26. Nationales Pfingstsportfest in Zeven am 26. und 27. Mai 2007
mit NDM-Hindernis (Jgd A) und BM-Langhürden/Hindernis (Fr, Mä, Jgd / Bezirk Lüneburg)
Presseberichte - nur aus Niedersachsen und Bremen sowie weitere Infos
Stand dieser Seite: 2.6. / 12:07 Uhr

neu3A Neuste (Presse)-Berichte vom 2.6. ==> Auf die NDM-Hindernis bezogene Berichte finden Sie ggf. auf einer Extraseite
Ausschreibung, Zeitpläne, Fotos und mehr
(bei der LAV Zeven)
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Ergebnisse: NDM-Hindernis (Jugend A) 
Ergebnisse: BM-Langhürden und -Hindernis (NLV-Bezirk Lüneburg)  
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ZEVENER ZEITUNG vom 24. Mai 2007
Pfingstsportfest mit vielen großen Namen
Zahlreiche Spitzenathleten kommen nach Zeven
Zeven
(zi). Auch in diesem Jahr sind am Sonnabend (ab 11 Uhr) und Sonntag (ab 10 Uhr) wieder viele Sportler beim 26. Natio-
nalen Pfingstsportfest in Zeven aktiv, deren Namen in der Leichtathletik nicht unbekannt sind. So kommt zum Beispiel direkt aus
dem portugiesischen DLV-Trainingslager der Sprinter die B-Kaderathletin Anna-Lena Meyer (LG Minimax Seligenstadt) nach Zeven
und geht über die 400 Meter und 400 Meter Hürden an den Start. Bei den Männern sind zudem die Nachwuchsathleten der
Bundestrainerin Speerwurf, Maria Ritschel, angemeldet. Besonders interessant versprechen auch die Wettkämpfe der folgenden
Sportlerinnen und Sportler zu werden:
Männer
100 Meter:
Marc Blume (TV Wattenscheid/10,13 Sekunden), Jan Schulte (TV Wattenscheid), Michael Möller (SCC Berlin), Stefan
Schwab (TSV Schwarzenbeck), Timm Müller (LAV Zeven)
200 Meter: Marc Blume (TV Wattenscheid), Jan Schulte (TV Wattenscheid), Norman Ney (SC Neubrandenburg/21,32 Sekunden),
Christian Bernhardt (1. LAV Rostock/21,43 Sekunden), Timm Müller (LAV Zeven)
400 Meter: Zeiten unter 48 Sekunden haben gemeldet: Jörg Krick (TSV Kirchlinde Dortmund/47,10 Sekunden), Sven Buggel (OSC
Berlin), Stephan Beyer (OSC Berlin) und Lucien Liemann (SC Cottbus)
110 Meter Hürden: Alexander John (LAZ Leipzig/13,74 Sekunden), David Filipowski (TV Wattenscheid/13,80 Sekunden) und Paul
Dittmer (MTV Hanstedt), der Deutsche Meister der Jugend A im vergangenen Jahr
400 Meter Hürden: Gerko Siemer (TSV Kirchlinde Dortmund/50,81 Sekunden)
Spannend dürften auch der 3000 Meter Hindernislauf und das Speerwerfen mit Weiten von eventuell über 70 Meter werden.
Denn gemeldet ist Thomas Lange (Hallesche-Leichtathletik-Freunde) in dieser Disziplin mit einer Bestleistung im Jahr 2006 von
71,50 Meter.
Diskus: Ein häufiger Gast in Zeven ist Ralf Mordhorst (LG Wedel-Pinneberg/Diskuswurf / Platz 9 der Deutschen Bestenliste 2006
mit 54,51 Meter)
Frauen
Kugelstoßen:
Mit Petra Lammert und Denise Hinichs (SC Neubrandenburg) treten die beiden beste deutschen Kugelstoßerinnen
an.
100 Meter: Katchi Habel (LG Olympia Dortmund) und Jala Gangnus (LG Weserbergland)
Hochsprung: Meike Kröger (LG Nord Berlin), die eventuell über 1,80 Meter springen wird.
Männliche Jugend A
100 Meter:
Tom Laack (1. LAV Rostock/10,79 Sekunden) und sein Vereinskamerad Peter Tardel
200 Meter: Pascal Nabow (SC Rönnau 74/21,90 Sekunden)
400 Meter: Hier sind Zeiten unter 48 Sekunden nicht ausgeschlossen.
2000 Meter Hindernis: Austragung der Norddeutschen Meisterschaften
Hochsprung: Jan Hentel (LG Hannover/2,11 Meter)
Weitsprung: Hier geht der Vorjahressieger Philipp Bahr (Schweriner SC/7,30 Meter) wieder an den Start
Speerwurf: Matthias Treff (HallescheLeichtathletik-Freunde/70,34 Meter)
Weibliche Jugend A
100 Meter:
Sarah Heinrich (Schweriner SC/11,75 Sekunden)
200 Meter: Sarah Heinrich (Schweriner SC/24,05 Sekunden)
2000 Meter Hindernis: Austragung der Norddeutschen Meisterschaften
Männl. und weibl. Jugend B
Hier sind auch Athleten der LAV Zeven am Start. Christian Hatwig auf den Sprintstrecken und über 110 Meter Hürden (über die
110 Meter Hürden hat er die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften bereits erreicht). Der Schüler Helge Zabel
startet über 400 und 800 Meter sowie im Weitsprung. Ole Harms mischt im Wettbewerb der Speerwerfer mit. Ebenso Dion Saß,
der auch über 110 Meter Hürden an den Start geht. Und die LAV-Sprinterin Anne Müller (wJB) ist über 200 Meter dabei.  

ZEVENER ZEITUNG vom 25. Mai 2007
26. Nationales Pfingstsportfest in Zeven mit Rekordbeteiligung
Erneut viele Top-Athleten an der Kanalstraße / Zahlreiche Höhepunkte an beiden Tagen / Erster Startschuss fällt
morgen um 11 Uh
r
Zeven
(nb). Zevens Leichtathletikanlage an der Kanalstraße wird am Pfingstsonnabend und -sonntag erneut Treffpunkt von
Spitzen-Leichtathleten aus ganz Deutschland sein. Zum 26. Mal richtet die LAV Zeven das Nationale Pfingstsportfest aus. Wenn
morgen um 11 Uhr der erste Startschuss fällt, beginnen für alle leichtathletisch Interessierten zwei Wettkampftage mit hochkarätig
besetzten Teilnehmerfeldern, bei denen das Kugelstoßen der Frauen am Sonnabend einen besonderen Stellenwert haben dürfte.
Neben den aufgelisteten Höhepunkten wird es an beiden Wettkampftagen auf allen Anlagen hochkarätige Auseinandersetzungen
geben. Die bestehenden Pfingstsportfestrekorde werden bei entsprechender Witterung erneut in vielen Disziplinen überboten
werden. Besondere Leistungen werden - wie in den Vorjahren - mit Prämien und Sonderpreisen bedacht. Einen besonderen
Stellenwert werden dabei erneut die Sonderpreise von Glasermeister Willy Ahlgrim haben. Das Organisationsteam der LAV Zeven
wird bis zur letzten Minute beschäftigt sein, um einen reibungslosen Verlauf der Großveranstaltung zu gewährleisten.
Die Höhepunkte der Wettkämpfe in Zeven im Überblick:
Sonnabend, 26. Mai

11 Uhr: Hochsprung der männlichen Jugend A mit Jan Hentel von der LG Hannover (2,11 Meter); Hürden-Vorläufe aller Wettkampf-
klassen
11.45 Uhr: 110m-Hürden mit Christian Hatwig (LAV Zeven)
Ab 12.30 Uhr: Hürden-Endläufe aller Wettkampfklassen
13.55 Uhr: 100m Vorläufe der Frauen mit Katchi Habel (LG Olympia Dortmund), Katja Börner (SC Magdeburg), Maren Schulze
(LG Nord Berlin)
15 Uhr: 100m-Vorläufe der Männer mit Marc Blume, Jan Schulte (TV Wattenscheid) und Timm Müller (LAV Zeven)
16.40 Uhr: Kugelstoßen der Frauen mit Petra Lammert (19,00 Meter) und Denise Hinrichs vom SC Neubrandenburg
17.40 Uhr: 1500m-Läufe aller Wettkampfklassen
Ab 18.35 Uhr: 400m-Zeitläufe unter 48 Sekunden, am Start auch die Zevener Athleten Christian Hatwig und Helge Zabel
Sonntag, 27. Mai
10 Uhr:
Speerwurf der männlichen Jugend B mit Maik Dolch - Hallesche LA-Freunde (68,88 Meter) und den LAV-Schülern Ole
Harms und Dion Saß
10.20 Uhr: 200m-Vorläufe der Frauen mit Spitzenbesetzung
11.05 Uhr: 200m-Vorläufe aller Wettkampfklassen mit Marc Blume, Jan Schulte (TV Wattenscheid) und Norman Ney (SC Neu-
brandenburg) sowie Timm Müller (LAV Zeven)
11.45 Uhr: 200m-Endläufe der Frauen
12.40 Uhr: 200m-Endläufe der Männer
14 Uhr: Stabhochsprung
14.30 Uhr: 800m-Zeitläufe der männlichen Wettkampfklassen u.a. mit Helge Zabel (LAV Zeven)
15.15 Uhr: Speerwurf der Männer mit Thomas Lange (Hallesche LA-Freunde)
Ab 15.45 Uhr: Beginn der 400m-Hürdenläufe mit Top-Besetzung
Ab 18.25 Uhr: Hindernisläufe unter anderem mit den Norddeutschen Meisterschaften der männlichen und weiblichen Jugend A 

ZEVENER ZEITUNG vom 29. Mai 2007 (Berichterstattung 1. Tag)
Weltjahresbestleistung beim LAV-Meeting
26. Pfingstsportfest: Petra Lammert siegt mit 20,04 Metern im Kugelstoßen

Zeven
(zi). Für die Sensation des ersten Wettkampftages sorgte beim 26. Nationalen Pfingstsportfest der LAV Zeven die Kugel-
stoßerin Petra Lammert vom SC Neubrandenburg. Mit 20,04 Meter stellte sie auf der Sportanlage an der Kanalstraße eine neue
Weltjahresbestleistung im Kugelstoßen auf. Neben diesem absoluten Höhepunkt gab es am Sonnabend weitere Spitzenergebnisse
in Fülle. Unzählige Qualifikationsleistungen für die Deutschen Meisterschaften, neue Pfingstsportfestrekorde und viele persönliche
Bestleistungen der fast 900 Athletinnen und Athleten.
Der erste Tag des LAV-Meetings begann mit Nieselregen, der später in strömenden Dauerregen überging. Diese Witterung ließ für
die zweitägige Leichtathletikveranstaltung schlimmste Befürchtungen aufkommen. Aber nachdem es gegen Mittag trockener wurde,
bewies die Zevener Traditionsveranstaltung einmal wieder, wofür sie in der bundesdeutschen Leichtathletikszene berühmt geworden
ist: Gute Wettkampfergebnisse, starke Teilnehmerfelder und eine reibungslose und professionelle Organisation in familiärer Atmos-
phäre.
Alte Bekannte in Zeven
So fanden sich bereits am Freitag, als das Team der LAV Zeven noch mit dem Platzaufbau und der Vorbereitung der Großveran-
staltung mit rund 900 gemeldeten Aktiven aus über 160 Vereinen und mit 1600 Starts beschäftigt war, die ersten Teilnehmer auf der
Sportanlage ein, um einige Trainingsrunden zu absolvieren oder sich mit den Wettkampfstätten vertraut zu machen. Unter ihnen
auch die beiden Wattenscheider Sprinter Marc Blume und Jan Schulte, die schon seit Jahren in Zeven erfolgreich an den Start
gehen. Im 100-Meter-Lauf der Männer setzte sich dann auch Marc Blume mit 10,54 Sekunden erneut gegen seinen Vereinskame-
raden Jan Schulte (10,62) und den Drittplazierten Stefan Schwab (10,69) vom TSV Schwarzenbek durch. Lokalmatador Timm Müller
von der LAV Zeven erreichte nach 11,04 Sekunden das Ziel.
Sehr stark waren die zehn angesetzten Rennen der männlichen Wettkampfklassen über 1500 Meter besetzt. Bei den Männern
siegte Hannes Bergmann vom TSV Kirchdorf mit 3:57,18 Minuten. Denkbar knapp war der Zieleinlauf vor dem A-Jugendlichen Jona-
than Haas ( LG Hannover), der den Lauf in 3:57,47 Minuten beendete.
Im Hochsprungfinale der Männer versuchte sich der spätere Sieger Benjamin Ellerbrock von der LG Elmshom nach übersprungenen
2,08 Meter, die zugleich die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften bedeuteten, an der neuen Pfingstsportfestrekordhöhe
von 2,12 Meter. Hieran scheiterte er nur knapp, gewann den Wettbewerb aber vor Phillip Eckhardt vorn Leichtathletik Club Cottbus
(2,05) und Florian Marten vom LAC Berlin (1,99).
Der Diskuswurf der Männer verlief bis zum letzten Versuch äußerst spannend. Erneut setzte sich der Vorjahressieger und Favorit
Ralf Mordhorst (ATB Hamburg) gegen die Konkurrenz durch. Mit 50,45 Meter blieb er zwar hinter seinem selbst gesteckten Ziel.
Trotzdem reichte die Weite, um sich gegen Thorben Bock vorn TSV Kirchlinteln (49,44) und Sven Schumacher vom SC Neubranden-
burg (46,28) den Sieg zu sichern.
Weltjahresbestleistung
Den absoluten Höhepunkt des ersten Sporttages setzte Petra Lammert vom SC Neubrandenburg beim Kugelstoßen der Frauen. Mit
ihrer Superweite von 20,04 Meter stellte sie eine neue Weltjahresbestleistung auf und siegte vor ihrer Vereinskameradin Denise
Hinrichs, die sich mehr als 17,99 Meter erhofft hatte. Mit ihrer Siegesweite verbesserte Petra Lammert natürlich auch den im Jahr
2003 aufgestellten Pfingstsportfestrekord von Nadine Beckel vom Schweriner SC, (17,74) erheblich. Neben ihrer Freude über die
aufgestellte Weltjahresbestleistung betonte sie gegenüber unserer Zeitung ihren Wunsch, auch im kommenden Jahr am Nationalen
Pfingstsportfest der LAV Zeven teilzunehmen.
Den 100-Meter-Lauf der Frauen gewann Stephanie Thumann vom Bremer LT in 12,02 Sekunden vor Katchi Habel (LG Olympia Dort-
mund/12,05) und Carolin Nytra (Bremer LT/12,11). Julia Hiller (LAC Quelle Fürth), die den Deutschen Rekord über 2000-Meter-
Hindernis bei der weiblichen Jugend A hält, siegte auf der 1500-Meter-Strecke der Frauen in persönlicher Bestzeit von 4:25,10 Mi-
nuten gegen Claudia Schultz (LG Wedel-Pinneberg/4:25,95) und Cornelia Schwennen (Concordia Emsbüren/4:30,59).
Neue Bestzeit über 400 Meter
Spannende Rennen bekamen die Zuschauer bei den 400-Meter-Läufen der männlichen Jugend A zu sehen. Mit einem neuen
Pfingstsportfestrekord gewann hier Frederic Zweigner (SCC Berlin/48,43 Sekunden) vor Sören Ludolph (LG Nordheide/48,60) und
Sascha Henning (TSG Bergedorf/48,78). Er verbesserte damit seinen eigenen Pfingstsportfestrekord vom vergangenen Jahr, als er
noch für den Berliner SV 1892 startete. Und wie alle anderen neuen Pfingstsportfestrekordinhaber erhielt er für diese Leistung zur
Anerkennung eine Geldprämie.
Staffeln wurden bereits arn ersten Wettkampftag gelaufen. Hier siegte zum Beispiel bei den 4x100-Meter-Staffeln der männlichen
Jugend A nach den Zeitläufen der SCC Berlin (42,02 Sekunden) vor dem TV Norden I (42,89) und dem Bremer LT I (43,39).
Vorjahressieger Jan Hentel von der LG Hannover war in diesem Jahr der Favorit im Hochsprungwettbewerb der männlichen Jugend A
und wurde den gestellten Erwartungen auch gerecht. Zwar lag die Siegerhöhe von 1,96 Meter deutlich unter dem Ergebnis des Vor-
jahres, aber zum Zeitpunkt des Wettkampfes herrschten durch den Dauerregen auch sehr ungünstige Bedingungen. Auf den
zweiten Platz kam Patrick Mewis (Schweriner SC/1,93) vor Georg Grünig (TSV Brunsbüttel/1,80).
Im Weitsprungfinale der männlichen Jugend A gewann ebenfalls ein Favorit. Philipp Bahr vom Schweriner Sportclub siegte mit 7,63
Meter vor Matthias Meyer (LG Hanstedt II/Wellendorf/Wriedel) mit 7,06 Meter. Außerdem stellte Philipp Bahr damit einen neuen
Pfingstsportfestrekord auf, da er 40 Zentimeter weiter sprang als Timo Kirchenberger vom LAC Berlin im vergangenen Jahr.
Beim 400-Meter-Lauf der weiblichen Jugend A blieben mit der Siegerin Lisa Seeger (SG Essen-Garthe-Molbergen/56,93) und der
Zweitplazierten Lisa Lewin (Hamburger SV/57,67) zwei junge Athletinnen unter einer Minute. Dritte wurde Inken Glander vom TSV
Wehdel in 60,84 Sekunden.
Rekorde bei der Jugend B
Ein weiterer absoluter Höhepunkt am Sonnabend war der Wettkampf im Kugelstoßen der männlichen Jugend B mit einer überrag-
enden Weite. Hier siegte der für den SC Neubrandenburg startende Hendrik Müller mit 19,47 Meter. Tobias Ernst vom Schweriner
Sportclub erreichte 18,42 und der Drittplazierte Georg Burmeister (SC Neubrandenburg) 16,33 Meter. Auch Hendrik Müller verbess-
erte damit einen bestehenden Pfingstsportfestrekord (19,21 Meter im Jahr 2005 von Marko Hübenbecker vom SC Neubrandenburg).
Einen weiteren Pfingstsportfestrekord gab es über die 400-Meter-Distanz der männlichen Jugend B. Alexander Juretzko (LG Hann-
over/49,17), Michel Beming (Polizei SV Eutin/49,96) und Andreas Lange (LG Reinbek-Ohe/51,35) sicherten sich die Edelmetall-
ränge. Alexander verbesserte den von Sebastian Mlynkiewicz (LG Alsternord Hamburg) im Jahr 2001 aufgestellten Rekord äußerst
knapp um eine Hundertstelsekunde.
Starke weibliche Jugend B
Nach den Zeitläufen über 400 Meter der weiblichen Jugend B nahm Annemarie Pantke (Bremer LT/57,74) vor Sherin Zaian (TV
Spandau 1860/58,45) und Juline Stein (TV Langen/58,51) den Spitzenplatz der Rangfolge ein.
Spannend verliefen die Endläufe über die 100-Meter-Hürden der weiblichen Jugend B. Antonia Kröger (Berliner SC/14,24), Xenia
Rahn (MTV Hanstedt/14,43) und Emily Becker (LAC Berlin/14,48) erreichten hierbei die besten Zeiten. Sehr stark besetzt war auch
der Weitsprung der weiblichen Jugend B. Dafür lagen den Ausrichtern 68 Meldungen vor. Die beste Weite erzielte Judith Schwerdt-
ner (LG Hannover/5,54) die sich mit einem Zentimeter Führung gegen Xenia Rahn (MTV Hanstedt/5,53) durchsetzen konnte. Dritte
wurde Julia Hagenstein (LG Nord Berlin/5,50).
Der erste Veranstaltungstag endete weit nach 20 Uhr für die noch anwesenden Helfer und Kampfrichter mit einem gerneinsamen
Pizzaessen, während sich die Aktiven auf die Rückfahrt begaben oder ihre Nachtquartiere aufsuchten. Diese waren nicht nur in den
überfüllten Zevener Hotels, sondern auch in der Sporthalle an der Kanalstraße eingerichtet. Ein ausführlicher Bericht über den
zweiten Tag des 26. Nationalen Pfingstsprtfest der LAV Zeven folgt in einer unserer kommenden Ausgaben.

Presseinformation vom 29. Mai 2007 (Von Manfred Scholz)
Gute Leistungen der LG-Athleten bei den “Zevener Regenfestspielen”
Zwei Siege durch Marahrens und Kronfeldt / Sebastian Stöckl an beiden Tagen ganz stark

Leichtathletik
. Über zwei Siege beim Pfingstsportfest in Zeven, fünf Qualifikationen für die deutschen Meisterschaften und viele
neue Bestleistungen freute sich Werner Scharf, der Trainer der LG Weserbergland, ganz besonders nach den zweitägigen Wett-
kämpfen im niedersächsischen Zeven. Nicole Marahrens siegte im Finale über 200 Meter in 24,06 Sekunden vor Stephanie Thu-
mann vom Bremer LT (24,41 Sekunden) und ihrer Mannschaftskameradin Nina Giebel in 24,52 Sekunden. Teresa Emmrich von der
LG wurde fünfte in 25,23 Sekunden. Ebenfalls in die Siegerlisten konnte sich Alexandra Kronfeldt in ihrem ersten Jahr in der Frauen-
klasse eintragen. Sie siegte über 400 Meter Hürden in 62,01 Sekunden vor ihrer Team-Kollegin Jaqueline Stresing, die in 62,26 Se-
kunden Zweite wurde. Für die beiden Langhürden-Spezialistinnen der LG bedeutete das die Qualifikation für die Deutschen Meister-
schaften.
Bereits am ersten Tag hatten Nina Giebel mit 12,12 Sekunden und Sven Lange mit 11,32 Sekunden gute Leistungen erzielt, die
allerdings wie viele Ergebnisse unter dem ständigen Regenschauern litten. Über 400 Meter-Hürden kam Torben Bieler bei den
Männern in 54:04 Sekunden auf Rang vier. Nach 250 Meter noch gut liegend musste er dann doch noch einige Gegner davonziehen
lassen. Sehr stark präsentierte sich der A-Jugendliche Sebastian Stöckl der am ersten Tag im 100 Meter-Sprint nach 11,47 Se-
kunden im Vorlauf sich im Endlauf auf 11,36 Sekunden steigerte und über 400 Meter mit 49,60 Sekunden die Quali für die DM her-
auslief. Obwohl etwas müde, leistete er sich am zweiten Tag noch eine Bestleistung über 200 Meter mit 22,64 Sekunden und Rang
drei im Finale.
Gefallen konnten auch bei der Jugend Viktoria Kortegast mit 12,95 Sekunden über 100 Meter und 26,77 Sekunden über 200 Meter.
Bestzeit lief auch Jana Bartels in 59,13 Sekunden über 400 Meter und damit knapp an der DM-Quali vorbei. Die beiden Mehrkämpfer
Patrick Scherfose und Steffen Rothmann waren über 100 Meter, 110 Meter Hürden, im Diskuswurf, beim Speerwurf und im Stab-
hochsprung am Start. “Das bei beiden im strömenden Regen noch Bestleistungen herauskamen, war schon erstaunlich”, zollte
Trainer Scharf den beiden Anerkennung. An die 2000 Meter Hindernis wagte sich Tobias Götze heran und landete nach 6:35,24
Minuten auf Platz sieben.     

ROTENBURGER KREISZEITUNG vom 29. Mai 2007
Siemens und Bruns setzen Akzente
Rotenburger Leichtathleten beim Pfingstsportfest mit guten Zeiten und Weiten / Auch Mahnken mit Bestleistung

Von Mareike Ludwig
Zeven. 835 Teilnehmer aus 156 Vereinen gingen beim nationalen Pfingstsportfest in Zeven an den Start - darunter auch sieben
Leichtathleten des TuS Rotenburg, die sich in dem sehr starken Teilnehmerfeld durchaus behaupteten. So schafften es die Schütz-
linge von Trainer Richard Hinrichs, erneut ihre bisherigen Bestleistungen zu verbessern.
Über die 110 Meter Hürden durfte Heinrich Siemens mit seinen 16,13 Sekunden sehr zufrieden sein, auch wenn er es wieder nicht
schaffte, die 16 Sekunden Marke zu unterbieten. Über die 100 Meter der männlichen Jugend A vertrat er zusammen mit Dennis
Bruns die Rotenburger Farben. Für Siemens stoppte die Uhr nach 11,49 Sekunden - so schnell war der 18-Jährige noch nie über
diese Distanz gewesen. Mit der Zeit qualifizierte er sich gleichzeitig für den D-Endlauf, den der Gymnasiast mit 11,54 Sekunden ge-
wann. Damit landete er am Ende auf Rang 15 von über 40 Teilnehmern.
Vereinskamerad Dennis Bruns wusste ebenfalls zu überzeugen. Er benötigte für die Strecke 11,72 Sekunden und bestätigte damit
seine sehr gute Form. Für einen Endlauf reichte die Zeit jedoch nicht. In 23,29 Sekunden absolvierte der Athlet die doppelte Distanz
und stellte damit eine neue persönliche Bestzeit auf. Diese unterbot Bruns im C-Endlauf erneut - mit 23,11 Sekunden gewann er
den Lauf. Über seine Spezialstrecke stellte der Rotenburger ebenfalls eine Bestleistung auf - nach 400 Metern standen 50,82 Se-
kunden zu Buche, mit der Bruns der geforderten Norm (50,20) für die Deutschen Jugendmeisterschaften immer näher rückt. Erst-
malig ging der 17-Jährige auch über die 400 Meter Hürden an den Start. Dort wurde gleichzeitig der Bezirksmeister ermittelt. Trotz
eines Sturzes an der letzten Hürde erreichte Bruns nach 62,08 Sekunden das Ziel und sicherte sich den Titel.
Bruno Gärtner konnte auf Grund einer Oberschenkelverletzung nicht alles geben. Trotzdem ging der Botheler über die 100 Meter an
den Start und lief sie in 11,36 Sekunden. Auf den D-Endlauf verzichtete der Abiturient wegen seiner Schmerzen. Teamkollege Jan
Rose erwischte ebenfalls keinen guten Tag. Im Kugelstoßen reichte es nach zwei ungültigen Versuchen im dritten Durchgang nur
für 9,72 Meter. Diese Weite reichte für den 16-Jährigen nicht fürs Finale. Dafür lief es für Torben Mahnken bei der männlichen
Jugend A umso besser. Der 17-Jährige beförderte seine Kugel auf 11,16 Meter und platzierte sich mit neuer persönlicher Bestleist-
ung auf Rang acht.
Auch für Grit Smolka lief der Wettkampf nach ihren Vorstellungen. Für die 200 Meter benötigte die Abiturientin 27,88 Sekunden. Im
Speerwurf standen gute 32,37 Meter zu Buche. "Nach dem vierten Durchgang musste ich leider abbrechen, da die Anlaufbahn vom
Regen so rutschig geworden war, dass die Verletzungsgefahr zu groß wurde", erklärte Smolka.
Heinrich Siemens und Torge Schröder stellten sich der starken Weitsprungkonkurrenz. Hierbei erreichten sie mit 6,10 Meter und
5,95 Meter die Plätze fünf und sechs. "Diese guten Resultate lassen mich optimistisch auf die anstehenden Wettkämpfe blicken",
so der zufriedene Trainer Richard Hinrichs.    

ZEVENER ZEITUNG vom 30. Mai 2007 (Berichterstattung 2. Tag)
Jahresbestleistung über 110 Meter Hürden
Zahlreiche Höhepunkte auch am zweiten Tag des Zevener Pfingstsportfestes

Zeven
(zi). Die Weltjahresbestleistung beim Kugelstoßen der Frauen am Sonnabend durch Petra Lammert, war auch am zweiten
Wettkampftag des 26. Nationalen Pfingstsportfestes in Zeven das beherrschende Thema. Motiviert durch diesen Höhepunkt gingen
die Athletinnen und Athleten am Sonntag an den Start. So gab es zahlreiche weitere sportliche Höchstleistungen, wie etwa die
deutsche Jahresbestleistung im 110m-Hürdensprint der Männer.
Lokalmatador Timm Müller von der LAV Zeven trat im 200 m Lauf der Männer an. Mit 21,80 Sekunden erreichte er auf dem Weg zu
den Deutschen Meisterschaften in Erfurt in einem hochklassig besetzten Starterfeld den dritten Platz hinter Christian Bernhardt
(1. LAV Rostock / 21,78 Sekunden) und dem Sieger Sven Buggel (21,67 Sekunden) vom OSC Berlin. Während sich Franziska
Krebs vom SCC Berlin den Sieg beim Speerwurf der Frauen mit 45,18 m sicherte, errang Meike Kröger von der LG Nord Berlin einen
Doppelsieg. Sie gewann den Hochsprung der Frauen mit 1,77 m und auch den Dreisprung mit 11,33 m.
Viele sportliche Höhepunkte
Viele Zevener Zuschauer erlebten den 110m-Hürdensieg von Helge Schwarzer (Hamburger SV) in deutscher Jahresbestzeit mit. In
13,83 Sekunden sicherte sich der frühere Hannoveraner Hürdensprinter den Sieg vor Paul Dittmer (MTV Hanstedt), der mit 14,03 Se-
kunden eine persönliche Bestzeit erreichte und Dennis Griese (Hamburger SV / 14,12 Sekunden). Beim Speerwurf der Männer
waren alle Fachkundigen auf den Ausgang gespannt. Nach einem spannenden Verlauf mit wechselnder Führung setzte sich
Sascha Cordes (Hannover 96) schließlich mit 67,97 m gegen Thilo Lünse (LG Alte Salzstraße) mit 66,88 m durch. Ihm folgte in der
starken Konkurrenz Thomas Lange (Hallesche-Leichtathletik-Freunde e.V.), der auf sehr beachtliche 66,67 m kam.
Mit den Werfern aus Halle/Saale war auch die Bundestrainerin Maria Ritschel nach Zeven gekommen. Unter ihren kritischen Augen
gab es für die Werferinnen und Werfer von den Halleschen-LA-Freunden auch bemerkenswerte Resultate. Den Anfang machten mit
einem Doppelsieg bei der weiblichen B-Jugend Stefanie Räntsch mit 40,84 m und Isabell Murawe mit 39,35 m. Außerordentlich weit
flog der Speer bei Maik Dolch, dem Sieger der männlichen B-Jugend. Mit 65,05 m empfahl er sich für die Deutschen Meister-
schaften in Ulm. Die Siegerliste vervollständigte dann der A-Jugendliche Matthias Treff, der bei seinem Sieg den 800g schweren
Männerspeer 62,02 m weit warf.
Neue Pfingstsportfestrekorde
Einen besonderen neuen Pfingstsportfestrekord gab es am Sonntag über die 400-m-Hürden-Strecke der männlichen Jugend A
durch Silvio Schirrmeister (SC Neubrandenburg), dem derzeit besten Langhürdler im DLV. Er verbesserte den vier Jahre alten Re-
kord von 53,02 Sekunden beträchtlich. Die bisher von Rene Konow vom Schweriner SC gehaltene Bestleistung steht nun bei 52,62
Sekunden. Hinter ihm belegten Felix Wedekämper (Bremer LT / 55,96 Sekunden) und Max Tute (OTB Osnabrück/55,96 Sekunden)
die Plätze zwei und drei. Der 800-m-Lauf der weiblichen Jugend A brachte ebenfalls eine weitere Rekordverbesserung. Lisa Seeger
von der SG Essen-Garthe-Molbergen kam nach 2:11,87 Minuten in das Ziel. Ihr folgten Susann Grein (SC Neubrandenburg / 2:13,05
Minuten) und Alice Pohle (Hamburger SV / 2:30,72 Minuten). Mit dieser Leistung steht nun Lisa Seeger an Stelle von Klaudia Neu-
bauer (LG Nordheide / 2:12,13 Minuten im vergangenen Jahr) in der Pfingstsportfest-Rekordliste.
Eine Änderung erfährt diese Statistik auch im Hochsprung der weiblichen Jugend B. Die derzeit beste jugendliche Hochspringerin
Deutschlands, Kimberly Jeß von der LG Rendsburg-Büdelsdorf, die mit 1,86 m die deutsche Bestenliste anführt, siegte mit über-
sprungenen 1,76 m. Sie löschte in der Rekordliste gleich drei Namen. Julia Köhre (Berliner LG Ost) hatte im Jahr 2000 die Höhe
von 1,73 m übersprungen, ebenso Linda Buchholz (SC Rönnau 74) und Julia Wanner (SSV Lichtenrade) im Jahr 2004.
Norddeutsche Meisterschaften 
Da die LG Wilhelmshaven bei der Ausrichtung der Norddeutschen-Jugendmeisterschaften den Hindernislauf nicht anbieten kann,
wurde die Meisterschaft der weiblichen und männlichen A-Jugend nach Zeven vergeben. Gleichzeitig richtete der NLV-Bezirk Lüne-
burg seine Hindernis- und Langhürdenmeisterschaften im Rahmen des Pfingstsportfestes aus. Den 3000 m Hindernislauf der
Männer entschied nach einem interessanten taktischen Rennen Maik Wollherr (LG Osnabrück / 9:06,96 Minuten) vor Dirk Schwarz-
bach (TSV Kirchdorf / 9:12,35 Minuten) und Jörn Harland (PSV Grün-Weiß Kassel / 9:15,65 Minuten) für sich. Thomas Silies, er-
fahrener Langstreckenspezialist der LAV Zeven, wurde in diesem Rennen - in einer für ihn relativ neuen Disziplin - gleich neuer Be-
zirksmeister. Sein Vereinskamerad Tim Kosmata folgte augenscheinlich seinem Beispiel. Im ersten Hindernislauf seines Lebens
und unter den Anfeuerungsrufen der Zevener Fans wurde er mit 7:59,80 Minuten neuer Bezirksmeister der männlichen Jugend B
über die 2000 m Distanz.
Einen besonderen Höhepunkt stellten die angebotenen Hindernisläufe auch für die Jugend A dar. Bei der männlichen Jugend A ge-
wann zwar Leif Schröder-Groeneveld (Gut-Heil Neumünster) in 6:01,25 Minuten das Rennen über diese Distanz. Doch sein Verein
hatte ihn nicht beim Leichtathletik-Verband für die Hindernismeisterschaften gemeldet. Als neuer Pfingstsportfestsieger stand er
dann auch ganz oben auf dem Siegerpodest, “Norddeutscher Jugendmeister 2007” wurde jedoch Geronimo von Wartburg von der
LG Kreis Verden in 6:07,92 Minuten. Auf den dritten Platz kam Fabian Hirt vom LAC Berlin in 6:08,92 Minuten. Norddeutsche
Jugendmeisterin 2007 im 2000 m Hindernislauf der weiblichen Jugend A wurde Svenja Meyer von der LG Wedel-Pinneberg in
7:13,97 Minuten vor Maria Heinrich (LAV Halensia / 7:17,11 Minuten) und Jana Palmowski (TuS Bersenbrück / 7:23,72 Minuten).
Erfolge der LAV Zeven
Neben den beiden frischgebackenen Hindernis-Bezirksmeistern Tim Kosmata und Thomas Silies gab es für die übrigen Aktiven der
LAV Zeven weitere zu beachtende Ergebnisse. Der B-Jugendliche Christian Hatwig löste bei seinem ersten Wettkampf auf der
400m-Hürdenstrecke gleich die Fahrkarte zu den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm. Mit 57,25 Sekunden und Platz 2 reihte
er sich, nachdem er die Qualifikation über 110m-Hürden schon früher erzielt hatte, auch im Langhürdensprint in die Spitzenklasse
ein. Aufhorchen ließen auch Zevens Schüler. Die beiden Speerwerfer Ole Harms (4. Platz mit 47,93 m) und Dion Saß (7. Platz mit
44,04 m) sicherten sich mit dem 700-Gramm-Jugendspeer gute Plätze. Und Helge Zabel, der am Vortag mit 53,61 Sekunden über
400 m eine Spitzenzeit erzielte, konnte auch am zweiten Tag bei sehr ungünstigen Witterungsverhältnissen über 800 m mit 2:10,41
Minuten seine läuferischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Timm Müller zeigte an beiden Tagen bei den Männern seine außer-
ordentlichen Sprintqualitäten. Zunächst auf der 100 m Strecke in 11,04 Sekunden, später auch in seinem 200 m Lauf in 21,80 Se-
kunden. Mit der B-Jugendlichen Anne Müller, die über 200 m am Start war, überzeugte eine LAV-Athletin. Als die Uhr nach 27,13
Sekunden zum Stillstand kam, hatte sie nämlich erneut die Qualifikationszeit für die Landesmeisterschaften in Braunschweig unter-
boten.
Sehr aktiv waren über beide Veranstaltungstage des 26. Nationalen Pfingstsportfestes der LAV Zeven aber auch die über 100
Kampfrichter, Helfer, Betreuer und Unterstützer des Teams der LAV Zeven, die wieder mit dafür gesorgt haben, dass rund 1600
Starts ohne größere Probleme absolviert werden konnten. Einige der jungen Sportlerinnen und Sportler fanden neben ihren Auf-
gaben noch genügend Zeit, ihre Favoriten am Wassergraben oder am Laufbahnrand anzufeuern oder Autogramme zu sammeln.
Insgesamt war das diesjährige Pfingstsportfest der LAV Zeven wieder eine gelungene Veranstaltung, die besonders durch den
Kugelstoß von Petra Lammert nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird.

ZEVENER ZEITUNG vom 30. Mai 2007
"Ich bin unheimlich glücklich"
Petra Lammert begeistert von Weltjahresbestleistung beim Pfingstsportfest

Zeven
(zi). Am ersten Tag des diesjährigen 26. Nationalen Pfingstsportfestes der LAV Zeven sorgte die für den SC Neubrandenburg
startende Kugelstoßerin Petra Lammert für eine Sensation. Die Weltklasse-Athletin katapultierte im zweiten Versuch ihre Kugel auf
20,04 Meter und erreichte damit eine neue Weltjahresbestleistung (wir berichteten in unserer gestrigen Ausgabe). Doch wer ist
diese junge Frau (Geboren am 3.3.1984 in Freudenstadt), die auf der Sportanlage an der Kanalstraße ein Weltklasse-Ergebnis er-
zielte? Und wie fühlt man sich nach einer solchen Leistung? Denn immerhin war die Magdeburgerin Nadine Kleinert im Jahr 2005
(20,06 m) die letzte Deutsche, der das Kunststück gelungen war, über 20 Meter zu stoßen.
“Das hat sich im Training schon angekündigt. Eigentlich wollte ich schon in Halle um den Dreh stoßen. Jetzt freue ich mich auf die
Duelle mit Nadine Kleinert”, erzählte eine glückliche Petra Lammert dem Zevener Stadionsprecher Bernd Reiser direkt nach dem
Wettkampf, in dem sie ihre bisherige Bestleistung aus dem Jahr 2005 um 23 Zentimeter verbesserte. Neben dem Rekordstoß hatte
sie in Zeven noch zwei weitere gültige Versuche auf 19,39 Meter und 19,22 Meter. ”Ich will mir keine Ziele setzen, aber meine
besten Weiten mache ich bei kleinen Wettkämpfen, wenn der Druck nicht so groß ist. Das heutige Ergebnis ist eine Superüber-
raschung für mich” sagte Petra Lammert, die von der Kugelstoßerin Astrid Kumbernuss übrigens als ihre Nachfolgerin betrachtet
wird.
Beachtliche Erfolgsbilanz
Immerhin hat sie bereits eine Liste mit beachtlichen Erfolgen vorzuweisen: Bronze U20-EM 2003, DM-Fünfte 2004, Vierte Hallen-
EM 2005, 5. Platz World Athletics Final 2005, Deutsche Junioren-Meisterin 2005, WM-Teilnehmerin 2005, U23-Europameisterin
2005, Deutsche Hallenmeisterin 2006, Vierte Hallen-WM 2006, Deutsche Meisterin 2006, Dritte der EM 2006 (Mit 19,17 m), Europa-
cupsiegerin 2006, Siegerin Winterwurf-Europacup 2007 und nun die Weltjahresbestleistung auf dem 26. Nationalen Pfingstsportfest
2007 in Zeven. Die 1,77 große und 78 kg wiegende Schülerin startet seit Anfang des vergangenen Jahres für den SC Neubranden-
burg, der ein Wurf- und Mehrkampfzentrum darstellt. Zuvor war sie im VfB Stuttgart aktiv. “Dort begann ich mit acht Jahren mit
Leichtathletik, in der ich dann so mit zwölf Jahren auch zum ersten Mal mit der Kugel in Berührung kam. Aber eigentlich habe ich
am Anfang breit trainiert” erzählte die Athletin unserer Zeitung. Auf die Frage nach der unheimlichen Schnelligkeit in den Beinen, die
in ihren Stößen zu sehen war, antwortete sie: “Ich habe extrem schnelle Muskelfasern. Deshalb stoße ich weniger mit Kraft sondern
mehr mit Technik. Die Bewegung ist wichtig”. Auch beim 27. Nationalen Pfingstsportfest im kommenden Jahr in Zeven will sie dabei
sein. "Ich bin unheimlich glücklich und komme gerne noch einmal hierher", so die Weltklasse-Athletin.

NIEDERELBE ZEITUNG vom 30. Mai 2007
Wimpernschlag fehlte für DM-Qualifikation
Hiesige Nachwuchstaffel war eine Hundertstel Sekunde zu langsam

(buz).
Beim Pfingstsportfest in Zeven trifft sich seit vielen Jahren die nationale Leichtathletikszene der Männer, Frauen und Jugend
A und B, um vor den Meisterschaften die Form zu prüfen beziehungsweise die ein oder andere Qualifikation zu erzielen. Auch die
Leichtathleten von Rot-Weiss Cuxhaven und vom TSV Otterndorf traten am Pfingstsonntag in Zeven an. Bei wechselhaften Beding-
ungen konnten recht gute Ergebnisse und Platzierungen erreicht werden. Rang zwei erzielte die 4x100m Staffel der weiblichen
Jugend A der SG Cuxhaven/Otterndorf/Wehdel I - allerdings mit einem Wermutstropfen. In der Besetzung Inken Glander (TSV
Wehdel), Stephanie Zwanzig (Rot-Weiss Cuxhaven), Nina-Kristin Müller (TSV Otterndorf) und Ricarda Marschalk (TSV Wehdel)
liefen die vier ein tolles Rennen mit stellenweise hervorragenden Wechseln. Am Ende blieb die Uhr jedoch bei 50,21 Sekunden
stehen und so verpasste das Quartett um einen Wimpernschlag die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft in Ulm. Lediglich
eine Hundertstel Sekunde war die hiesige Staffel über der Norm geblieben.
Die 15-jährige Imke Meyer vom TSV Otterndorf startete als A-Schülerin erstmals bei der weiblichen Jugend B über die 200m-Distanz
und konnte bei 30 Teilnehmerinnen einen guten elften Platz in 26,67 Sekunden einnehmen. Stephanie Zwanzig von Rot-Weiss Cux-
haven belegte in dem selben Starterfeld Platz zwölf (26,73). Über die 100m trat Stephanie Zwanzig bei starkem Regen an und wurde
Achte in 13,22 Sekunden. Nina-Kristin Müller, weibliche Jugend A vom TSV Otterndorf, ging über die 200m an den Start und quali-
fizierte sich mit 27,22 Sekunden für die Landesmeisterschaften. Sie erreichte mit dieser Zeit im B-Endlauf einen guten dritten Platz.
 Der Rot-Weisse Marc Böhme, männliche Jugend A, trat erstmals über die 800m an. Zunächst lief er die ersten vierhundert Meter
etwas verhalten, zog nach 600m jedoch einen unwiderstehlichen Spurt an und gewann seinen Zeitlauf in 2:00,52 Minuten. In der
Gesamtwertung belegte er Rang zehn. Beim anschließenden Weitsprung fehlte ihm bei Dauerregen etwas die Kraft, um seine Leist-
ungsstärke zu entfalten. Auch Leif-Hermann Lühmann, männliche Jugend B von Rot-Weiss, hatte am frühen Morgen mit schlechten
Bedingungen beim Speerwurf zu kämpfen. Eine nasse Anlaufbahn verhinderte einen optimalen Anlauf und so musste er sich etwas
enttäuscht mit 39,38 Meter und Rang zwölf zufrieden geben.
Jan-Ferdinand Lühmann ist Vizebezirksmeister
Sein Bruder Jan-Ferdinand trat über die 2000m Hindernis an, die gleichzeitig auch als Bezirks- und Norddeutsche Meisterschaft
ausgeschrieben waren. In diesem Jahr erstmals über diese Distanz am Start, holte er sich in 6:38,93 Minuten die Vizemeisterschaft
im Bezirk und Platz fünf bei der Norddeutschen Meisterschaft. Ebenso zufrieden mit seinen Leistungen ging am Sonntag der Rot-
Weisse Jan Zierow vom Platz. Er war über die 200m der männlichen Jugend B mit 19 Konkurrenten an den Start gegangen und
erzielte hier in 24,02 Sekunden einen guten zehnten Platz. Über die 100m blieb er mit 11,81 erstmals in diesem Jahr unter zwölf
Sekunden und wurde Zweiter.

ACHIMER KURIER / VERDENER NACHRICHTEN vom 30. Mai 2007 (Auszug -- nur Pfingstsportfest Zeven)
Von Wartburg Norddeutscher Meister
Verdener krönt starke Wettkampfwoche mit dem Sieg im Hindernislauf / Sara Schulz überspringt 1,60 m

Von unserem Mitarbeiter Helmut Behrmann
Verden. Wettkampfgelegenheiten in Zeven, Holzminden, Bad Oeynhausen und Berlin wurden an den Pfingsttagen von den LGKV-
Athleten wahrgenommen. Die wertvollste Leistung gelang Langstreckenläufer Geronimo von Wartburg (Verden), der in Zeven die
Norddeutsche Jugendmeisterschaft im 2000-m-Hindernislauf gewann. Im Rahmen des zweitägigen Pfingstsportfestes gelang
Geronimo von Wartburg mit 6:07,92 Minuten in seinem vierten Wettkampf innerhalb von acht Tagen erneut eine ausgezeichnete
Leistung. Eine Woche zuvor hatte er im Verdener Bundesligawettkampf über 800 m und 1500 m wertvolle Punkte erkämpft und am
Mittwochabend in Koblenz mit 15:16,48 Minuten eine gute 5000-m-Leistung gezeigt. Trotzdem war er in Zeven noch stark genug,
um den Berliner Favoriten Fabian Hirt, der in diesem Jahr schon unter sechs Minuten gelaufen ist, im Kampf um den Norddeutschen
Meistertitel eine Sekunde hinter sich zu lassen. Eine weitere besondere Leistung gelang im Hochsprung der A-Jugendlichen Sara
Schulz (Etelsen), die ihre Bestleistung aus dem Jahr 2005 um einen Zentimeter auf die lange ersehnte Höhe von 1,60 m steigerte.
Einen Tag zuvor hatte mit übersprungenen 1,50 m noch nichts auf eine solchen Steigerung hingedeutet. Ihre Schwester Lisa siegte
an beiden Tagen mit jeweils 1,60 m vor Sara, am zweiten Tag aber nur, weil Sara einen Fehlversuch bei 1,55 m hatte. Beide schei-
terten dann an 1,65 m. Lisa Schulz, die im Winter mit 1,74 m Landesmeisterin in der Halle geworden war, fehlt es nach Krankheit
noch an der nötigen Frische, sollte aber bald wieder höher springen können. Mit 4,83 m war sie am ersten Tag in Zeven noch Weit-
sprungdritte geworden.
Eine Woche nach der 1500-m-Bestleistung von 4:25,74 Minuten verbesserte sich der Verdener Christian Müller im stark besetzten
Männerfeld als 20. leicht auf 4:25,33 Minuten. Im Rennen der weiblichen Jugend musste die Etelserin Katharina Biene neun Tage
nach dem Gewinn der Bezirksmeisterschaft allergiegeplagt aufgeben, die B-Jugendliche Manja Hauschild (Verden) legte im Ver-
gleich zur Bezirksmeisterschaft deutlich zu und verbesserte sich auf 5:52,04 Minuten. Der vielseitige A-Jugendliche Martin Schulze
(Verden) wiederholte im Dreisprung als Fünfter mit 12,37 m seine Leistung von der Bezirksmeisterschaft zwei Wochen zuvor, im
Speerwurf blieb er als Vierter mit 43,41 m nur knapp unter seiner diesjährigen Bestleistung.

OSTFRIESEN ZEITUNG vom 30. Mai 2007
Ostfriesen schafften in Zeven die Norm für die DM
Leichtathletik: Anna Raukuc glänzte in zwei Disziplinen / Siewert André sprintet 100 Meter in 10,69

Zeven
(ls). Beim Pfingstsportfest in Zeven zeigten gleich mehrere ostfriesische Leichtathleten starke Leistungen. So unterbot Anna
Raukuc von der Emder LG die Norm für die Jugend-DM Anfang August in Ulm gleich zweimal. Über die 100 m Hürden kam die B-
Jugendliche nach 14,67 Sekunden ins Ziel und wurde Dritte. Über ihre Paradestrecke, die 400 m Hürden, lief sie ein einsames
Rennen und hatte im Ziel über drei Sekunden Vorsprung vor der Zweiten. Mit 61,79 Sekunden kam sie in ihrem ersten Saisonrennen
dicht an ihre Bestleistung aus dem Vorjahr (61,43 Sekunden) heran.
Ebenfalls zweimal unterbot Saarko Eilers vom TV Norden die Norm. Nachdem er sich in der Vorwoche bereits über 100 m für die
DM qualifiziert hatte, steigerte er sich in Zeven erneut und lief die 100 m in 11,07 Sekunden. Anschließend qualifizierte er sich mit
der A-Jugendstaffel seines Vereins ebenfalls für die DM. Mit 42,89 Sekunden stellten Eilers, Carsten Goldenstein, Wilke Scheut-
winkel und Dennis Nordmann die Norder dabei einen neuen Ostfriesland-Rekord auf. Schnell unterwegs war auch Siewert André
(Norden) über 100 m. Der 21-Jährige hatte sich bereits vor einer Woche in Bremen für die Deutschen Meisterschaften in Erfurt quali-
fiziert und verbesserte seine Saisonbestzeit (10,75) auf 10,69 Sekunden. Für seine erste Jugend-DM qualifizierte sich der Norder
Oliver Nauermann, der bei der B-Jugend über 800 m mit 1:56,86 Minuten die geforderte Norm (1:59,00) unterbot.
Ein Sieg gelang in Zeven Diskuswerferin Melanie Schütte (SV Georgsheil), die mit 48,68 Metern klar bei den Frauen gewann. Eben-
falls eine gute Diskusweite zeigte der B-Jugendliche Derk Peters (auch SV Georgsheil), der mit der Wurfscheibe auf 46,16 m kam
und Zweiter wurde. Mit der Kugel musste er gegen die besten deutschen Kugelstoßer seiner Altersklasse antreten und konnte mit
Platz vier (15,38 m) zufrieden sein. Bei der B-Jugend siegte die Deutsche Hochsprungmeisterin des Vorjahres, Mareike Blum vom
TV Norden, mit 1,70 m, konnte aber aufgrund der feuchten Bahn nicht an ihre Saisonbestleistung von 1,80 m herankommen.

ALLGEMEINE ZEITUNG UELZEN vom 30. Mai 2007
Erstmals unter 11 Sekunden
Matthias Meyer von der LG Hanstedt/Wellendorf/Wriedel mit 100-m-Bestleistung

Von Wilfried Teichmann
Zeven. Glück im Unglück hatten die Veranstalter beim 26. Pfingstsportfest in Zeven. Hätte man den Wettervorhersagen Glauben
geschenkt, wäre diese Veranstaltung buchstäblich im Regen versunken. Doch die Veranstalter und die 750 Athleten fanden recht
gute Bedingungen vor. Die nutzte dann auch Matthias Meyer (LG Hanstedt/Wellendorf/Wriedel). Am Sonnabend konnte er sich im
Weitsprung der männlichen Jugend A mit 7,06 m den zweiten Platz sichern. Über die 100 m mischte er ebenfalls vorne mit und
knackte im Vorlauf erstmals mit 10,98 Sekunden die 11-Sekunden-Marke. Als Vorlaufschnellster qualifizierte er sich für das Finale.
Hier gab es eine ganz knappe Entscheidung, das Zielfoto musste zur Ermittlung des Siegers entscheiden. Am Ende fehlten vier
Hundertstel Sekunden zum Sieg, aber mit 11,00 war Meyer wieder nahe an seiner Bestleistung dran und belegte Platz zwei. Am
Sonntag holte er sich im Dreisprung mit 14,13 m den Sieg und konnte dann am späten Nachmittag bei regnerischem Wetter auch
den zweiten Weitsprung des Sportfestes mit 6,89 m für sich entscheiden.
Weibliche Jugend B
Bei der weiblichen Jugend B gab es eine riesige Beteiligung im Weitsprung. Unter den 64 Teilnehmerinnen befanden sich mit
Theresa Markefke, Laura Boss und Frauke Meyer auch drei Springerinnen der LG Hanstedt/Wellendorf/Wriedel. Trotz guter Leist-
ungen von Markefke(25. mit 4,84 m) und Boss (47. mit 4,33 m) schaffte nur Frauke Meyer den Einzug ins Finale der besten Acht.
Ihre 5,28 m reichten zu Platz sieben. Über das Erreichen des Diskusfinales freuten sich Desirée Heffe und Theresa Markefke. Heffe
kam mit 24,46 m auf Platz sieben und Markefke belegte mit 22,80 m Rang acht. Ganz groß trumpften dann die Dreispringerinnen
der LG auf. Von den fünf Springerinnen erreichten Frauke Meyer, Laura Boss, Elena Hohensee und Theresa Markefke das Finale,
lediglich Carina Hartung verfehlte trotz persönlicher Bestleistung von 9,73 m den Einzug in den Endkampf. Frauke Meyer, die mit
11,04 m den Vorkampf gewann, konnte wegen einer leichten Verletzung nicht mehr in die Entscheidung eingreifen und wurde
Zweite. Laura Boss holte sich mit 10,75 m Platz vier, Elena Hohensee sprang mit 10,47 m Bestleistung (6.), und Theresa Markefke
schaffte 10,40 m (7.). Alle fünf Mädchen qualifizierten sich für die Landesmeisterschaften.
Männliche Jugend B
Gute Leistungen lieferten auch die B-Jugendlichen der LG ab. Dennis Goldschmidt belegte mit 11,25 m im Dreisprung den dritten
Platz. Über die 200 m lief Patrick Frommhagen mit 23,90 Sekunden persönliche Bestleistung und belegte als Sieger des vierten
Zeitlaufes Platz neun. Dennis Goldschmidt kam mit guten 24,63 Sekunden auf den 15. Platz. Kein Glück mit dem Wetter hatten
die 800-m-Läufer. Obwohl Arne Ziplys seinen Zeitlauf gewinnen konnte, war er mit der Zeit von 2:09,08 Minuten und Platz 11 nicht
zufrieden. Mathis Buchholz, der in einem anderen Zeitlauf startete kam mit 2:13,37 Minuten auf Rang 16 und verfehlte die Landes-
norm nur um eine Sekunde.
Männer
Bei den Männern wusste über 800 m Torsten Heitmann (Post SV Uelzen) zu überzeugen. Mit der neuen persönlichen Bestleistung
von 2:00,94 Minuten blieb er ganz knapp über der Zwei-Minuten-Grenze und kam auf den 12. Platz. Mit dieser Zeit qualifizierte er
sich für die Landestitelkämpfe. Ebenfalls die Landesnorm schaffte Vereinskamerad Kersten Jäkel über 1500 m. Mit 4:07,57 Minuten
belegte er nach Auswertung aller Zeitläufe Platz neun, Christoph Meyer kam in der Zeit von 4:21,75 Minuten auf Rang 17.

OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG vom 30. Mai 2007
EM und Bestzeit fest im Visier
Lisa Seeger feiert zwei Siege beim Pfingstsportfest in Zeven

Zeven
(cb). Leichtathletin Lisa Seeger (SG Essen/Garthe/Molbergen) hat ein vielversprechendes Comeback auf ihrer Paradestrecke
800 m hingelegt. Die 18-Jährige aus Elsten bei Bakum gewann beim Pfingstsportfest in Zeven die Konkurrenz der weiblichen A-
Jugend in 2:11,87 Minuten. Für Seeger, die in 56,93 Sekunden auch über 400 m siegte, waren die Starts in Zeven die ersten ernst-
haften Leistungstests für die Freiluft-Saison 2007. “Ich bin wieder richtig fit und hab’ ein gutes Gefühl für die Saison”, sagte Seeger.
Nach drei Bänderrissen im Seuchenjahr 2006 und einer gelungenen Operation in der Orthopädie Emstek geht es für die Deutsche
B-Jugend-Meisterin von 2005 (über 800 m) nun auch in der Leichtathletik wieder bergauf, nachdem sie in der Rückserie bereits ihr
Comeback bei den Fußballerinnen des Regionalliga-Vizemeisters VfL Oythe gefeiert hatte.
Die Siege in Zeven deuteten sich bereits beim neuntägigen Kader-Lehrgang auf Usedom an, wo Seeger gute Trainingsergebnisse
verbuchte. Die 400 m am Samstag wurden als Wettkampfpraxis abgehakt, die Konzentration lag auf den 800 m am Sonntag. Lisa
Seeger lief die erste Runde zu vorsichtig (64 Sekunden statt der angepeilten 60), wehrte dann aber die Angriffe der Konkurrenz ab
und lief die letzten 200 Meter in starken 31 Sekunden - dieser Spurtgeschwindigkeit hatte keine Gegnerin etwas entgegenzusetzen.
Seeger hatte sich zwar eine Zeit von knapp unter 2:10 vorgenommen, doch mit den 2:11,87, die Platz fünf in der aktuellen deutschen
Bestenliste der WJA bedeuten, konnte sie am Ende auch gut leben. “Das Zeitgefühl im Rennen fehlt noch etwas. Aber das wird mit
jedem Rennen besser”, so Seeger.
Im Juni startet die Gymnasiastin bei den DLV-Juniorengala in Potsdam und Mannheim. Für Seeger geht’s um die Qualifikation für
die U-20-Junioren-Europameisterschaft in Hengelo (19. bis 22. Juli). Die EM-Norm liegt bei 2:06,00 min. Seeger, deren Bestzeit bei
2:08,33 liegt, ist zuversichtlich. “Die Zeit ist drin”, sagt sie. Ein weiterer Höhepunkt ist die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft Anfang
August in Ulm. 

Presseinformation vom 30. Mai 2007 (Von Markus Steinbrück) 
Unruhige Pfingsten für Spitzen-Leichtathleten
Winsen/Hanstedt/Stelle.
Seit vielen Jahren eine feste Adresse im Wettkampfkalender der Top-Leichtathleten ist das nationale
Pfingstsportfest in Zeven. Kugelstoßerin Petra Lammert vom SC Neubrandenburg war in diesem Jahr nur eine von 751 Athleten aus
156 Vereinen. Sie sorgte mit der Jahresweltbestleistung von 20,04 Meter für das absolute Highlight der zweitägigen Traditionsveran-
staltung. Wahrlich nicht zu verstecken brauchten sich die Spitzenkönner aus dem Landkreis Harburg. Einzelsiege für Paul Dittmer
(MTV Hanstedt), Jana Sussmann und Felicitas Schwedler (beide LG Nordheide), viele vordere Platzierungen und persönliche Best-
leistungen dokumentierten die Harburger Stärke.
Mit sattem Vorsprung von zweieinhalb Sekunden wiederholte die B-Jugendliche Jana Sussmann (LG Nordheide/MTV Laßrönne)
ihren Vorjahreserfolg über 800 Meter. In 2:12,61 min blieb die 16-Jährige leicht hinter ihrer Jahresbestzeit und dem eigenen Pfingst-
sportfestrekord zurück. LG-Vereinskameradin Felicitas Schwedler (Stammverein TSV Winsen) versuchte sich erstmals über 1500-
Meter-Hindernis. Als Sportfesterste in 5:22,02 min freute sich die 15-Jährige aus Bergedorf auch über den Bezirkstitel der weib-
lichen Jugend B. 800-Meter-Spezialist Sören Ludolph testete seine Schnelligkeit auf den Unterdistanzen und überzeugte als 400-
Meter-Zweiter (48,60 sec) ebenso wie als 200-Meter-Achter mit für einen Mittelstreckler erstaunlichen 22,41 sec. Den starken Auf-
tritt der Nordheide-Athleten rundete Alexandra Hahn als Frauenzweite über 800 Meter (2:16,56 min) ab.
Mit persönlichen Bestzeiten und Kreisrekorden unterstrichen die Athleten des MTV Hanstedt ihren Ruf als Hürdenspezialisten. Paul
Dittmer absolvierte an zwei Tagen insgesamt vier Läufe über die 1,067 Meter hohen Männerhürden und wurde jeweils Zweiter. Am
ersten Tag kam der 20-Jährige in 14,19 sec hinter Erik Balnuweit (LAZ Leipzig) ein, am zweiten Tag in 14,03 sec hinter Helge
Schwarzer (Hamburger SV). Die 14,03 sec bedeuten eine Verbesserung des von Dittmer gehaltenen Männer-Kreisrekordes um fünf
Hundertstel. Gleich um eine Viertelsekunde drückte Xenia Rahn ihren B-Jugend-Kreisrekord über 100-Meter-Hürden. Da sie im Vor-
lauf gestrauchelt war, reichte es mit exzellenten 14,43 sec nur zum Sieg im B-Endlauf. Als Ausgleich ließ Rahn mit 5,53 m den
zweiten Platz im Weitsprung folgen. Tim Kelly Pahnke sprintete die 100-Meter-Hürden der B-Jugend schneller als je zuvor (14,54
sec/3. Platz) und qualifizierte sich über 200 Meter (22,85 sec/2. Platz) in einer zweiten Disziplin für die Deutschen Jugendmeister-
schaften. Weiter in Top-Form befindet sich Dennis Lemm vom TSV Stelle. Der 19-Jährige rannte die 200 Meter als Zweiter in 21,88
sec. Vier Tage zuvor hatte der A-Jugendliche beim Abendsportfest in Hamburg-Sinstorf seine Bestzeit auf 21,84 sec gedrückt.
Weitere Ergebnisse:
Männer: 1500 m: 8. Jan Martin Gutzeit (LG Nordheide) 4:07,25 min; Weit: 1. Dittmer 7,02 m. Frauen: 1500 m: 6. Alexandra Hahn
(LG Nordheide) 4:39,32 min. Männliche Jugend A: 100 m: 6. Lemm 11,09 sec. Männliche Jugend B: 800 m: 8. Andreas Eggers
2:01,52 min. Weibliche Jugend B: 800 m: 4. Kim Elisa Sussmann (beide LG Nordheide) 2:20,63 min; 4x100-m-Staffel: 4. LG Nord-
heide (Dana Meyer, Jana Sussmann, Corinna Templin, Kim Elisa Sussmann) 52,54 sec; Speer: 6. Rahn 34,21 m.  

NORDWEST ZEITUNG vom 30. Mai 2007
Aktive aus Friedrichsfehn in guter Form

Friedrichsfehn.
Beim stark besetzten Pfingstsportfest in Zeven bestätigten die Aktiven vom SV Friedrichsfehn ihre derzeit gute
Form. Es gab wieder Bestleistungen. Mit einigen schönen Erfolgen kehrten die Leichtathleten vom SV Friedrichsfehn vom Sportfest
aus Zeven wieder zurück. Mit seinem Sprung auf die Weite von 6,16 m übertraf Tim Jürgens wiederum die 6-m-Marke. Das be-
deutete Platz vier bei der A-Jugend. Der B-Jugendliche Volker Kinast verbesserte seine Leistung im 100-m-Lauf und wurde Sechster
in 11,56 Sekunden. Ein guter Saisoneinstand gelang Manuel Tönjes mit 54,72 Sekunden über die 400-m-Hürden. Verletzungsbe-
dingt erreichte Tim Heemsoth über die Hürdenstrecke diesmal nur 57,35 Sekunden und Platz sieben.
Weitere Platzierungen von Friedrichsfehner Leichtathleten: Hendrik Schröder Siebter in 10:48,42 Minuten über 3000 Meter Hindernis.
Christian Fuchs Dritter im Stabhochsprung mit 3,80 m. Johanna Seeger (weibl. B-Jugend) 4,99 m im Weitsprung und 1,43 m im
Hochsprung.  

ZEVENER ZEITUNG vom 31. Mai 2007
"Tolles Sportfest, bei dem ich immer sehr gerne bin"
Die Spitzenathleten Katchi Habel, Jala Gangnus und Ralf Mordhorst loben das Nationale Pfingstsportfest der LAV Zeven

Zeven
(zi). Das auch zum 26. Nationalen Pfingstsportfest der LAV Zeven wieder echte Spitzensportler angereist waren, bewies ein-
drucksvoll die Weltjahresbestleistung von 20,04 m im Kugelstoßen der Frauen durch Petra Lammert, die sich auf der Sportanlage
an der Kanalstraße sichtlich wohl fühlte. Aber auch andere namhafte Aktive äußerten sich äußerst positiv über die Veranstaltung
und das Ausrichterteam. Namen wie Grit Breuer, Steffi Nerius, Sina Schielke, Nadine Beckel, Till Helmke oder Stefan Paukner
finden sich nicht nur in der Liste der noch gültigen Pfingstsportfestrekorde. Sie sind auch in der internationalen Leichtathletikszene
bekannt und stehen für Sport der Spitzenklasse. Doch was zieht die Aktiven alljährlich zu Pfingsten auf die Sportanlage an der
Kanalstraße?
Auf dem Sportplatz in Zeven war über Pfingsten auch wieder Katchi Habel (LG Olympia Dortmund). Mit 11,87 Sekunden hat sie
noch immer den im Jahr 1999 aufgestellten Pfingstsportfestrekord der weiblichen B-Jugend über 100m inne. Die 24 Jahre alte Medi-
zinstudentin, die nach dem Studium gerne im Ausland in der Sportmedizin oder Schönheitschirurgie tätig wäre, galt noch vor sechs
Jahren als Deutschlands größte Sprinthoffnung. Mit 18 Jahren lief sie die 100 Meter in 11,39 Sekunden bei der Junioren-WM 2000
in Chile. Dies bedeutete die Silbermedaille und sogleich haftete ihr der Status des Ausnahmetalents an. Aber die beachtlichen
Erfolge von damals, gekrönt mit dem zweifachen Titelgewinn bei der Junioren-EM 2001, wurden nicht zur Einbahnstraße nach oben.
Denn die in Nigeria geborene Katchi Habel wollte mehr sein als nur Leistungssportlerin. Ihre großen persönlichen Ambitionen
drängten den zeitintensiven Leistungssport in den Folgejahren zusehends in den Hintergrund. Ärztin wollte sie immer werden, eine
alleinige Konzentration auf Training und Wettkämpfe entsprach nicht ihren Vorstellungen. So trainierte sie unregelmäßig und bestritt
nur wenige Wettkämpfe. Doch jetzt hat sie einen Weg gefunden, um Studium und Sport zu kombinieren. “Die Universität ist mir
durch den Stundenplan entgegen gekommen und nun kann ich mit einem machbaren Zeitmanagement beide Interessen kombinier-
en” so Habel. “Mein Saisonziel ist die deutsche Norm und langfristig will ich wieder konstant gute Zeiten laufen” teilt die Sprinterin
mit. Vor der Rückkehr an die nationale Spitze steht jetzt aber erneut viel Grundlagentraining, um sich an die alte Belastungsfähig-
keit zurückzuführen. Auf dem diesjährigen Pfingstsportfest wurde sie Zweite über 100m (12,05 Sekunden) und siegte mit der
4 x 100m Staffel (47,19 Sekunden). “Mir war Zeven im Regen bisher unbekannt” war der einzige negative Unterton bei ihrer Antwort
auf die Frage zur diesjährigen Veranstaltung, die sie im kurzen Satz “Zeven ist toll!” zusammengefasste.
Ebenfalls in diesem Jahr wieder auf der Sportanlage an der Kanalstraße: Jala Gangnus, eine der schnellsten Frauen Deutschlands.
Die 1986 in Lüneburg geborene Sportsoldatin studiert im Fernstudium Sportmanagement und kam erst im Jahr 2001 zur Leicht-
athletik. Zuvor spielte sie Handball im TSV Winsen (HG Winsen). Seit 2005 startet sie nun für die LG Weserbergland (VFL Hameln)
und wird von Edgar Eisenkolb trainiert. Zum zweiten Mal in Folge, diesmal sogar mit 51,1% der abgegebenen Stimmen, wurde Jala
Gangnus zur niedersächsischen “Leichtathletin des Jahres” gewählt. Kein Wunder, denn die bisherige Erfolgsbilanz ist eindrucks-
voll.
Als ihr bisher größtes Erlebnis bezeichnet Jala Gangnus ihre Aufgabe als Fahnenträgerin bei der Eröffnungsfeier der EM in Göteborg
2006. Der Deutsche Leichtathletik-Verband nominierte sie nun auch für das “Junior-Elite-Team 2010/2012” und den B-Kader (200m).
Der Landessportbund Niedersachsen benannte die in Hannover lebende Sportlerin für sein “Team Peking 2008”. In Zeven ging Jala
Gangnus, die noch immer Halterin der bisher ungeschlagenen Pfingstsportfestrekorde der A-Jugend über die 100m und 200m
Sprintstrecken ist, in das 100m Rennen der Frauen. Hier erreichte sie mit 12,13 Sekunden den dritten Platz. Allerdings waren ihre
beiden Mitbewerberinnen Theresia Strecker (11,97 Sekunden) und Katja Börner vom SC Magdeburg noch schneller.
Fast schon ein “Urgestein” unter den Teilnehmenden des Nationalen Pfingstsportfestes der LAV Zeven ist der Diskuswerfer Ralf
Mordhorst,
der im Jahr 2003 mit 59,19 m bei den Männern den noch immer gültigen Pfingstsportfestrekord in dieser Disziplin auf-
stellte. Der inzwischen 33 Jahre alte Athlet war nach eigener Auskunft schon vor fünfzehn Jahren zum ersten Mal in Zeven dabei.
“Zeven ist ein fester Termin im Wettkampfkalender!” betont der nun für den ATB Hamburg startende Diskuswerfer. Seinen Wett-
kampf am Sonnabend, den er auch in diesem Jahr gewann (50,45m), bezeichnete er als "suboptimal gelaufen”. “Ich hatte mir 54
Meter vorgenommen, aber der Ring war durch den Regen zu nass und deshalb hatte ich Probleme mit der Technik”, lautete seine
Zusammenfassung des erzielten Ergebnisses. In der Deutschen Bestenliste 2006 hat Ralf Mordhorst mit 54,51 m übrigens Platz
neun inne. Auf die Frage, ob er auch im kommenden Jahr wieder in Zeven an den Start geht will, antwortete er sofort. “Die Luft wird
zwar dünner, aber solange ich kann, werde ich in Zeven dabei sein. Denn das ist hier ein tolles Sportfest, auf dem ich immer sehr
gerne bin!”

NORDWEST ZEITUNG vom 31. Mai 2007
Lisa Seeger siegt über die Mittelstrecken
Leichtathletik: Sportler des Landkreises überzeugen bei großem Pfingstsportfest in Zeven

Zeven.
Erfolgreiches Pfingstwochenende für die Leichtathleten des Landkreises: Beim großen Sportfest in Zeven kämpften die
Sportler der SG Essen-Garthe-Molbergen, des STV Barßel und des BV Garrel in ihren Disziplinen um den Sieg. Bei teilweise ob
des Wetters äußerst schwierigen Bedingungen gelang Lisa Seeger (SG Essen-Garthe-Molbergen) nach ihrer schweren Fußverletz-
ung ein glänzendes Comeback. Zwar blieb sie was die Zeit angeht unter ihren Erwartungen, gewann aber in der weiblichen Jugend
A sowohl über 400 als auch über 800 Meter. Ihre Teamkollegin Marina Kortenbrock (Jg. 90) belegte im Hochsprung der weiblichen
Jugend B in strömendem Regen mit übersprungenen 1,70 Metern Platz zwei hinter der derzeitig besten deutschen A-Schülerin.
Allerdings wäre mehr drin gewesen. Beeinträchtigt durch Beschwerden am Sprungfuß scheiterte sie knapp an 1,73 m.
Lisa Seeger (Jg. 88), weibliche Jugend A, startete erstmals nach einer schweren Fußverletzung über ihre Paradestrecke, die
800 m. Im Winter nach einer erfolgreichen Operation in der Orthopädie Emstek noch wochenlang mit Gipsfuß ausgestattet, waren
ihre Starts in Zeven die ersten ernsthaften Leistungstests für die kommende Saison. Am Sonnabend gewann sie in 56,93 Sekunden
über die 400-Meter-Distanz der A-Jugend-Konkurrenz. Nach einem neuntägigen Kader-Trainingslager auf Usedom mit hervorragend-
en Trainingsergebnissen hatte Lisa Seeger zwar noch mehr von sich erwartet, eine bessere Zeit vergab sie allerdings durch einen
vorsichtigen Renn-Beginn.
Am Sonntag folgte für Seeger der erste Belastungstest über 800 Meter. Gemeldet mit der schnellsten Zeit aller Starterinnen begann
Lisa erneut zu vorsichtig. Sie verfehlte ihr Ziel, die ersten 400 Meter in 60 Sekunden zu laufen um knapp vier Sekunden, führte das
Feld aber in die zweite Runde, in der sie sich Angriffen der Konkurrentinnen erwehren musste. An der 600-Meter-Marke setzte sich
Seeger dann erneut an die Spitze, lief die letzen 200 m in hervorragenden 31 Sekunden und sicherte sich so in 2:11,87 Minuten den
Sieg. Die Zielzeit bedeutet Platz fünf in der aktuellen Deutschen Bestenliste der weiblichen Jugend A. Lisa Seeger kann sich nun
gemeinsam mit Marina Kortenbrock in zwei Wochen in Potsdam bei der DLV-Juniorengala mit den besten deutschen Nachwuchs-
athletinnen messen und sich für die Nationalmannschaft empfehlen. Kortenbrock könnte sich außerdem mit einem Sprung über
1,80 Meter für die U18-Jugendweltmeisterschaft in Ostrava (Tschechische Republik), Seeger mit einer Zeit von 2:06 Minuten über
800 Meter für die U20-Junioren-Europameisterschaft in Hengelo (Niederlande) qualifizieren.
Aber auch die weiteren Teilnehmer am Pfingstsportfest empfahlen sich mit guten Leistungen für kommende Wettkämpfe. So lief die
dritte Starterin der SG, Wiebke Niemann (Jg. 87) bei den Frauen über 100 m auf Platz acht, im B-Endlauf auf Platz drei. Ihre Zeiten:
Vorlauf: 13,63 Sekunden, Endlauf 13.76 Sekunden. Mareike Maaß vom STV Barßel gewann den B-Endlauf in 12,87 Sekunden und
lief die 200 Meter in beachtlichen 26,67 Sekunden. Im Weitsprung belegte Niemann, die nach einem Kreuzbandriss fast ein Jahr
pausieren musste, mit 4,90 Metern Platz acht. Wäre sie nicht bei einem Versuch leicht übergetreten, mehr als fünf Meter wären
möglich gewesen. Von ihren Bestleistungen ist Niemann zwar noch weit entfernt, sie kommt aber langsam wieder in Form.
In der männlichen A-Jugend konnten Sergej Bosnak und Hauke Michael Maaß (beide STV Barßel, beide JG 89) in 26,36 bzw.
25,02 Sekunden überzeugen. Maaß erkämpfte sich anschließend noch mit 11,03 Metern Platz neun der Kugelstoß-Konkurrenz.
Theresa Wedemeyer (BV Garrel, JG 1990) ließ über die 100 Meter der weiblichen B-Jugend mit der Zeit von 13,78 Sekunden auf-
horchen. Ihre Teamkollegin Sarah Westerhoff (JG 1991) holte sich in 17,75 Sekunden über 100 Meter Hürden der weiblichen Jugend
B Platz vier

WESER KURIER vom 31. Mai 2007
Dritter Rekord in acht Tagen
Stephanie Thumann knackt 200-Meter-Bestleistung

Von unserem Mitarbeiter Marc Gogol
Bremen. Auch Regen und kühle Temperaturen konnten die Leichtathleten des Bremer LT beim Pfingstsportfest im niedersächs-
ischen Zeven nicht aus der Erfolgsspur bringen. Vier Gesamtsiege, ein Bremer Landesrekord, sechs weitere Normzeiten für die
deutschen Meisterschaften und viele persönliche Bestleistungen waren eine sehenswerte Ausbeute.
Ihren dritten Bremer Rekord innerhalb von acht Tagen holte sich Stephanie Thumann (BLT/TuS Komet Arsten). Nachdem sie seit
kurzem bereits Landesrekordhalterin über 100 Meter in 11,80 Sekunden und mit der 4x100-Meter-Staffel in 45,79 Sekunden ist,
knackte die 25-Jährige in Zeven auch die 200-Meter-Bestleistung von 24,45 Sekunden. Als Endlaufzweite hinter der aktuellen
Deutschen Jahresbesten Nicole Marahrens (LG Weserbergland) blieben die Uhren für Stephanie Thumann bei 24,41 Sekunden
stehen. Erstmals seit vier Jahren hat sich der Schützling von Trainer Jens Ellrott damit wieder in drei Disziplinen für die deutschen
Meisterschaften Mitte August in Erfurt qualifiziert. Auch über 100 Meter wusste Thumann als Siegerin in 12,02 Sekunden zu ge-
fallen. Starke Dritte wurde hier ihre Teamkameradin Carolin Nytra in 12,11 Sekunden (Vorlauf 12,08). Eine neue persönliche Best-
leistung gelang 400-Meter-Hürdenläuferin Jonna Tilgner in 12,38 Sekunden. Den Erfolg bei den Frauen rundete Catharina Reppin als
Weitsprungsiegerin mit 5,87 Metern ab. Gute 5,60 Meter gelangen Jana Bakoumenko (BLT/BTS Neustadt).
Einen Saison-Einstand nach Maß feierte die B-Jugendliche Annemarie Pantke (BLT/TuS Komet Arsten) über 400 Meter: 57,74 Se-
kunden bedeuteten für die 15-jährige Bremer Gymnasiastin nicht nur Rang eins, sondern auch die Qualifikation für die deutschen
Jugendmeisterschaften Anfang August in Ulm. Gleich drei "Qualis" für die DM erzielten die A-Jugendlichen Kurz- und Langhürden-
läufer des BLT: Über 110 Meter Hürden steigerte sich Felix Wedekämper als Sieger auf starke 14,41 Sekunden. Ebenfalls unter der
Norm blieb sein Trainingspartner Alexander Thyme (beide BLT/BTS Neustadt) in 14,94 Sekunden als Vierter. Ebenfalls Vierter mit
DM-Norm wurde über 400 Meter Hürden nach einem couragierten Rennen Pascal Nobel (BLT/TuS Komet Arsten) in 56,47 Se-
kunden. Eine Saisonbestleistung gelang hier Felix Wedekämper, der in 55,96 Sekunden Rang zwei belegte. Hinter die DM-Norm
hatte der 18-Jährige bereits in seinem ersten Saisonrennen vor vier Wochen einen Haken gemacht. Die fünfte Qualifikationsnorm
erreichte die 4x100-Meter-Staffel der männlichen Jugend A. Twum Essel, Geffrey Muldrow, Alexander Thyme und Felix Wede-
kämper (alle BLT/BTS Neustadt) mussten sich nach 43,39 Sekunden allerdings dem SCC Berlin und dem TV Norden geschlagen
geben. Twum Essel gelang zudem über 100 Meter mit 11,27 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung.

REGIONALE RUNDSCHAU / SYKER KURIER vom 31. Mai 2007
Jacobi, Kortas und Lehmkuhl erfüllen Qualifikationsnorm
Leichtathleten des LC Hansa Stuhr lösen in Zeven das LM-Ticket

Von unserem Redakteur Marc Hagedorn
Stuhr. Den Wettstreit mit den stärksten Konkurrenten aus ganz Norddeutschland nutzten drei Athleten des LC Hansa Stuhr, um
sich für die Landesmeisterschaften zu qualifizieren. Beim renommierten Pfingstsportfest in Zeven schafften Neele Jacobi, Tobias
Kortas und Kristin Lehmkuhl die Qualifikationsnorm. Dabei waren die Verhältnisse in Zeven alles andere als perfekt gewesen, teil-
weise starke Regenfälle und ein böiger Wind setzten den Athleten zu.
Die B-Jugendliche Neele Jacobi, die sich auf den Siebenkampf konzentriert, erreichte im Speerwurf (32,02 Meter), Hochsprung (1,53
Meter) und über die 100 Meter Hürden (16,22 Sekunden) Ergebnisse, die für die Landestitelkämpfe eine gute Basis darstellen. Im
Weitsprung kamen ausbaufähige 4,93 Meter dazu. Stark verbessert gegenüber ihrem 2000 Meter Lauf aus der Vorwoche in Stuhr
zeigte sich Christin Lehmkuhl in Zeven über die 1500 Meter. Platz sieben in einer Zeit von 5:33,90 Minuten bei der B-Jugend bedeu-
teten für die A-Schülerin die Qualifikation für die Landesmeisterschaft. Im Kugelstoßen erzielte sie mit der vier Kilogramm schweren
Kugel 8,01 Meter.
Trotz schwacher Konkurrenz und bei leichtem Gegenwind löste auch Tobias Kortas über die 1500 Meter das Ticket zur Landes-
meisterschaft. Der B-Jugendliche des LC Hansa Stuhr musste im fünften von sieben Läufen an den Start und hatte dabei das Pech,
dass sein Feld eher schwach besetzt war. Kortas lief von Beginn an weit vor dem Feld, seine Zeit von 4:23,79 Minuten bedeuteten
im Gesamtklassement am Ende Rang sieben. In den C-Endlauf über die 100 Meter schaffte es Neele Eckhardt vom TSV Asendorf.
Nach 13,13 Sekunden im Vorlauf blieb die Uhr im Endlauf bei 13,08 Sekunden stehen, was allerdings nicht für einen Platz unter den
ersten Acht reichte. Im Weitsprung knackte Eckhardt mit 5,09 Metern die Fünf-Meter-Marke. In den D-Endlauf kam Marika Wehner
vom LC Hansa Stuhr nach einer Vorlaufzeit von 13,24 Sekunden (D-Endlauf 13,25). Im Weitsprung standen für Wehner 4,73 Meter
zu Buche.

DIE NORDDEUTSCHE (Weser Kurier) vom 31. Mai 2007
Andreas Oberschilp löscht Landesrekord aus
Leichtathleten der LG Bremen-Nord überzeugen beim gut besetzten Pfingstsportfest in Zeven

Von unserem Mitarbeiter Matthias Thode
Bremen-Nord. Beim 26. nationalen Pfingstsportfest in Zeven trumpften die Leichtathletik-Männer der LG Bremen-Nord mit starken
Leistungen auf. Darunter waren auch zwei Bremer Landesrekorde. Mittelstreckler Andreas Oberschilp lief in einem für ihn maßge-
schneiderten Zeitlauf über 1500 Meter zur neuen persönlichen Bestzeit von 4:08,83 Minuten. Gegen die jüngere Konkurrenz aus der
Jugend-/Juniorenklasse hielt er im Windschatten auf den ersten Runden den Anschluss und hatte auch noch genug Reserven für
die Schlussrunde. Oberschilp unterbot den 20 Jahre alten Senioren-Rekord des Bremerhaveners Reinhard Roloff der M 40 um zwei
Sekunden. Kämpferisch stark präsentierte sich auch Torsten Naue über die 3000-Meter-Hindernis. Nach einem schweren Sturz
beim ersten Überqueren des Wassergrabens musste sich der Nordbremer wieder mühsam an das Mittelfeld herankämpfen. Mit
seiner Aufholjagd lief er immerhin noch auf den neunten Platz und erzielte eine Zeit von 10:50,39 Minuten, die ihm wieder einen
Platz unter den ersten drei Hindernisläufern in der deutschen M 40-Bestenliste garantieren sollte. Somit nahm Naue seinen Lapsus
trotz eines dick geschwollenen Knies recht locker: "Es waren ungewöhnlich viele Teilnehmer am Start. Ich habe das Hindernis zu
spät gesehen und bin einfach daneben getreten." Etwas vorsichtiger ging Bernhard Memering bei seinem ersten Rennen seit Jahr-
zehnten über die Hindernisse. In dennoch guten 11:57,27 Minuten sicherte er sich so den bisher vakanten Bremer Landesrekord
über die 3000-Meter-Hindernis der M 50.
Gelungene Auftritte in Zeven zeigten auch die Brüder Philipp und Tobias Kastner. Tobias schleuderte erstmals den 800-Gramm-
Speer jenseits der 50-Meter-Marke und wurde mit 50,16 Metern Sechster. Philipp demonstrierte seine Sprungstärke im Hep-Step-
Jump. Mit guten 13,50 Metern im Dreisprung musste er sich nur dem Jugendlichen Matthias Meyer (14,13) von der LG Hanstedt
geschlagen geben. Die LG-Jugendlichen überzeugten mit einer Reihe von persönlichen Bestleistungen. Der A-Jugendliche Jan
Schmidt steigerte sich über 100 Meter auf 12,12 und über 200 Meter auf 24,60 Sekunden. Einen achtbaren Dreisprung-Wettkampf
lieferte der 15-jährige Henrik Stühmer als Fünfter der B-Jugend mit 10,14 Metern ab. Nur knapp um elf Zentimeter verpasste Kugel-
stoßerin Jana Schmidt mit 9,15 Metern den Endkampf der B-Jugend. Im Diskuswurf holte sie dafür mit 26,04 Metern den fünften
Platz. Ein engagiertes 800-Meter-Rennen lieferte Lisa Sauerwald, die in 2:27,22 in ihrem Zeitlauf Dritte wurde. Schnellste LG-
Sprinterin in Zeven war Janne Lasius. In der Bestzeit von 13,32 Sekunden überquerte sie im dritten Zeitlauf als Erste die Ziellinie
und kam in der gesamten Rangfolge auf Platz neun. Für das herausragende Resultat im Jugendbereich sorgte jedoch Imme Ihli. Im
Speerwurf der B-Jugend gewann die 16-Jährige ihre Wettkampfgruppe mit 32,59 Metern.     

NORDWEST ZEITUNG vom 2. Juni 2007
Zwei Leichtathleten laufen Bestzeiten
Sportfest: Gute Leistungen in Zeven

Zeven.
Gern wird das traditionelle Pfingstsportfest in Zeven von Leichtathleten aus ganz Deutschland zu einem Leistungsvergleich
unter guter Konkurrenz genutzt. Auch eine kleine Gruppe Oldenburger nahm in diesem Jahr wieder diese Startgelegenheit wahr. Am
besten wurden die Bedingungen von dem B-Jugendlichen und Mittelstreckler Leonard Hartung (DSC Oldenburg) genutzt. Gleich bei
seinem ersten 800-m-Rennen des Jahres verbesserte er sich um mehrere Sekunden auf ausgezeichnete 2:00,07 Minuten.
Zufrieden durfte auch Kathrin Hoffmann (DSC Oldenburg) sein. Sie nutzte die Gelegenheit, sich über die selten angebotene 3000-m-
Hindernis-Strecke der Frauen auf eine persönliche Bestleistung von 12:28,07 Min. zu steigern (bisher: 12:35,46 Min. aus dem Jahr
2005). Rieke Stieglitz vom DSC Oldenburg lief im C-Endlauf über 200 m der Frauen als Drittplatzierte 26,78 Sekunden, und Kristina
Bokern vom VfL Oldenburg kam nach ihren fabelhaften Straßenlaufergebnissen nun auf 5:10,05 Min. im Wettbewerb der Frauen
über 1500 m. Zufriedenstellend war auch der Jahreseinstand von Martin Hillebrecht (DSC Oldenburg), der im Stabhochsprung der
Männer Zweiter mit übersprungenen 4,20 Metern wurde.     
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