalls mit viel Leben füllten.
“Es geht hier nicht um Bestzeiten und Rekorde”, hatte Veranstalter Michael Meincke vom VfL Oldenburg bereits im Vorfeld ange-
kündigt. Die meisten Sportler hielten sich daran, erreichten aber selbstverständlich alle vor dem Jahreswechsel das Ziel. Andreas
Scheinert zum Beispiel machte sich einen Spaß daraus, mit Anzug und Krawatte ins Rennen über fünf Kilometer zu gehen. “Sil-
vester ist für mich ein Feiertag, da ziehe ich mich eben festlich an”, flachste der Küster der Kirchengemeinde Ofenerdiek und brach
kurz danach zum Silvestergottesdienst auf, nicht ohne die Veranstalter zu loben: “Der Lauf war gut organisiert, die Strecke so gut
wie möglich präpariert.”
Rund 100 Sportler hatten noch am Silvestertag nachgemeldet, zumal einige Läufe in der Umgebung dem Winterwetter zum Opfer
fielen. Planmäßig startete jedoch der ehemalige 10 000-Meter-Europameister Jan Fitschen in Oldenburg, der der Konkurrenz wie
erwartet enteilte. Völlig außer Atem erreichte er nach rund 31 Minuten das Ziel: “Das war bei diesen Bedingungen ein sehr an-
spruchsvolles Rennen. Oldenburg kann stolz auf diese Veranstaltung sein”, sagte er und gratulierte seinem ersten Verfolger,
Christoph Paetzke vom DSC. “Jan konnte ich natürlich nicht einholen”, berichtete der Lokalmatador und zeigte sich mit Platz zwei
zufrieden: “Silvester zu laufen hat Tradition und ist für mich Pflichtprogramm.”
Im Ziel tauschten die Läufer dann bei einem Heiß- oder Kaltgetränk ihre Erfahrungen aus und wurden im Mensa-Foyer der Universi-
tät musikalisch vom Trio Christopher und Alexander Baum sowie Mascha Naro unterhalten. Veranstalter und Sportler waren sich
einig: Der Silvesterlauf 2010 war ein gelungener Abschluss des Oldenburger Laufjahres.

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2. Silvesterlauf in Bremen am 31. Dezember 2010  

Ergebnisse 

STADTTEIL-KURIER (Weser Kurier) vom 6. Januar 2011
Der letzte Aktivitäts-Schub des Jahres
Mehr als 200 Laufbegeisterte starten beim zweiten Waterfront-Silvesterlauf

Von Anne Gerling
Bremen-Industriehäfen. Mit einem letzten Aktivitäts-Schub zum Jahresende ein sportliches Ausrufezeichen in Richtung der guten
Vorsätze für 2011 setzen: Wer das gemeinsam mit vielen Gleichgesinnten tun möchte, hat dazu zum Beispiel bei einem Silvester-
lauf die perfekte Gelegenheit. Rund 100 Silvesterläufe gibt es inzwischen in Deutschland - seit 2009 knüpft auch der Waterfront-
Silvesterlauf über eine Strecke von zehn Kilometern an diese Tradition an. Dort traten am vorigen Freitag immerhin deutlich über
200 Laufbegeisterte im Alter von 13 bis 70 Jahren an; darunter etliche Kurzentschlossene, die sich noch spontan vor Ort für die
Veranstaltung anmeldeten.
"Dabei sein ist alles" - der olympische Grundgedanke reichte den meisten Teilnehmern dabei übrigens definitiv nicht, wie sich sofort
nach dem Startschuss um 11 Uhr an der Waterfront-Promenade zeigte. Schnell entzerrte sich der Läufer-Lindwurm und es kam
zum "Gegenverkehr" auf der schneegesäumten Strecke entlang des nebelverhangenen alten Hafenbeckens über den Weserboule-
vard in Richtung Pier 2, vorbei am historischen Getreidespeicher zum Wendepunkt in der Gustav-Böhrnsen-Straße und anschließ-
end über den Weserboulevard und am Cinespace-Kino vorbei zurück zum Wendepunkt am Waterfront-Haupteingang.
Etliche Läufer schienen dabei noch ein letztes Mal um ihre persönlichen Jahres-Bestzeit zu kämpfen - angefeuert von Familie und
Freunden am Wegesrand. Und die Ergebnisse konnten sich absolut sehen lassen: In nur 24 Minuten und 19 Sekunden brachte
etwa als schnellster männlicher Starter der 21-jährige Christoph Mahr von der LG Bremen-Nord die Strecke hinter sich, der schon
beim swb-Marathon 2010 Viertschnellster war. Bei den Frauen siegte Fakja Hofmann mit einer Zeit von 26 Minuten und 44 Se-
kunden; die 30-Jährige ist deutsche Vizemeisterin im Marathon.
Beim Wettlauf mit der Zeit allerdings nahmen manche Läufer durchaus auch in Kauf, dass sie etwa beim Anschneiden von Kurven
entgegen kommenden Sportlern schon mal in die Quere kamen. Mit einem "gemütlichen" und lockeren Volkslauf hatte das wenig
zu tun. Wieso es keinen Rundkurs gab, erklärt Tina Grashoff von der Waterfront: "Wir legen auf die Sicherheit unserer Teilnehmer
großen Wert - nur auf unserem Gelände können wir dabei zu 100 Prozent sicherstellen, dass die Strecke auch bei plötzlichem
Schneefall oder Blitzeis einwandfrei geräumt ist. Zudem sind unsere Geschäfte auch an Silvester bis 14 Uhr geöffnet - eine
Straßensperrung würde die Verkehrssicherheit für Läufer und Autofahrer - grade bei Eis und Schnee - zusätzlich gefährlich machen.
Auch dieses Risiko wollten wir nicht eingehen. Daher mussten wir uns leider dazu entscheiden, bei dem Wunsch nach einer ab-
wechslungsreichen Strecke zugunsten der Sicherheit Abstriche zu machen".
Ganz genau zehn Kilometer übrigens maß die Strecke nicht. Wieso, das ist auf der Webseite des Veranstalters Fitness Consult
Bremen nachzulesen: "Ohne den intensiven Räum- und Streueinsatz bereits am Vortag der Veranstaltung und am Veranstaltungs-
tag ununterbrochen ab 7 Uhr, wäre der Lauf nur auf Gleitschuhen durchzuführen gewesen", heißt es dort. "Dennoch haben wir kurz
vor Rennbeginn entschieden, zu Gunsten der Gesundheit die Strecke außerhalb des Waterfrontgeländes zu verkürzen. Da wir am
Wasser entlang gegenüber der ursprünglichen Planung etwas verlängern konnten, fielen pro Runde in etwa 350 Meter weg. Die ge-
samte Streckenlänge belief sich also auf circa 8,95 Kilometer". Und auch diese Distanz war lang genug dafür, dass sich die Läufer
beim Zieleinlauf über warme Getränke und eine kleine Stärkung freuten, nachdem sie die markierte Strecke dreimal durchlaufen
hatten. Das Schönste aber war wohl für alle die kleine Medaille mit den Bremer Stadtmusikanten und dem Waterfront-Logo am
grün-weißen Band, die das freundliche Organisationsteam beim Zieleinlauf jedem Aktiven mit einem Glückwunsch um den Hals
hängte. Sie wird die Teilnehmer im neuen Jahr an ihre guten sportlichen Vorsätze von 2010 erinnern.

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1. Silvester-Halbmarathon in Wilsche am 31. Dezember 2010   

Veranstaltung wurde abgesagt

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2. Silvester-100 Meilen-Lauf in Lilienthal am 31. Dezember 2010 - 1. Januar 2011  

Ergebnisse 

OSTERHOLZER KREISBLATT vom 3. Januar 2011
Mit Bier und Bratwurst über 160 Kilometer
Beim 2. Lilienthaler Silvester-Lauf hat jeder der zwölf Starter sein eigenes Geheimrezept für den Sieg

Von Christian Markwort
Lilienthal. Von Laufen konnten die Teilnehmer des 2. Lilienthaler Silvester-100-Meilen-Laufs in der letzten Nacht des Jahres ledig-
lich träumen - die Strecke war zu Beginn des Ausdauer-Festivals spiegelglatt gefroren und verlangte den zwölf Startern über ihre
insgesamt 161 Kilometer alles ab. "Damit ist tatsächlich der befürchtete Worst Case eingetroffen", zeigte sich Organisator Carsten
A. Mattejiet zwar betrübt, aber nicht erschüttert. Gegen sechs Uhr morgens wollte Lilienthals Bürgermeister Willy Hollatz am
Schöpfwerk den Startschuss für die lange Laufnacht geben. Eigentlich - der laufbegeisterte Politiker, der selbst ebenfalls einige
Runden absolvieren wollte, musste allerdings schon vor dem Start aufgeben, nachdem er während der Vorbereitung auf einer
glatten Stelle ausgerutscht war und sich dabei so stark verletzt hatte, dass an Laufen nicht mehr zu denken war. Also schickte
Mattejiet die Läufer los und ging gegen zehn Uhr zu seinem 15. Marathon innerhalb von nur 15 Tagen selbst an die Startlinie.
Die Teilnehmer der drei Disziplinen (Marathon, 50 und 100 Meilen) mussten einen Rundkurs von rund acht Kilometern bewältigen.
"Dies ist zwar nicht der längste oder anstrengendste Ultralauf", scherzte Mattejiet beim Start, "aber es ist mit Abstand der
flachste": Die Läufer mussten es auf ihrem Weg hinter dem Wümmedeich entlang in Richtung Ritterhude mit vielen Widrigkeiten
aufnehmen und dabei die unglaubliche "Höhendifferenz" von knapp 20 Zentimetern überwinden. Wirklich anstrengend waren jedoch
die Bodenverhältnisse. Einige Läufer hatten sich zu Rennbeginn mit Spikes gegen den glitschigen Untergrund zu wehren versucht,
bekamen bei später einsetzendem Tauwetter jedoch ordentlich Druck auf die Fußsohlen "Ich hatte noch nie Blasen unter meinem
Fußballen", wunderte sich zum Beispiel Andrea Baschin, eine von zwei Starterinnen auf den beiden Langstrecken. Die Wolfs-
burgerin musste später aufgeben - allerdings wegen starker Magenprobleme.
Probleme mit der Pünktlichkeit bekam dagegen der streng gläubige Stefano Molteni. Um göttlichen Beistand zu erhalten, kehrte
der Italiener vor dem Start noch schnell in der Truper Kirche ein und ging erst mit knapp zwei Stunden Rückstand auf den späteren
Sieger Jens Vieler die 100 Meilen an. "Von der reinen Laufzeit her war Stefano klar der Beste", erklärte Mattejiet. Der religiös be-
dingte Rückstand auf den Sieger war für ihn allerdings nicht mehr wett zu machen.
Im beheizten Zelt der DLRG, das den Läufern zum Aufwärmen und Erholen zur Verfügung stand, sorgten zahlreiche Helfer vor allem
für warme Getränke. "Einige", so der Veranstalter, "lassen sich sogar alkoholfreies Weizenbier erwärmen." Andere bevorzugten
während ihrer fünf- bis zehnminütigen Verschnaufpause lieber Tee oder Kaffee. Heinrich Schütte nahm sogar auf jeder vierten Runde
eine Bratwurst zu sich. "Hat halt jeder sein Geheimrezept", kommentierte Ernährungsberater Mattejiet diese ungewöhnliche, aber
durchaus hilfreiche Sportlernahrung. "Bei solchen Temperaturen muss der Körper in erster Linie Proteine statt Kohlehydrate be-
kommen."
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